
Fast jeder zweite Häftling in Deutschland ist Ausländer – die Rechnung zahlt der Steuerzahler
Es sind Zahlen, die man in der politischen Debatte gerne unter den Teppich kehrt, die aber eine unmissverständliche Sprache sprechen: 44,26 Prozent aller Gefängnisinsassen in Deutschland besitzen keinen deutschen Pass. Von insgesamt 60.343 Inhaftierten in den Justizvollzugsanstalten der Bundesländer waren zum Stichtag 31. März dieses Jahres 26.708 ausländische Staatsangehörige. Die Zahlen entstammen einer bislang unveröffentlichten Antwort der Bundesregierung auf eine parlamentarische Anfrage des AfD-Bundestagsabgeordneten Sebastian Münzenmaier.
Hamburg und Berlin: Mehr ausländische als deutsche Häftlinge
Besonders drastisch stellt sich die Lage in den deutschen Großstädten dar. Hamburg führt die unrühmliche Statistik an: Von 2.156 Inhaftierten in der Hansestadt hätten 1.268 keine deutsche Staatsbürgerschaft – ein Ausländeranteil von satten 58,81 Prozent. Dicht dahinter folgt Berlin mit 56,75 Prozent. In den sechs Haftanstalten der Hauptstadt säßen 2.064 ausländische Gefangene ein, bei einer Gesamtzahl von 3.637 Inhaftierten. Auch Baden-Württemberg, Bayern und Hessen überschreiten bereits die 50-Prozent-Marke.
Lediglich in den ostdeutschen Bundesländern Thüringen und Sachsen-Anhalt bewege sich der Anteil noch im Bereich von rund 23 Prozent. Doch selbst in Sachsen liege er bereits bei 36 Prozent – Tendenz steigend.
Eine Explosion in nur zehn Jahren
Was diese Zahlen besonders brisant macht, ist die Dynamik der Entwicklung. Noch im Jahr 2015 – jenem Schicksalsjahr der unkontrollierten Grenzöffnung unter Angela Merkel – habe der Ausländeranteil in deutschen Gefängnissen bei 25,3 Prozent gelegen. Innerhalb eines Jahrzehnts sei dieser Wert auf 44,3 Prozent regelrecht explodiert. Man muss kein Mathematiker sein, um zu erkennen, wohin diese Kurve führt, wenn nicht endlich gegengesteuert wird.
Und dabei bilden die offiziellen Statistiken nur einen Teil der Realität ab. Doppelstaatler und Straftäter mit Migrationshintergrund, die einen deutschen Pass besitzen, tauchen in diesen Zahlen überhaupt nicht auf. Die tatsächliche Quote dürfte also noch erheblich höher liegen – eine unbequeme Wahrheit, die in den Sonntagsreden der politischen Klasse geflissentlich verschwiegen wird.
1,75 Milliarden Euro jährlich – auf Kosten der Bürger
Die finanzielle Dimension dieses Problems ist gewaltig. Ein Haftplatz koste den deutschen Steuerzahler im Bundesschnitt mindestens 180 Euro pro Tag. In Berlin sei es sogar noch teurer: Dort habe ein Haftplatz im Jahr 2024 durchschnittlich 226,97 Euro täglich gekostet, wie der Senat im Januar mitgeteilt habe. Eine Kostensteigerung für das laufende Jahr gelte als wahrscheinlich.
Rechnet man selbst nur mit dem konservativen Bundesdurchschnitt von 180 Euro, ergeben sich bei 26.708 ausländischen Häftlingen tägliche Kosten von 4,8 Millionen Euro. Auf das Jahr hochgerechnet sind das rund 1,75 Milliarden Euro, die der deutsche Steuerzahler für die Unterbringung, Verpflegung und Betreuung ausländischer Straftäter aufbringen muss. 1,75 Milliarden Euro – eine Summe, die in maroden Schulen, kaputten Brücken oder der Entlastung hart arbeitender Familien deutlich besser aufgehoben wäre.
Die wahren Kosten offener Grenzen
Der AfD-Abgeordnete Münzenmaier bringe es auf den Punkt, wenn er von einem „knallharten Problem mit Ausländerkriminalität" spreche. Wer noch einen Beweis dafür brauche, dass die Politik der offenen Grenzen gescheitert sei, müsse lediglich einen Blick in die deutschen Haftanstalten werfen, so der stellvertretende Fraktionsvorsitzende.
Und tatsächlich: Diese Zahlen sind kein abstraktes statistisches Phänomen. Hinter jedem einzelnen dieser 26.708 ausländischen Häftlinge stehen reale Opfer – Deutsche und Nichtdeutsche gleichermaßen –, die Leid erfahren haben. Raub, Körperverletzung, Drogenhandel, sexuelle Übergriffe. Die Kriminalität in Deutschland hat ein Rekordniveau erreicht, und die Bürger spüren es tagtäglich: auf den Straßen, in den öffentlichen Verkehrsmitteln, in den Parks, die einst als sicher galten.
Politisches Versagen mit Ansage
Es ist ein Armutszeugnis für die deutsche Politik, dass es einer parlamentarischen Anfrage der Opposition bedarf, um solche Zahlen ans Licht zu bringen. Warum veröffentlicht die Bundesregierung diese Statistiken nicht proaktiv? Warum muss der Bürger darum betteln, die Wahrheit über den Zustand seines Landes zu erfahren? Die Antwort liegt auf der Hand: Weil diese Zahlen das Narrativ der gescheiterten Integrationspolitik der vergangenen Jahrzehnte unwiderlegbar belegen.
Die neue Große Koalition unter Friedrich Merz hatte im Wahlkampf vollmundig eine härtere Gangart in der Migrationspolitik versprochen. Doch bislang sind die Ergebnisse überschaubar. Statt konsequenter Abschiebungen krimineller Ausländer, statt einer echten Sicherung der Grenzen, statt einer Politik, die den Schutz der eigenen Bevölkerung in den Mittelpunkt stellt, verliert sich die Regierung in Kompromissen und Symbolpolitik. Das 500-Milliarden-Euro-Sondervermögen für Infrastruktur wird die Staatsverschuldung in schwindelerregende Höhen treiben – doch für die innere Sicherheit scheint kein entschlossenes Handeln vorgesehen.
Es ist höchste Zeit, dass die Verantwortlichen in Berlin aufwachen. Die Geduld der Bürger ist nicht unendlich. Und die Zahlen aus den deutschen Gefängnissen sind ein Weckruf, den niemand mehr ignorieren kann – auch wenn mancher es noch so gerne täte.










