Steuern - Nachrichten & Aktuelle Meldungen im Live Ticker
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Maschinenbau packt die Koffer: Forschung wandert nach China ab
Eine VDMA-Umfrage zeigt: Über 40 Prozent der Maschinenbauer forschen bereits im Ausland, bei Großkonzernen sind es neun von zehn. China gilt inzwischen als innovationsstärkster Wettbewerber – vor Deutschland.
Öl-Schock an der Zapfsäule: Rast Diesel jetzt auf 3 Euro?
Der Ölpreis steigt wegen Huthi-Angriffen auf saudische Transportrouten auf über 107 Dollar je Barrel, wodurch Diesel- und Benzinpreise in Deutschland deutlich anziehen. Ökonomen schließen einen Dieselpreis von 3 Euro pro Liter nicht mehr aus, während Politiker über Preisdeckel oder Steuersenkungen diskutieren.
Kreml-Absage an Selenskyj: Kein Treffen in Miami – nur in Moskau!
Der Kreml lehnte ein von Selenskyj vorgeschlagenes Treffen mit Putin beim G20-Gipfel in Miami ab und bot stattdessen ein Treffen in Moskau an. Putin und Selenskyj trafen sich seit Amtsantritt nur einmal (2019 in Paris), während US-Vermittlungsversuche bislang erfolglos blieben.
Gold-ETFs auf Rekordstand: Anleger fliehen in das Edelmetall
Gold-ETFs verzeichneten im August mit 121,2 Tonnen (17,9 Mrd. Dollar) den stärksten Zufluss seit September 2025, Europa meldete Rekordzuwächse. Trotz rund 20 Prozent Preiskorrektur zum Rekordhoch erreichten die weltweiten Bestände mit 4.189 Tonnen einen Höchststand.
Maut-Debatte flammt auf: 243 Millionen verbrannt – und jetzt?
Verkehrsminister Bilger plant keinen neuen Anlauf für eine Pkw-Maut, obwohl das gescheiterte Vorhaben rund 243 Millionen Euro Entschädigung kostete. Ab 21. September muss sich Ex-Minister Scheuer wegen Falschaussage vor Gericht verantworten.
Wohngeld-Kahlschlag: Ministerin verteidigt Kürzung für 381.000 Haushalte
Bundesbauministerin Verena Hubertz (SPD) verteidigt die geplante Wohngeld-Reform ab 2027, die laut Regierungsprognose rund 381.000 Haushalte aus dem Bezug fallen lässt – Länder und Teile der SPD fordern Nachbesserungen.
Milliardenwette an der Saar: Bricht der Traum vom grünen Stahl zusammen?
Eine PwC-Studie stellt das 4,6-Milliarden-Euro-Projekt Power4Steel der Stahl-Holding Saar infrage: Grüner Primärstahl sei in Mitteleuropa strukturell unwettbewerbsfähig. Trotz 2,6 Milliarden Euro staatlicher Förderung fehlt bislang eine konkrete Kalkulation zur Wirtschaftlichkeit.
Evonik macht dicht: Zwei Werke weg – die Chemie flieht aus Deutschland
Evonik schließt seine Werke in Hamburg (ca. 50 Beschäftigte) und Bitterfeld (ca. 40 Beschäftigte, bis Ende April 2027) wegen hoher Kosten und mangelnder Wettbewerbsfähigkeit. Damit summieren sich die geplanten Stellenstreichungen des Konzerns weltweit auf rund 6.000 Jobs.
Mietenreport 2026: Der teuerste Vermieter sitzt im Finanzamt
Der Deutsche Mieterbund warnt im „Mietenreport 2026“ vor eskalierenden Mieten und fordert Mietendeckel, während laut Pestel-Institut 1,4 Millionen Wohnungen fehlen und der Neubau 2025 um 18 Prozent einbrach. Kritiker bemängeln staatliche Kostentreiber sowie ungenutzte Bauflächen als übersehene Ursachen der Wohnungsnot.
Ausgerechnet am 11. September: Steuergeld für „Terrorist*innen“
Am 25. Jahrestag von 9/11 zeigt das Hamburger Monsun-Theater das Stück „Terrorist*innen“ des Kölner Theater Colonia e.V., das den Terrorbegriff hinterfragt. Der Verein erhielt 2025/26 insgesamt 15.870 Euro NRW-Fördergeld, offiziell nur für Vereinsaufbau, nicht für die Produktion selbst.
12.812 Firmenpleiten: Deutschlands Mittelstand bricht weg
Im ersten Halbjahr 2026 registrierten deutsche Amtsgerichte 12.812 Unternehmensinsolvenzen – ein Plus von 6,7% und der höchste Halbjahreswert seit 2013. Besonders betroffen sind Verkehr, Gastgewerbe und Bau; die DIHK fordert schnellere Reformen zur Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit.
Machtwort aus der Union: „Bas ist nicht mehr tragbar“
Christian von Stetten, Chef des Unionsparlamentskreises Mittelstand, fordert die Entlassung von Arbeitsministerin Bärbel Bas und kritisiert deren Doppelrolle als Ministerin und SPD-Vorsitzende. Auch Finanzminister Klingbeils Haushaltsentwurf 2027 gilt als nicht zustimmungsfähig, da rund 20 Unionsabgeordnete den Steuerkurs ablehnen.
5 Prozent in Sicht: Der Anleihe-Crash zwingt die Fed zur Kehrtwende
Die Rendite zehnjähriger US-Staatsanleihen nähert sich mit 4,98 Prozent der 5-Prozent-Marke, Märkte erwarten nun sogar Zinserhöhungen der Fed statt einer Pause. Auch weltweit steigen Anleiherenditen, darunter in Deutschland auf 3,51 Prozent – der heutige US-Verbraucherpreisindex gilt als entscheidend für die weitere Entwicklung.
27 Milliarden extra: Kiew stellt Brüssel die nächste Rechnung
Die Ukraine benötigt laut Präsident Selenskyj und EU-Botschafter Katschka noch 2026 zusätzlich 27 Milliarden Dollar, kurz nachdem die EU im Dezember 2025 ein 90-Milliarden-Euro-Kreditpaket beschlossen hatte. Brüssel zeigt sich überrascht und prüft nun kritisch die Mittelverwendung, während über eingefrorene russische Vermögenswerte als weitere Finanzierungsquelle diskutiert wird.
16,71 Milliarden für die Sicherheit – bezahlt mit neuen Schulden
Der Bundestag beriet über den Innenetat 2027 mit 16,71 Milliarden Euro, davon über vier Milliarden über die Bereichsausnahme der Schuldenbremse finanziert. Bundespolizei und Bevölkerungsschutz erhalten mehr Mittel, während bei Integration und Migration gekürzt wird; Dobrindt verteidigte den Kurs mit Verweis auf hybride Bedrohungen und sinkende Asylzahlen.
Merz ruft Modi an: Rettet Indien Deutschlands Exportwirtschaft?
Bundeskanzler Merz und Indiens Premier Modi haben telefoniert und die schnelle Unterzeichnung des im Januar 2026 ausgehandelten EU-Indien-Freihandelsabkommens angemahnt. Deutschland hofft angesichts von Trumps Zollpolitik und Spannungen mit China auf Indien als neuen Exportmarkt.
Pisa-Schock 2.0: Macht die KI unsere Schüler dümmer?
Die neue Pisa-Studie zeigt für Deutschland historische Tiefstwerte in Lesen, Mathematik und Naturwissenschaften. OECD-Bildungsdirektor Andreas Schleicher macht auch die bequeme KI-Nutzung dafür mitverantwortlich und fordert stattdessen besseren, anspruchsvolleren Unterricht statt eines Verbots.
Öl über 100 Dollar: Iran-Krieg könnte bis 2029 dauern!
Der Ölpreis ist wegen eskalierender US-Iran-Kämpfe auf über 100 Dollar (WTI) bzw. 104,69 Dollar (Brent) gestiegen. Laut US-Beratern könnte der Konflikt bis 2029 andauern, während Diesel- und Spritpreise Rekordwerte erreichen und auch der Goldpreis auf rund 4.414 Dollar klettert.
Elf Milliarden versickert? Berlin kontert Ifo mit "Äpfel und Birnen"
Laut Ifo-Institut flossen 2025 nur 17,6 der 28,6 Milliarden Euro neuer Verteidigungsschulden in tatsächliche Ausgabenzuwächse – elf Milliarden entlasteten stattdessen den übrigen Haushalt. Das Finanzministerium weist die Berechnung als Vergleich von "Äpfeln mit Birnen" zurück, das Ifo-Institut bleibt bei seiner Einschätzung, sieht aber keinen Rechtsverstoß.
Wer zahlt den Krieg? Brüssels Zinsfalle trifft jetzt deutsche Sparer
Deutschlands Finanzierungskosten erreichten im August mit einer Rendite zehnjähriger Bundesanleihen von rund 3,45 Prozent den höchsten Stand seit 15 Jahren. Zudem fehlt EU-Kommissionspräsidentin von der Leyen laut Politico ein ständiger Wirtschaftsberater, während Ratspräsident Costa mit seinem Vorschlag EU-weiter Steuern bei Berlin, Paris und Warschau auf Widerstand stößt.
Zehn-Milliarden-Loch: Jetzt greift die Pflegekasse Gutverdienern ins Netto
Der sozialen Pflegeversicherung droht 2027 ein Defizit von rund zehn Milliarden Euro. Die geplante Reform sieht höhere Beiträge für Gutverdiener und Kinderlose sowie eine Beitragspflicht für Minijobs vor, während gleichzeitig Leistungen wie Zuschüsse zum Eigenanteil und Rentenbeiträge für Pflegende gekürzt werden sollen.
Waffen-Streit mit Kiew: Wadephul will Aufträge für deutsche Firmen
Außenminister Wadephul fordert von der Ukraine mehr Rüstungsaufträge für deutsche Firmen, da Deutschland größter Unterstützer Kiews sei. Hintergrund ist Unmut über Kiews eigenen Rüstungsausbau sowie innenpolitischer Druck nach dem CDU-Debakel bei der Sachsen-Anhalt-Wahl.
Erstflug in Texas: Deutschlands Atom-Jet fliegt am US-Gängelband
Deutschlands erster F-35A-Tarnkappenjet absolvierte in Fort Worth, Texas, seinen Erstflug – Auftakt für 35 bestellte Maschinen im Zehn-Milliarden-Euro-Programm zur Tornado-Nachfolge. Der Jet ist Teil der nuklearen Teilhabe, doch Deutschland erhält keinen Zugriff auf Quellcode und zentrale Software, was die Abhängigkeit von den USA verdeutlicht.
Brüssel greift zu: Frankreich will 60 Milliarden Euro neue Abgaben
Frankreich fordert laut Politico neue EU-weite Abgaben von über 60 Milliarden Euro jährlich für den EU-Haushalt, etwa über CO₂-Grenzausgleich, Elektroschrott- und Tabaksteuern. Die Pläne stoßen bei anderen Mitgliedstaaten auf Widerstand; eine Entscheidung soll bis zum EU-Gipfel am 15. Oktober fallen.
Zinsköder der Banken: 4,25 Prozent – und das Kleingedruckte lauert
Deutsche Banken locken vor der EZB-Sitzung am 10. September 2026 mit bis zu 4,25 Prozent Tagesgeldzinsen für Neukunden, die Angebote sind jedoch meist zeitlich begrenzt und mit Bedingungen verknüpft. Nach Steuern und angesichts einer Inflation von 2,9 Prozent bleibt Sparern kaum realer Zinsgewinn.
Steuer-Aufstand in der Union: „Ich mach' das nicht mehr mit!“
In der CDU/CSU-Fraktion regt sich massiver Widerstand gegen Steuerpläne der Regierung, besonders die geplante Zuckersteuer. Abgeordnete werfen Merz und Klingbeil Wortbruch vor, auch die Einkommensteuerreform gilt vielen als unzureichend.
Exportmotor stottert: Deutschland rutscht in Amerikas Abhängigkeit
Deutsche Exporte sanken im Juli 2026 um 0,8% auf 138,2 Mrd. Euro. Während die Ausfuhren in die USA um 19,1% stiegen, brachen die China-Exporte um 9,5% ein.
Brüsseler Vergabe-Hammer: Wird der Steuerzahler wieder zur Kasse gebeten?
Die EU-Kommission hat am 9. September 2026 den „Public Procurement Act“ vorgelegt, der das europäische Vergaberecht von 2014 grundlegend reformieren soll. Trotz Kritik an gestiegenen Kosten und mangelndem Wettbewerb sieht der Entwurf eine „europäische Präferenz“ für EU-Unternehmen sowie möglicherweise eine einheitliche Verordnung statt bisheriger Richtlinien vor; ein Abschluss der Verhandlungen wird frühestens 2027 erwartet.
«Wenn Ceuta fällt, fällt Europa» – Hilferuf an der EU-Südflanke
Ceutas Regionalpräsident Vivas fordert nach dem Massenansturm von rund 72.000 Migranten Ende Juli mit über 150 Toten härteres EU-Vorgehen gegenüber Marokko sowie dauerhafte Frontex-Präsenz. Konkrete Zusagen der EU-Kommissare blieben aus.
Pleitewelle rollt weiter: 16.000 Jobs in einem Monat in Gefahr
Im August meldeten 1.525 Unternehmen in Deutschland Insolvenz an – 63 Prozent mehr als im Vor-Corona-Durchschnitt. Betroffen waren über 16.000 Arbeitsplätze, ein Anstieg um 103 Prozent gegenüber 2016-2019; Frühindikatoren deuten auf anhaltend hohe Zahlen hin.
Brüssel kippt eigene Regel: EU-Milliarden fließen jetzt in US-Raketen
Die EU-Staaten erlauben der Ukraine, Gelder aus dem 90-Milliarden-Euro-Darlehen für US-Patriot-Abfangraketen zu nutzen und weichen damit von der eigenen "Buy European"-Regel ab. Die nächste Tranche über 3,2 Milliarden Euro soll Kiews Luftverteidigung stärken, doch weltweite Lieferengpässe bremsen die tatsächliche Verfügbarkeit der Raketen.
Jahrelanger Krieg? Washington schickt Europa die Rechnung!
US-Vertreter Elbridge Colby forderte bei der Ramstein-Sitzung Europa auf, sich auf einen „langwierigen Konflikt“ in der Ukraine einzustellen und Waffenlieferungen über den PURL-Mechanismus fortzusetzen. Deutschland und Großbritannien sagten weitere Rüstungshilfen zu, während gleichzeitig Diplomaten um neue Friedensgespräche bemüht sind.
5,6-Milliarden-Wette bei Rostock: Lidl-Konzern baut KI-Giganten
Die Schwarz-Gruppe (Lidl/Kaufland) plant in Dummerstorf bei Rostock ein Rechenzentrum für Cloud- und KI-Dienste mit bis zu 5,6 Mrd. Euro Investition bis 2033, Baubeginn 2027. Das Land fördert das Projekt mit 120 Mio. Euro, wodurch rund 120 Arbeitsplätze entstehen sollen.
Bahn spart Büros statt Verspätungen: 100 Millionen in fünf Jahren
Die Deutsche Bahn will bundesweit mindestens 20 Prozent ihrer Büroflächen aufgeben und so in fünf Jahren rund 100 Millionen Euro sparen. Die Maßnahme unter Bahn-Chefin Evelyn Palla ist Teil der Umbaustrategie "DB 2035", nachdem bereits Stellen im Konzernvorstand gestrichen wurden.
China-Schock 2.0: US-Ökonom sieht deutsche Industrie in Todesgefahr
US-Ökonom Brad Setser warnt vor "China-Schock 2.0": Chinas Exportboom bei E-Autos, Chemie und Maschinenbau bedrohe Deutschlands Industriekern. Er fordert schnelle Zölle sowie Joint-Venture-Pflichten und "Buy European"-Regeln.
Nach AfD-Sieg: Türkische Gemeinde will Residenzpflicht kippen
Die Türkische Gemeinde in Deutschland fordert nach dem AfD-Wahlsieg in Sachsen-Anhalt (43,8 Prozent) die Aufhebung der Residenzpflicht für Asylbewerber, um Migranten vor Rechtsextremisten zu schützen. Der öffentlich geförderte Verband verlangt zudem mehr Steuergeld für Schutz- und Präventionsangebote.
Der stille Abschied vom alten Auto: Wer zahlt die Zeche?
Steigende Gebühren, strengere Prüfungen und neue Auflagen erschweren zunehmend die Nutzung alter Autos, während Neuwagen durch Pflicht-Assistenzsysteme und mögliche Geheimdienst-Datenzugriffe stärker überwacht werden. Betroffen sind vor allem einkommensschwächere Pendler und Handwerker, die auf günstige Gebrauchtwagen angewiesen sind.
1,2 Milliarden Dollar versickert: Kiews Waffen-Einkauf am Pranger
Laut New York Times verlor die Ukraine 2024 rund 1,2 Milliarden Dollar durch Betrug und Misswirtschaft bei der Rüstungsbeschaffung. Sieben der zehn größten Waffenfirmen erhielten trotz Ermittlungen oder Vertragsbrüchen neue Aufträge.
Koalitions-Krach nach AfD-Erdrutsch: SPD kippt Merz' Reformen
Nach dem AfD-Erdrutschsieg in Sachsen-Anhalt fordert die SPD eine Überarbeitung der schwarz-roten Reformpläne bei Rente, Pflege und Steuern, während Kanzler Merz inhaltlich an seinem Kurs festhält.
418 Milliarden für nichts? EU-Prüfer zerlegen Europas Rüstungspläne
Der Europäische Rechnungshof kritisiert Europas Verteidigungspolitik: Trotz eines Anstiegs der EU-Militärausgaben von 262 auf 418 Milliarden Euro seit 2022 bleibe die Verteidigungsbereitschaft bis 2030 gefährdet, da 78 Prozent der Rüstungskäufe aus dem Ausland (v.a. USA) stammen und schuldenfinanzierte Programme wie SAFE die Haushalte belasten.
Ozean gegen CO₂: Wackelt jetzt das Fundament der Klimapolitik?
Ein TKP-Beitrag stellt die zentrale Rolle von CO₂ im Klimawandel infrage und verweist auf die Wärmespeicherkapazität der Ozeane. Die etablierte Klimaforschung widerspricht dieser Deutung, während eine Studie zur AMOC-Zirkulation bislang keine Abschwächung zwischen 1963-2017 feststellte.
Stihl-Chef: 40 Stunden arbeiten – für den gleichen Lohn!
Stihl-Aufsichtsratschef Nikolas Stihl fordert eine Rückkehr zur 40-Stunden-Woche ohne Lohnausgleich sowie längere Lebensarbeitszeit, weniger Bürokratie und niedrigere Abgaben. Grund seien massive Industriejobverluste und eine "sehr ernste" Wirtschaftslage in Deutschland.
Industrie im Rückwärtsgang: Sondervermögen wirkt nicht
Die deutsche Industrieproduktion sank im Juli 2026 um 1,1 Prozent zum Vormonat, mit der Automobilbranche als Hauptverantwortlicher (-9,2 Prozent). Trotz milliardenschwerer Sondervermögen bleibt eine breite Erholung aus, während die Inflation gleichzeitig auf 2,9 Prozent stieg.
40 Billionen Dollar: Amerikas Zinslast schlägt das Pentagon
Die US-Staatsschulden haben erstmals 40 Billionen Dollar überschritten, wobei die Zinslast 2026 mit über einer Billion Dollar erstmals den Verteidigungsetat übertrifft. Ökonomen warnen vor steigenden Zinsen und Inflationsrisiken, während auch europäische Länder mit wachsenden Defiziten kämpfen.
Spritpreis-Schock: SPD will Ölkonzerne zerschlagen lassen!
Die SPD-Bundestagsfraktion erwägt angesichts von Rekord-Spritpreisen einen staatlichen Preisdeckel sowie die kartellrechtliche Zerschlagung marktmächtiger Ölkonzerne. Super E10 erreichte mit 2,215 Euro ein Allzeithoch, als Ursache gilt der Krieg gegen den Iran und die Sperrung der Straße von Hormus; die Union lehnt Preisdeckel ab.
500 Milliarden verpufft: Anleger lassen Deutschland links liegen
Trotz des 500-Milliarden-Euro-Staatspakets bleibt der deutsche Aktienmarkt laut Bloomberg hinter anderen Märkten zurück. Bürokratie und politische Unsicherheit, verstärkt durch das AfD-Wahlergebnis in Sachsen-Anhalt, dämpfen das Anlegervertrauen.
Trumps Milliarden-Rechnung: Jetzt soll Europa nachzahlen!
US-Präsident Trump will Europa nachträglich für bereits gelieferte Militärhilfen an die Ukraine in Rechnung stellen, Schätzungen reichen bis zu 195 Milliarden Dollar. Eine rechtliche Grundlage dafür ist unklar, während Europa bereits über die NATO-Initiative PURL Waffenlieferungen mitfinanziert.
Testosteron-Befehl im Pentagon: Erst Pflicht, dann plötzlich weg
Das US-Verteidigungsministerium veröffentlichte am 2. September eine Leitlinie mit verpflichtenden Testosteron-Bluttests für Soldaten ab 30 Jahren, zog diese jedoch bereits einen Tag später wieder zurück. Als Grund wurde ein versehentlich veröffentlichter, nicht freigegebener Entwurf genannt; Mediziner hatten zuvor vor unnötigen Therapien ohne Wirksamkeitsnachweis gewarnt.
Rentenreform als Blendwerk: Rettet der Kapitalmarkt wirklich Ihre Rente?
Die Bundesregierung plant ab 2027 eine "Frühstartrente" mit 10 Euro monatlich für Kinder sowie höhere Beiträge zur Kapitaldeckung der Rente. Kritiker bemängeln, dies löse nicht das eigentliche Problem stagnierender Reallöhne und fehlender Standortreformen in Deutschland.
2,20 Euro pro Liter: Der Kassenbon, der den Wahlkampf sprengt
Beim TV-Duell zur Landtagswahl in Sachsen-Anhalt zeigte AfD-Kandidat Siegmund einen Tankbon über 2,20 Euro pro Liter – nahe dem deutschen Rekordniveau. Über 50 Prozent des Preises entfallen auf Steuern und Abgaben, im europäischen Vergleich ist Tanken in Deutschland damit besonders teuer.