Banken - Nachrichten & Aktuelle Meldungen im Live Ticker
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22.10.2024
14:39 Uhr
Russland stärkt seine Position als einer der größten Goldreservebesitzer der Welt
Die weltweiten geopolitischen Turbulenzen haben die Nachfrage nach Gold stark ansteigen lassen, sodass einige Länder nun kräftig zukaufen. Zu diesen Ländern gehört auch Russland, dessen Goldreserven bereits die von China, Indien und der Schweiz übertreffen. Die Zentralbanken der Welt haben bis Ende des Jahres 2023 insgesamt 1.037 Tonnen Gold gekauft – das zweitgrößte jährliche Kaufvolumen der Geschichte nach dem Rekordwert von 1.082 Tonnen im Jahr 2022. Laut einer Umfrage des World Gold Council (WGC) beabsichtigt etwa ein Drittel der befragten Zentralbanken (29 Prozent), ihre Goldreserven im nächsten Jahr zu erhöhen – das ist der höchste Stand seit Beginn solcher Umfragen im Jahr 2018. Die fünf Länder mit den größten Goldreserven sind heute die Vereinigten Staaten, Deutschland, Italien, Frankreich und Russland. Die Aufstockung der Goldreserven durch Russland und andere Länder zeigt deutlich, wie wichtig Gold als sicherer Hafen in unsicheren Zeiten ist.
05.09.2024
16:09 Uhr
Gold und Zinsen: Ein Paradoxes Zusammenspiel
In der komplexen Welt der Wirtschaft und Finanzen ist die Beziehung zwischen Gold und Zinsen paradox. Während die Weltwirtschaft in Turbulenzen gerät, flüchtet der Mensch reflexartig zu Gold – dem historisch sicheren Anker der Stabilität. Zentralbanken manipulieren den Goldpreis am Futuremarkt, um den Preis nach ihrem Gutdünken zu beeinflussen. Die US-Notenbank hat eine enorme Geldmenge in die Wirtschaft gepumpt, was den Druck auf die Preise erhöht und die Zinszahlungen für die US-Staatsverschuldung steigen lässt. Die BRICS-Staaten trennen sich massiv von US-Staatsanleihen und setzen auf Gold, was die Dominanz des Dollars ins Wanken bringen könnte. In unsicheren Zeiten ist Gold ein bewährter Kompass, der durch die Stürme der Finanzmärkte leitet und als ultimativer Wertspeicher dient.
09.04.2024
18:33 Uhr
Goldpreis im Höhenflug: Keine Bremse in Sicht trotz kritischer Events
Der Goldpreis hat zu Beginn der Woche neue Höchststände erreicht und wird von bevorstehenden wirtschaftlichen Ereignissen wie der Bekanntgabe der US-Inflationsrate und Zentralbanksitzungen offenbar nicht beeinträchtigt. Am Dienstagmorgen wurde Gold bei 2.352 US-Dollar pro Feinunze gehandelt, ein Anstieg von 4,3 Prozent gegenüber der Vorwoche, was seine Rolle als sicherer Hafen unterstreicht. Trotz leicht gestiegener Renditen für US-Staatsanleihen bleibt Gold stark. Die traditionelle Anziehungskraft von Staatsanleihen lässt nach, da ihre Sicherheit in Frage gestellt wird und Gold als stabilere Anlage erscheint. Die Zinspolitik der Zentralbanken steckt in einer Zwickmühle, die zu einer weiteren Stärkung des Goldpreises führen könnte. Inmitten globaler wirtschaftlicher Unsicherheiten bleibt Gold ein zuverlässiger Wertanlageanker, der seine Bedeutung wohl auch in den kommenden Tagen behaupten wird.
25.03.2024
09:07 Uhr
Bundesbankstudie offenbart: EZBs Geldschwemme schadet der deutschen Wirtschaft
Eine Studie der Deutschen Bundesbank kritisiert die expansive Geldpolitik der Europäischen Zentralbank (EZB), indem sie behauptet, dass die niedrigen Zinsen der deutschen Wirtschaft mehr geschadet als genutzt haben könnten. Die Nullzinspolitik der EZB könnte zu Marktverzerrungen, Vermögensblasen und steigender Verschuldung geführt haben, wodurch eine kritische Betrachtung der Auswirkungen dieser Politik gefordert wird. Die Bundesbankstudie hinterfragt zudem den Glauben, dass niedrige Zinsen automatisch die Wirtschaft stärken, und betont die Notwendigkeit von höheren Zinsen für eine effiziente Kapitalverwendung. Die Effektivität der Zentralbankpolitik wird generell in Frage gestellt, und es wird eine Neubewertung der Rolle und Instrumente der Zentralbanken als notwendig erachtet. In Anbetracht der unsicheren Wirtschaftsaussichten gewinnen Edelmetalle wie Gold, Silber und Platin als sichere Anlagehäfen an Bedeutung. Abschließend wird betont, dass eine Überarbeitung der aktuellen wirtschaftspolitischen Strategien erforderlich ist, um Vertrauen in die Wirtschaft zu stärken und nachhaltige Entwicklung zu sichern.
09.02.2024
10:39 Uhr
Inflationsspirale in der Türkei: Ein Warnsignal für die Weltwirtschaft
Die wirtschaftliche Situation in der Türkei bleibt besorgniserregend, da das Land trotz einer strafferen Geldpolitik sein Inflationsproblem nicht bewältigen kann. Die türkische Zentralbank hat die Zinsen erheblich angehoben, aber es wird erwartet, dass die Inflation bis Mitte 2024 auf etwa 75 Prozent steigen könnte. Politische Instabilität, wie der Rücktritt der Notenbankpräsidentin und die Erhöhung des Mindestlohns vor den Wahlen, haben das Vertrauen erschüttert und zusätzlichen Inflationsdruck erzeugt. Die Ernennung von Fatih Karahan als Nachfolger könnte Stabilität bringen, doch es ist ungewiss, ob die Inflation wirksam eingedämmt werden kann. Die Inflationsspirale in der Türkei dient als Warnung für die Weltwirtschaft über die Bedeutung einer unabhängigen Zentralbank und stellt einen Weckruf für die Notwendigkeit einer soliden Wirtschaftspolitik dar. Die nächsten Schritte der türkischen Zentralbank und Regierung sind entscheidend, um die wirtschaftliche Erholung zu fördern oder die Inflationsspirale zu durchbrechen.