Insolvenzen - Nachrichten & Aktuelle Meldungen im Live Ticker
Hier finden Sie alle aktuellen News und Meldungen zum Thema Insolvenzen. Wir aktualisieren diese Seite ständig. Sie können sich auch unseren Newsletter abonnieren, um keine Meldung mehr zu verpassen.
„Beispielloser Angriff“: 100.000 Metaller gegen den Job-Kahlschlag
Die IG Metall mobilisierte über 100.000 Beschäftigte bei Demonstrationen an mehr als 200 Standorten gegen Stellenabbau in der Autoindustrie, die binnen eines Jahres knapp 48.700 Jobs verlor. Ab November drohen zudem Warnstreiks in der Tarifrunde der Metall- und Elektroindustrie.
Kehrtwende bei BMW: Neuer Chef will China-Autos teurer machen!
Neuer BMW-Chef Nedeljković fordert höhere Preise für chinesische Autos in Europa und pocht auf politische Verhandlungen mit Peking. Zudem kritisierte er die 35-Stunden-Woche als Standortnachteil und warnte vor Rechtspopulismus als Gefahr für den Wirtschaftsstandort.
Mercedes zieht die Notbremse: Zwei deutsche Werke auf der Kippe!
Mercedes-Benz droht erstmals offiziell mit der Schließung eines deutschen Aufbau- und eines Powertrainwerks, sollten die Kosten nicht sinken. Grund ist die Konkurrenz aus Ungarn, wo die Produktion rund 70 Prozent günstiger ist; zudem fordert das Management die Abschaffung der 35-Stunden-Woche, was die IG Metall ablehnt.
Oligarchen-Deal in Brüssel: EU knickt vor zwei Milliardären ein
Die EU will die Sanktionen gegen die russischen Milliardäre Usmanow und Fridman nach Druck von Frankreich, Slowakei und Luxemburg streichen, im Gegenzug sollen die Russland-Sanktionen um 36 statt 6 Monate verlängert werden. Lettland blockiert bislang die Einigung; ohne Zustimmung laufen die Maßnahmen in der Nacht zum Mittwoch aus.
Notaufnahmen am Limit: Fast jede zweite Klinik meldet Überlastung!
Eine DGINA-Umfrage unter 271 Kliniken zeigt: 45 Prozent der Notaufnahmen waren am 2. Juni 2026 überlastet, teils mit Gefährdung der Patientensicherheit. Hauptursache ist laut 60,6 Prozent der Häuser der fehlende Anschluss an Stationsbetten, während die geplante Notfallreform der Bundesregierung von Fachverbänden scharf kritisiert wird.
Milliardenloch bei der Arbeitsagentur: 3,2 Milliarden fehlen plötzlich
Der Bundesagentur für Arbeit droht 2026 ein Defizit von 8,4 Milliarden Euro statt geplanter 5,2 Milliarden, weshalb der Bund 3,2 Milliarden Euro als Darlehen bereitstellen soll. Gleichzeitig steigen die Verwaltungskosten auf 7,2 Milliarden Euro, während Finanz- und Arbeitsministerium sich gegenseitig für die Zuständigkeit verantwortlich erklären.
Silber knapp unter 68 Dollar: Sechstes Defizitjahr in Folge!
Silber näherte sich Ende August 68 US-Dollar je Unze, gestützt durch angekündigte US-Anleiherückkäufe und ein bevorstehendes sechstes Angebotsdefizit in Folge. Gegenwind kam jedoch von der Fed, die am 16. September den Leitzins erstmals seit 2023 auf 4 Prozent erhöhte.
Job-Beben bei Bosch: 13.000 Stellen weg – und die Politik schaut zu
Bosch streicht bis 2030 rund 13.000 Stellen in der Mobility-Sparte, größtenteils in Deutschland – besonders betroffen sind Feuerbach, Schwieberdingen, Bühl und Homburg. Grund sind schwache Nachfrage, Preisdruck und eine Kostenlücke von 2,5 Milliarden Euro; die deutsche Automobilbranche verzeichnet den niedrigsten Beschäftigungsstand seit 2005.
15.000 Jobs weg pro Monat – Rüstung fängt nur 1.100 Menschen auf
Laut IAB-Studie verliert Deutschlands Industrie monatlich rund 15.000 Jobs, während nur 1.100 Beschäftigte in die boomende Rüstungsbranche wechselten. Deutlich mehr, nämlich 23.000 Industriearbeiter, fanden stattdessen einen Job in der öffentlichen Verwaltung.
3,8 Millionen im Zahlungsrückstand: Deutschlands Energie-Schuldenfalle
2025 lebten 3,8 Millionen Menschen (4,6%) in Deutschland in Haushalten mit Energieschulden, Mieter deutlich häufiger als Eigentümer. 2024 gab es rund 239.000 Stromsperren, während Wohnnebenkosten stärker steigen als Energiepreise sinken.
Solarfirma pleite: Nach nur elf Monaten ist Schluss
Die LuMack Pro GmbH aus Kist (Landkreis Würzburg) ist nur elf Monate nach Handelsregister-Eintrag insolvent; auch die Mehrheitsgesellschafterin LuMack Holding GmbH befindet sich bereits in Insolvenz. Der Fall reiht sich in eine anhaltende Pleitewelle der deutschen Solarbranche ein.
"O'piekst is": Jetzt kommt die Impfstation ins Bierzelt-Getümmel
Erstmals bietet München auf der Wiesn eine Impfstation gegen Grippe und Covid-19 an – ohne Termin, in der Sanitätswache der Theresienwiese. Ziel der städtischen Initiative "München impft" ist es, schwere Verläufe zu verhindern und niedrige Impfquoten zu erhöhen.
Evonik macht dicht: Zwei deutsche Werke fallen dem Rotstift zum Opfer
Evonik schließt 2027 seine Werke in Hamburg und Bitterfeld, wovon rund 90 Beschäftigte betroffen sind. Zusätzlich sollen bis 2029 weltweit 3.200 weitere Stellen abgebaut werden, davon 2.150 in Deutschland.
Auto-Absturz: VW, BMW und Mercedes verlieren den Anschluss
VW, Mercedes-Benz und BMW verzeichneten im ersten Halbjahr 2026 einen Umsatzrückgang von 2,9 Prozent und einen Gewinneinbruch von 19 Prozent, während die Konkurrenz wuchs. Als Ursachen gelten hohe Standortkosten in Deutschland sowie ein 25-prozentiger Absatzeinbruch in China.
40 Billionen Schulden: Star-Investor warnt vor US-Zinsschock
Star-Investor Jeffrey Gundlach warnt vor einer Schuldenkrise durch die US-Zinslast von über 40 Billionen Dollar: In der nächsten Rezession könnten Zinsausgaben auf 3 Billionen Dollar jährlich steigen. Statt fallender Renditen erwartet er dann steigende Langfristzinsen – als Auswege nennt er eine neue "Operation Twist" oder eine riskante Umschuldung.
5,67 Millionen in der Schuldenfalle: Die stille Krise der Mitte
Rund 5,67 Millionen Erwachsene in Deutschland waren 2025 überschuldet, 111.000 mehr als im Vorjahr. Häufigste Ursachen sind Krankheit, Arbeitslosigkeit und gescheiterte Selbstständigkeit; besonders betroffen sind alleinerziehende Mütter.
Milliarden fehlen: UN-Chef Guterres lobt ausgerechnet sein Kostenmanagement
UN-Generalsekretär Guterres verteidigt trotz Milliarden-Zahlungsrückständen (u.a. der USA) das Kostenmanagement der Vereinten Nationen; der Haushalt 2026 wurde um rund sieben Prozent gekürzt, etwa 2.700 Stellen sollen wegfallen.
Brüssel-Frist läuft: DB Cargo droht die Auflagen zu verfehlen – Steuerzahler zittert
DB Cargo droht die von der EU zur Genehmigung der 1,9-Milliarden-Euro-Beihilfe geforderten Auflagen bis 2026 zu verfehlen. Wertberichtigungen von rund 260 Millionen Euro bei der britischen Tochter belasten das Ergebnis, geplant sind zudem tausende Stellenstreichungen.
Bürokratie-Schock: Böttcher stoppt Expansion – 300 Jobs fallen weg
Die Böttcher AG aus Thüringen stoppt ihre geplante Expansion nach Österreich und in weitere EU-Länder aufgrund der neuen EU-Verpackungsverordnung PPWR. Dadurch entgehen dem Unternehmen bis zu 500 Millionen Euro Jahresumsatz und 300 neue Arbeitsplätze.
KI statt Kollegen: Internet-Riese streicht 800 Jobs – trotz Rekordumsatz
United Internet streicht bei den Töchtern IONOS und 1&1 Versatel rund 800 Vollzeitstellen, um durch KI-Einsatz und Effizienzsteigerung jährlich rund 55 Millionen Euro einzusparen – trotz Umsatz- und Gewinnwachstum im Konzern.
Subventions-Republik MV: Wenn der Wind die Wirtschaft tragen soll
Vor der Landtagswahl in Mecklenburg-Vorpommern zeigt eine Analyse, wie stark die Wirtschaft von Subventionen abhängt: 2026 fließen rund zwei Milliarden Euro Fördermittel, während Vorzeigeprojekte wie eno energy und HH2E trotzdem insolvent gingen.
Urteil aus Lausanne: Wenn der Chef über den Körper entscheidet
Das Schweizer Bundesgericht bestätigte die Kündigung zweier Swiss-Flugbegleiterinnen, die sich 2021 der betrieblichen Covid-Impfpflicht verweigerten: Betriebliche Interessen überwögen das Recht auf körperliche Unversehrtheit. Kritiker sprechen von einem Präjudiz für eine faktische Impfpflicht durch Arbeitgeber.
726.000 Jobs auf der Kippe: Das Verbrenner-Aus ist nur die halbe Wahrheit
Eine Fraunhofer-Studie warnt, dass bis 2040 europaweit bis zu 726.000 Jobs am Antriebsstrang wegfallen könnten – teils durch das Verbrenner-Aus, teils durch globale Verschiebungen der Produktion. Die IG Metall kritisiert die Zahl als Worst-Case-Szenario, Experten sehen Zukunftschancen eher bei Software, KI und Batterien statt bei klassischen Autobauern.
9,25 Billionen Dollar: Die Welt misstraut Amerikas Schuldenberg
Ausländische Halter reduzierten US-Staatsanleihen im Juli auf 9,248 Billionen Dollar, 50,4 Milliarden weniger als im Juni. Japan und China bauten Bestände ab, während Großbritannien und Indien zukauften – Sorgen um Amerikas Schuldenberg wachsen.
Bilfinger stoppt die Prognose: Bis zu 1.500 Jobs auf der Kippe
Bilfinger senkt wegen geopolitischer Unsicherheiten seine Umsatz- und Margenziele für 2026 und startet das Sparprogramm „Agile“. Weltweit könnten bis zu 1.500 Arbeitsplätze wegfallen, während der Konzern an seinen Mittelfristzielen bis 2030 festhält.
Steuergeschenk verpufft: Essen gehen wird trotzdem nicht billiger
Trotz gesenkter Mehrwertsteuer auf Speisen (19 auf 7 Prozent) blieben laut Studie 91 Prozent der Restaurantpreise unverändert, acht Prozent stiegen sogar. Grund seien gestiegener Mindestlohn, Energiekosten und Inflation, die die Steuersenkung neutralisieren.
China-Autos fluten Europa: Jeder zehnte Neuwagen kommt aus Fernost
Chinesische Automarken erreichten im zweiten Quartal 10,7 Prozent der Neuwagenverkäufe in Westeuropa – ein Anstieg von 3,4 Prozent binnen zwei Jahren, getrieben durch günstige E-Autos wie von BYD. Als Reaktion plant die EU Sonderzölle auch auf Plug-in-Hybride, während VW und andere Hersteller Stellenabbau ankündigen.
Überstunden-Schock: Rektor verliert 31.435 Euro vor Bundesgericht
Das Bundesverwaltungsgericht hob ein Urteil des OVG Lüneburg auf, das einem pensionierten Grundschulrektor 31.435 Euro für Mehrarbeit zugesprochen hatte. Begründung: Die Mehrarbeit war nicht angeordnet, sondern eigenverantwortlich geleistet worden – ein automatischer Bezahlungsanspruch bestehe daher nicht.
21.000 Dollar im Minus: Amerikas Alltag läuft auf Pump!
US-Privathaushalte sitzen auf 18,8 Billionen Dollar Schulden, davon rund 1,26 Billionen Dollar Kreditkartenschulden mit Zinsen von bis zu 30 Prozent. Besonders die Generation Z gerät zunehmend in die Schuldenspirale, während Discounter wie Aldi in den USA boomen.
Zuckerbergs Geheimplan: KI sollte ganze Teams um 60 Prozent schrumpfen
Meta prüfte laut Reuters intern radikale Team-Verkleinerungen um bis zu 60 Prozent im Zuge einer „KI-nativen“ Umstrukturierung, stoppte den Plan jedoch kurz vor Verkündung. Stattdessen entließ der Konzern 8.000 Mitarbeiter, während Mitarbeiterzufriedenheit und Vertrauen deutlich einbrachen.
200.000 Autojobs vor dem Aus: Der Absturz nimmt Fahrt auf
Laut einer Roland-Berger-Analyse könnten in der deutschen Autoindustrie binnen fünf Jahren rund 200.000 der 692.000 Arbeitsplätze wegfallen, zudem drohen bis 2035 über fünf Werksschließungen. Grund seien hohe Standortkosten – VW, Mercedes, ZF und Bosch kündigten bereits massive Stellenstreichungen an.
Aktenberg-Rekord: 1,1 Millionen Strafverfahren bleiben liegen
Zur Jahresmitte 2026 lagen erstmals über 1,1 Millionen Ermittlungsverfahren unerledigt bei deutschen Staatsanwaltschaften – 13 Prozent mehr als im Vorjahr. Der Deutsche Richterbund macht fehlendes Personal verantwortlich und beziffert den Mangel auf rund 2.000 Staatsanwälte und Strafrichter.
Viertes Minusjahr in Folge: Maschinenbau rutscht tiefer in die Krise
Der VDMA senkt seine Produktionsprognose für 2025 auf minus zwei Prozent – das vierte Minusjahr in Folge. Allein im ersten Halbjahr gingen 21.500 Stellen verloren, hohe Standortkosten bremsen Investitionen und Neueinstellungen.
Beitragsgelder im Feuer: 1,1 Milliarden Euro der Kassen wackeln
Gesetzliche Krankenkassen haben rund 1,1 Milliarden Euro der Versicherten in riskante Immobilien-Schuldscheine investiert, wovon bereits 400 Millionen Euro als Wertverlust abgeschrieben wurden. Die Aufsichtsbehörde BAS kannte die Anlagen seit 2017, griff aber trotz mehrfacher Prüfungen nicht ein.
Windkraft-Debakel im Westerwald: Acht Riesen-Windräder abgeblasen
ABO Energy hat den Genehmigungsantrag für den geplanten Windpark Märkerwald bei Dierdorf (acht Anlagen, 54,4 MW) wegen mangelnder Wirtschaftlichkeit zurückgezogen. Grund sind stark gesunkene EEG-Zuschlagswerte, wodurch auch den Kommunen erwartete Beteiligungserlöse von über vier Millionen Euro entgehen.
Media Markt streicht Stellen – trotz Rekordkasse und China-Deal
Media Markt/Saturn plant trotz steigender Umsätze und angehobener Prognose Stellenabbau. Verdi kritisiert das Vorgehen bei Aufhebungsverträgen und sieht Zusammenhang mit der geplanten JD.com-Übernahme, die noch von EU und Österreich geprüft wird.
Pleite nach fünf Generationen: Oberpfälzer Bäckerei kämpft ums Überleben
Die Bäckerei Maier GmbH aus Lupburg (Oberpfalz) hat nach fünf Generationen Insolvenz angemeldet; Grund sind gestiegene Energie- und Rohstoffkosten bei sinkenden Umsätzen. Die sechs Filialen bleiben vorerst geöffnet, ein Investor soll das Unternehmen mit knapp 50 Mitarbeitern retten.
Aus für Leuna Polyamid: 400 Jobs weg – Behörde stoppt die Anlagen
Die insolvente Leuna Polyamid GmbH stellt Ende September ihre Produktion ein und schließt im Oktober endgültig, wodurch rund 400 Arbeitsplätze wegfallen. Die Behörde ordnete einen kontrollierten, mehrwöchigen Abfahrbetrieb an, da die Chemieanlagen aus Sicherheitsgründen nicht einfach abgeschaltet werden dürfen.
Seeweg dicht: Wie eine Miliz Europas Lieferketten in die Zange nimmt
Die Huthi-Miliz hat die Meerenge Bab al-Mandab blockiert, wodurch Frachtschiffe einen 10-14 Tage längeren Umweg über das Kap der Guten Hoffnung nehmen müssen. Betroffen sind bis zu 15% des Welthandels; Hapag-Lloyd allein bezifferte die Zusatzkosten auf rund 600 Millionen Dollar.
Arbeitslosengeld-Hammer: Kürzung für Ältere? Forscher bremsen
Eine IAB-Studie dämpft Hoffnungen auf eine Kürzung des Arbeitslosengeldes für Ältere: Selbst bei einer Begrenzung auf 12 Monate ließe sich das erwartete 10-Milliarden-Defizit der Bundesagentur für Arbeit 2026 nur um rund 2,4 Milliarden Euro senken. Wirtschaftsverbände und Teile der Union fordern dennoch kürzere Bezugszeiten, während SPD, Grüne, Linke und Gewerkschaften dies ablehnen.
5 Milliarden für Berlin: Bund öffnet der Pleite-Hauptstadt die Kasse
Bund und Berlin unterzeichneten kurz vor der Abgeordnetenhauswahl einen neuen Hauptstadtfinanzierungsvertrag über rund 5 Milliarden Euro (2028-2037) für Sicherheit und Kultur – ein Plus von 1,35 Milliarden gegenüber dem alten Vertrag. Berlin erhält bereits heute die höchsten Länderfinanzausgleichszahlungen und plant für 2025 mit einem Haushaltsdefizit von knapp 4,6 Milliarden Euro.
Masken-Deal: 5,40 statt 1,95 Euro – neue E-Mails belasten Spahn
Neue E-Mails zeigen, dass ein Ministeriumsbeamter im April 2020 rund 1,95 Euro als marktgerechten Preis für KN95-Masken nannte, während das Ministerium gleichzeitig 100 Millionen Masken für je 5,40 Euro beim Händler Emix bestellte. Trotz hoher Mängelquote wurde ein Großteil bezahlt; strafrechtliche Verfahren gegen Ex-Minister Spahn wurden eingestellt, politisch bleibt der Fall brisant.
720 Millionen für eine Volksbank: Der größte Rettungsfall der Genossen
Die Volksbank BRAWO benötigt bis zu 720 Millionen Euro Stützung vom BVR-Sicherungssystem – der teuerste Rettungsfall in der Geschichte deutscher Genossenschaftsbanken. Ursache sind massive Abwertungen im Gewerbeimmobiliengeschäft, die ohne Hilfe zu einem Verlust von 608 Millionen Euro geführt hätten.
BKA-Lagebild: „Gen-Z-Mafia“ posiert, während die Schäden explodieren
Das BKA meldet für 2025 einen Rekordschaden von 2,8 Milliarden Euro durch Organisierte Kriminalität, fast 8.000 Tatverdächtige und gestiegene Gewalt (20 Tötungsdelikte). Auffällig: eine offen auftretende „Gen-Z-Mafia“ und wachsendes „Crime-as-a-Service“-Geschäft.
Bankenbeben in Düsseldorf: HSBC streicht 320 Jobs bis 2028
HSBC schließt ihr Wertpapierabwicklungsgeschäft in Düsseldorf und streicht bis 2028 rund 320 Stellen. Der Schritt folgt weiteren Rückzügen wie dem Verkauf des Private Banking und der Verwahrstellensparte an BNP Paribas im Zuge des Konzernumbaus Richtung Asien.
Faule Kredite: Deutschen Banken droht der 53-Milliarden-Schock
Deutsche Banken rechnen laut Umfrage bis Ende 2027 mit notleidenden Krediten von 53,1 Milliarden Euro – höchster Stand seit 2016. Besonders betroffen sind Gewerbeimmobilien und der Mittelstand, während Unternehmensinsolvenzen 2026 einen Höchststand seit 2013 erreichen.
E-Bus-Aus in Frankreich: Bolloré zieht nach 15 Jahren den Stecker
Bolloré stellt die E-Bus-Produktion seiner Tochter Bluebus im bretonischen Werk Ergué-Gabéric ein, bis zu 115 Arbeitsplätze sind betroffen. Grund seien mangelndes Marktwachstum und fehlende Größe, obwohl der europäische E-Bus-Markt insgesamt boomt.
Fabriken nach Osten: Deutschland verliert, Polen räumt ab
Ausländische Direktinvestitionen in Europa sanken 2025 um sieben Prozent, wobei Deutschland zehn Prozent verlor, während Polen um zehn Prozent zulegte und im Attraktivitätsranking von Platz 16 auf 6 stieg. Besonders Chemie-, Pharma- und Autoindustrie sind betroffen, während KI- und Rüstungsprojekte im Westen boomen.
Chapter 11 in New York: Airline-Pleite trifft fünf deutsche Flughäfen
Air Baltic hat in New York Insolvenzschutz nach Chapter 11 beantragt, nachdem ungesicherte Kerosinpreise die Bilanz belasteten. Der Flugbetrieb an fünf deutschen Standorten läuft normal weiter, die Restrukturierung soll bis Juni 2027 abgeschlossen sein.
Windkraft-Lobby in Schieflage: Eigene Service-Tochter ist pleite
Die BWE-Service GmbH, kommerzielle Tochter des Bundesverbands WindEnergie, ist zahlungsunfähig und beantragte Sanierung in Eigenverwaltung. Rund 50 Beschäftigte sind betroffen, Ursache seien eingebrochene Seminar-Nachfrage und gekürzte Weiterbildungsbudgets der Branche.