Insolvenzen - Nachrichten & Aktuelle Meldungen im Live Ticker
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Autoproduktion bricht ein: Deutschlands Wirtschaft rutscht tiefer
Deutschlands Wirtschaft zeigt laut Wirtschaftsministerium deutliche Schwäche: Industrieproduktion sinkt, Autobau bricht um 9,2% ein, Einzelhandelsumsätze fallen stärkst seit fünf Jahren. Arbeitslosigkeit übersteigt drei Millionen, Insolvenzen steigen deutlich.
Maschinenbau packt die Koffer: Forschung wandert nach China ab
Eine VDMA-Umfrage zeigt: Über 40 Prozent der Maschinenbauer forschen bereits im Ausland, bei Großkonzernen sind es neun von zehn. China gilt inzwischen als innovationsstärkster Wettbewerber – vor Deutschland.
Drama in der Javasee: Fähre kentert – rund 130 Menschen vermisst
Eine indonesische Fähre mit 243 Menschen an Bord kenterte in der Javasee bei schwerem Seegang; rund 130 Personen werden vermisst, mindestens sechs Tote wurden geborgen, über 100 Menschen konnten gerettet werden. Die Suchaktion läuft trotz hoher Wellen weiter, die Unglücksursache ist noch unklar.
Detonation um 4.45 Uhr: Sprengsatz zerfetzt Schaufenster in Offenbach
In der Frankfurter Straße in Offenbach detonierte am Sonntagmorgen gegen 4.45 Uhr ein Sprengsatz und zerstörte Schaufenster einer Bar und eines Cafés. Verletzt wurde niemand; die Kripo geht von gezielter Zündung aus und reiht die Tat in eine Serie ähnlicher Anschläge im Rhein-Main-Gebiet seit Sommer 2025 ein.
Evonik macht dicht: Zwei Werke weg – die Chemie flieht aus Deutschland
Evonik schließt seine Werke in Hamburg (ca. 50 Beschäftigte) und Bitterfeld (ca. 40 Beschäftigte, bis Ende April 2027) wegen hoher Kosten und mangelnder Wettbewerbsfähigkeit. Damit summieren sich die geplanten Stellenstreichungen des Konzerns weltweit auf rund 6.000 Jobs.
12.812 Firmenpleiten: Deutschlands Mittelstand bricht weg
Im ersten Halbjahr 2026 registrierten deutsche Amtsgerichte 12.812 Unternehmensinsolvenzen – ein Plus von 6,7% und der höchste Halbjahreswert seit 2013. Besonders betroffen sind Verkehr, Gastgewerbe und Bau; die DIHK fordert schnellere Reformen zur Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit.
Frankreich teurer als Italien: Historischer Bruch am Anleihemarkt
Erstmals seit Euro-Einführung zahlt Frankreich für zehnjährige Staatsanleihen höhere Zinsen als Italien (4,46 % gegen 4,40 %). Finanzminister Lescure senkte zudem die Wachstumsprognose 2026 und gab das Defizitziel von 5,0 Prozent auf.
VW verkauft die Heimat: 9500 Wohnungen und ein 35-Milliarden-Paket
Volkswagen prüft laut Medienberichten den Verkauf seines gesamten Immobilienbesitzes mit einem Buchwert von rund 35 Milliarden Euro, darunter 9500 Werkswohnungen in Wolfsburg. Ein Käufer für das weltweite Portfolio ist bislang nicht in Sicht, mögliche Interessenten wie die TAG Immobilien AG halten sich zurück.
Bevor VW spart: 16 Milliarden Euro für den eigenen Rückbau!
VW plant bis 2030 rund 31 Milliarden Euro Einsparungen, muss zuvor jedoch bis zu 16 Milliarden Euro für den eigenen Umbau ausgeben – davon zehn Milliarden für Personalabbau und sechs Milliarden für mögliche Werksschließungen in Emden, Zwickau, Hannover und Neckarsulm. Weltweit sollen zusätzlich rund 50.000 Stellen wegfallen.
Zehn-Milliarden-Loch: Jetzt greift die Pflegekasse Gutverdienern ins Netto
Der sozialen Pflegeversicherung droht 2027 ein Defizit von rund zehn Milliarden Euro. Die geplante Reform sieht höhere Beiträge für Gutverdiener und Kinderlose sowie eine Beitragspflicht für Minijobs vor, während gleichzeitig Leistungen wie Zuschüsse zum Eigenanteil und Rentenbeiträge für Pflegende gekürzt werden sollen.
Papierstau im Rechtsstaat: Berlin fehlen die Umschläge für den Knast
Berlins Staatsanwaltschaft konnte wochenlang keine Haftladungen verschicken, weil die dafür nötigen gelben Zustellungsumschläge ausgegangen waren. Grund war eine Formularänderung des Bundesjustizministeriums, deren Umsetzung trotz 16 Monaten Vorlaufzeit an einem Lieferengpass scheiterte – Verurteilte blieben derweil auf freiem Fuß.
289 Jahre Papier – dann kam die Insolvenz: Traditionsfabrik ist Geschichte
Die 1737 gegründete Papierfabrik Schleipen in Bad Dürkheim stellt nach gescheiterter Investorensuche endgültig den Betrieb ein, 73 Arbeitsplätze fallen weg. Der Insolvenzverwalter nennt hohe Energiekosten, marode Infrastruktur und unflexibles Arbeitsrecht als Ursachen für die mangelnde Wettbewerbsfähigkeit des Standorts Deutschland.
Pleitewelle rollt: Autobranche wird zum Sorgenkind Nummer eins
Deutschlands Autobranche führt mit sieben Großpleiten die Insolvenzstatistik im ersten Halbjahr 2026 an. Insgesamt zählte Allianz Trade 33 Großinsolvenzen (+10%), Deutschland stellt zudem ein Drittel aller westeuropäischen Fälle.
80 Millionen Euro verbrannt: Chemie-Aus in Leuna kostet 440 Jobs
Für die insolvente Leuna Polyamid GmbH fand sich trotz rund 80 Millionen Euro Steuergeld für den Notbetrieb kein Investor – 440 Jobs stehen vor dem Aus. Die Produktion läuft noch bis Ende September, danach wird die Anlage heruntergefahren; ein Totalrückbau könnte Jahre dauern.
1,1 Milliarden Euro in Gefahr: Krankenkassen verzockt?
Bei bundesweiten Krankenkassen gelten laut Bundesregierung Kapitalanlagen von rund 1,1 Milliarden Euro als „leistungsgestört“, vor allem in Schuldscheindarlehen und Inhaberschuldverschreibungen. Trotz gesetzlicher Vorgabe zum sicheren Kapitalerhalt (§80 SGB IV) mahnte die Aufsicht BAS erst nachträglich zur Vorsicht.
Roboter statt Kellner: Wie das Dorf-Gasthaus sich selbst rettet
Angesichts steigender Kosten und Personalmangels setzen deutsche Gastronomen zunehmend Serviceroboter ein, wie im vogtländischen Familienbetrieb „Zeitsprung“. 2025 meldeten rund 2.900 Gastronomiebetriebe Insolvenz an – höchster Stand seit 2011.
Seat vor dem Aus: Warum Škoda plötzlich der VW-Star ist
VW plant laut Insiderberichten das Ende der Marke Seat bis 2029 sowie den Abbau von rund 50.000 weiteren Stellen. Während Seat 2025 einen Gewinneinbruch von 99,8 Prozent verzeichnete, feiert Škoda mit breitem Antriebsmix Rekordergebnisse.
Jobkahlschlag im Osten: Sachsen verliert 38.000 Industriestellen
Sachsen verlor seit 2023 rund 38.000 Industriearbeitsplätze, betroffen sind Branchen von Chemie bis Energiewirtschaft. Bundesarbeitsministerin Bas fordert angesichts hoher Energiepreise und chinesischer Konkurrenz nun Handelsschutz durch Zölle.
Pleitewelle rollt weiter: 16.000 Jobs in einem Monat in Gefahr
Im August meldeten 1.525 Unternehmen in Deutschland Insolvenz an – 63 Prozent mehr als im Vor-Corona-Durchschnitt. Betroffen waren über 16.000 Arbeitsplätze, ein Anstieg um 103 Prozent gegenüber 2016-2019; Frühindikatoren deuten auf anhaltend hohe Zahlen hin.
Bahn spart Büros statt Verspätungen: 100 Millionen in fünf Jahren
Die Deutsche Bahn will bundesweit mindestens 20 Prozent ihrer Büroflächen aufgeben und so in fünf Jahren rund 100 Millionen Euro sparen. Die Maßnahme unter Bahn-Chefin Evelyn Palla ist Teil der Umbaustrategie "DB 2035", nachdem bereits Stellen im Konzernvorstand gestrichen wurden.
Kiews Chefanklänger stürzt: Selenskyj verliert seinen letzten Schutzschild
Ukraines Generalstaatsanwalt Ruslan Krawtschenko hat seinen Rücktritt eingereicht, nachdem Antikorruptionsermittler eine kriminelle Struktur in seiner Behörde aufgedeckt hatten. Damit verliert Präsident Selenskyj binnen zehn Monaten die dritte Spitzenfigur aus seinem Umfeld an die Ermittler.
1,2 Milliarden Dollar versickert: Kiews Waffen-Einkauf am Pranger
Laut New York Times verlor die Ukraine 2024 rund 1,2 Milliarden Dollar durch Betrug und Misswirtschaft bei der Rüstungsbeschaffung. Sieben der zehn größten Waffenfirmen erhielten trotz Ermittlungen oder Vertragsbrüchen neue Aufträge.
Jobabbau-Welle rollt: Jaguar Land Rover streicht 4.000 Stellen
Jaguar Land Rover streicht in den kommenden zwei Jahren rund 4.000 Stellen, nachdem der Vorsteuergewinn um 69 Prozent einbrach. Grund sind Chinas Konkurrenz, US-Zölle und Lieferkettenprobleme – kurz nach VWs Ankündigung, 50.000 Jobs abzubauen.
Beton-Beben: Jetzt kippen auch die großen Projektentwickler
Innerhalb weniger Augusttage meldeten die Projektentwickler Pandion AG (Köln) und Peters Development GmbH (Hamburg) Insolvenz an, was Sorgen vor einer neuen Pleitewelle in der Immobilienbranche schürt. Hintergrund sind steigende Zinsen, zurückhaltende Banken sowie ein wachsendes Wohnungsdefizit trotz anziehender Baugenehmigungen.
Ifo-Warnung: Dem Osten droht der Verlust der Zulieferindustrie
Ifo-Ökonom Ragnitz warnt vor dem Verschwinden der ostdeutschen Zulieferindustrie durch hohe Energiepreise und E-Mobilitäts-Umstieg, auch der Chemiepark Leuna sei bei Dow-Werksschließung gefährdet. Als Gegenmittel schlägt er Sonderwirtschaftszonen nach polnischem Vorbild vor.
Chinas Provinzen am Tropf: Peking muss Milliardenlöcher stopfen
28 chinesische Provinzen sind auf Finanzhilfen aus Peking angewiesen, um ihre Haushalte auszugleichen – selbst Schanghai verfehlte erstmals seit der Pandemie die Kostendeckung. Insgesamt muss Peking rund 10,5 Billionen Yuan zum Ausgleich der Lücken aufbringen, was strukturelle Schwächen der chinesischen Wirtschaft offenlegt.
Särge vor Brüssel: Industrie warnt vor 300.000 Jobverlusten
Der Metallhandelsverband Eurometal demonstrierte mit Särgen vor der EU-Kommission in Brüssel und warnt vor 300.000 zusätzlichen Jobverlusten 2026, falls Brüssel chinesische Zulieferer nicht stärker reguliert. Kritisiert wird, dass europäische Rohstoffe mit Zöllen und CO₂-Abgaben belastet werden, chinesische Fertigprodukte jedoch nicht.
Bürokratie frisst 7 Prozent vom Umsatz – Bundesbank schlägt Alarm
Laut Bundesbank-Analyse stiegen die Bürokratiekosten deutscher Unternehmen zwischen 2022 und 2024 von etwa fünf auf sieben Prozent des Jahresumsatzes, besonders betroffen sind kleine Firmen und das verarbeitende Gewerbe. Als Ursache gilt neben EU-Vorgaben auch deutsches "Gold-Plating"; die Belastung könnte das Produktivitätswachstum um einen halben Prozentpunkt gedrückt haben.
Autos raus, Raketenabwehr rein: VW verkauft Werk Osnabrück!
VW verkauft sein Werk Osnabrück an Finanzinvestor Aurelius und das Land Niedersachsen; die Autoproduktion soll bis Mitte 2027 auslaufen und durch Rüstungstechnik ersetzt werden, Medienberichten zufolge für Komponenten des israelischen Raketenabwehrsystems „Iron Dome". Von 2.300 Beschäftigten könnten zunächst nur 600 bis 700 Stellen im neuen Bereich erhalten bleiben.
Stihl-Chef: 40 Stunden arbeiten – für den gleichen Lohn!
Stihl-Aufsichtsratschef Nikolas Stihl fordert eine Rückkehr zur 40-Stunden-Woche ohne Lohnausgleich sowie längere Lebensarbeitszeit, weniger Bürokratie und niedrigere Abgaben. Grund seien massive Industriejobverluste und eine "sehr ernste" Wirtschaftslage in Deutschland.
Milch-Schock in Brandenburg: Müller kündigt Bauern die Verträge!
Die Molkerei Müller kündigt laut Landesbauernverband Brandenburg Milchbauern im Norden und Osten des Landes die Lieferverträge, spätestens bis März 2027. Betroffen sind vor allem mittelgroße Höfe mit 400-800 Kühen; als Gründe werden lange Transportwege und hohe Kosten vermutet, während der Milchpreis zugleich um über 25% eingebrochen ist.
Depot vor dem Aus: 730 Kündigungen zum Monatsende!
Die insolvente Deko-Kette Depot stellt ihren Geschäftsbetrieb in Deutschland zum 30. September 2026 vollständig ein und kündigt 730 Mitarbeitern aufgrund von Masseunzulänglichkeit. Die Marke soll jedoch über eine andere Gesellschaft mit weniger Filialen weitergeführt werden.
Bärenmarke-Werk vor dem Aus? 110 Jobs in Bayern wackeln
Die Almil AG hat für ihr Werk in Weiding (Bayern) Insolvenz in Eigenverwaltung beantragt, betroffen sind rund 110 Beschäftigte. Grund ist der starke Preisverfall bei Milchpulver und Butteröl, während Konzernmutter Hochwald parallel Rekordzahlen meldet und ein weiteres Werk in Kaiserslautern schließt.
Mercedes-Schock: Werks-Aus als Druckmittel gegen die Betriebsräte?
Bei Mercedes-Benz eskaliert der Tarifstreit: Einem Bericht zufolge drohte ein Vorstandsmitglied intern, ein deutsches Werk zugunsten eines Neubaus in Osteuropa überflüssig zu machen, falls Betriebsräte nicht bei Kostensenkungen mitziehen. Gefordert werden fünf Stunden mehr Wochenarbeit ohne Lohnausgleich, Insider sprechen von „Erpressung“.
US-Fabrik-Offensive: Und Deutschland verliert Jobs im Monatstakt
Die USA starten mit der "Foundry School" ein nationales Ausbildungsprogramm für Fachkräfte in der Industrieproduktion, unterstützt von acht Universitäten. Während Washington gezielt Fabrikarbeitsplätze schafft, verliert Deutschland laut BDI monatlich rund 15.000 Industriejobs.
Sonderwirtschaftszone Ost: Der Notruf des Mittelstands an Berlin
Ostdeutsche Unternehmerverbände fordern eine Sonderwirtschaftszone mit weniger Regulierung, während der Bund gleichzeitig Innovationsförderung wie das ZIM-Programm stoppt. Eine Studie zeigt: 98% der Befragten sehen Regeln, nicht fehlendes Potenzial, als Wachstumsbremse im Osten.
Ost-Wirtschaft im Sinkflug: Pleitewelle kurz vor der Wahl
Sachsen-Anhalt steckt vor der Landtagswahl in der Rezession: Firmeninsolvenzen stiegen seit 2021 um fast 120 Prozent, die Arbeitslosenquote kletterte auf 8,2 Prozent. Ursachen sind Fachkräftemangel, mangelnde Investitionen und verschleppte Reformen – Bund-Hilfen wie das 500-Milliarden-Sondervermögen zeigen bislang kaum Wirkung.
Drei tote Kinder, ein blockierter Geschworener: Prozess vor dem Scheitern
Im Mordprozess gegen Lindsay Clancy, die 2023 ihre drei Kinder tötete, steht die Jury nach sieben Beratungstagen kurz vor dem Scheitern. Ein Geschworener soll die Rechtsvorgaben verweigern, der Richter lehnte einen Ausschluss ab; die Verteidigung macht eine postpartale Psychose geltend.
Seat wird abgeschaltet: VW opfert eine 76 Jahre alte Traditionsmarke
VW stellt die spanische Marke Seat bis Ende 2029 ein, da sie sich schlechter verkauft als die Schwestermarke Cupra. Zudem sollen konzernweit rund 50.000 Stellen wegfallen, betroffen sind unter anderem die Werke Zwickau, Emden, Hannover und Neckarsulm.
Pleitewelle rollt: Autobranche führt die Insolvenz-Statistik an
Im ersten Halbjahr 2026 meldeten in Deutschland 33 Großunternehmen mit über 50 Millionen Euro Jahresumsatz Insolvenz an, zehn Prozent mehr als im Vorjahr – die Autobranche führt mit sieben Fällen die Statistik an. Die Gesamtzahl aller Firmeninsolvenzen stieg auf rund 12.900 Fälle, den höchsten Stand seit 2013.
Beben in Wolfsburg: 50.000 Jobs weg – vier VW-Werke zittern
VW-Aufsichtsrat beschloss "Zukunftsplan 2030" mit 50.000 weiteren Stellenstreichungen weltweit. Für die Werke Emden, Zwickau, Hannover und Neckarsulm droht bis 2034 das Aus, sollte keine neue Folgebelegung gefunden werden; Betriebsrat und IG Metall betonen, es sei noch keine Schließung besiegelt.
5,67 Millionen in der Schuldenfalle: Jetzt warnt Creditreform erneut
Creditreform warnt vor steigender Überschuldung: 2025 waren 5,67 Millionen Deutsche überschuldet, 111.000 mehr als im Vorjahr. Hohe Lebenshaltungskosten und schwacher Arbeitsmarkt gelten als Haupttreiber der erstmals seit sechs Jahren wieder steigenden Quote.
144 Jahre Zucker – dann Schluss: Konzern macht Traditionswerk dicht
Nordzucker schließt nach 144 Jahren das dänische Traditionswerk Nakskov zum Januar 2027, bis zu 150 Arbeitsplätze fallen weg. Ursache sind Überkapazitäten, gesunkene Zuckerpreise und ein operatives Minus von 226 Millionen Euro.
1,3 Milliarden weniger fürs Gleis: Der Sanierungsstau wird zum Dauerzustand
Der neue Bundeshaushalt sieht 1,3 Milliarden Euro weniger für die Schienensanierung vor. Wirtschaftsverbände und Gewerkschaften warnen vor verschärften Verspätungen und fordern eine langfristige, verlässliche Finanzierung statt jährlicher Haushaltsentscheidungen.
Zins-Lawine in Paris: Frankreichs Premier warnt vor dem Finanz-Kollaps
Frankreichs Premier Lecornu warnt vor einer Zinsspirale ohne Haushalt 2027: Allein im ersten Halbjahr 2026 zahlte der Staat 34,5 Milliarden Euro Zinsen, fast 20 Prozent mehr als im Vorjahr. Die Opposition droht mit Sturz der Regierung, sollte ein Sparhaushalt kommen.
Rekord bei Teilzeit: Deutschland verliert 239.000 Vollzeitjobs
Die Teilzeitquote in Deutschland stieg im zweiten Quartal 2026 auf einen Rekordwert von 40,3 Prozent, während gleichzeitig rund 239.000 Vollzeitstellen wegfielen. Besonders die Industrie verliert Arbeitsplätze, während Gesundheits- und Sozialsektor wachsen – das gesamte Arbeitsvolumen bleibt trotz Millionen mehr Erwerbstätiger seit 1991 unverändert.
Opel am Scheideweg: Rettet ausgerechnet China die Marke mit dem Blitz?
Opel kämpft im Stellantis-Konzern um Bedeutung und setzt auf eine Kooperation mit dem chinesischen Hersteller Leapmotor zur Entwicklung eines neuen SUVs. Trotz Wachstums leidet die Marke unter schwacher Werksauslastung in Deutschland, hohem Rabattanteil und Konkurrenz durch den eigenen Partner.
Showdown in Wolfsburg: VW-Sparplan vor dem Bruch!
Bei VW ist ein Kompromiss zwischen Konzern und Land Niedersachsen im Sparstreit gescheitert. Der Vorstand erwägt erstmals in Deutschland, ein Sanierungsprogramm per außerordentlicher Hauptversammlung durchzusetzen. Zur Debatte stehen bis zu 50.000 weitere Stellen und vier Werksschließungen.
Nach 143 Jahren: Deutschlands Kult-Würstchen sind Geschichte
Die Halberstädter Konserven GmbH, Hersteller der traditionsreichen Halberstädter Würstchen, stellt nach 143 Jahren und drei Insolvenzen den Betrieb endgültig ein. Alle Beschäftigten wurden gekündigt, ein Investor fand sich nicht – die Zukunft der Marke bleibt ungewiss.
Energie-Schock: Europa fehlt die Kraft von 80 Kernkraftwerken!
Die Zerstörung der Nord-Stream-Pipelines kostete Europa laut einer Analyse Energie im Umfang von rund 80 Kernkraftwerken. Deutschland zahlt seither Spitzenpreise für Strom und reagiert mit einem subventionierten Industriestrompreis, während die juristische Aufklärung der Sabotage 2026 mit Anklagen und Festnahmen voranschreitet.