
Verfassungsschutz schlÀgt Alarm: Linksextreme Brandstifter und Saboteure bedrohen unsere Sicherheit
Der PrĂ€sident des Bundesamtes fĂŒr Verfassungsschutz, Sinan Selen, zeichnet ein dĂŒsteres Bild der aktuellen Sicherheitslage in Deutschland. Beim 21. Symposium seiner Behörde warnte er eindringlich vor einer gefĂ€hrlichen Gleichzeitigkeit verschiedener Bedrohungen, die unser Land in die Zange nehmen. Besonders alarmierend: Die linksextreme Szene zeige "besorgniserregende Entwicklungen", die bis zu Brandstiftungen und Sabotageaktionen reichten.
Wenn ganze Stadtteile im Dunkeln liegen
Was Selen besonders umtreibt, sind die zunehmend radikalen Aktionen autonomer Gruppen. Der Verfassungsschutzchef verwies auf VorfÀlle in Berlin, wo durch Sabotageakte "ganze Stadtteile mehr oder weniger im Dunkeln lagen". Diese Form des militanten Aktivismus gefÀhrde nicht nur die öffentliche Ordnung, sondern stelle einen direkten Angriff auf unsere kritische Infrastruktur dar.
Die Eskalation der Gewalt zeige sich auch in der brutalen Links-Rechts-Auseinandersetzung. Linksextremisten wĂŒrden gezielt politische Gegner angreifen, körperlich misshandeln und Ăbergriffe verĂŒben, "die mitunter auch lebensgefĂ€hrlich sein können". Diese Entwicklung bereite ihm "wahnsinnig Sorge", so der oberste VerfassungsschĂŒtzer.
Die neue NormalitÀt: Angriffe von allen Seiten
Das eigentlich Beunruhigende sei jedoch die Gleichzeitigkeit der Bedrohungen. Hybride Angriffe, Spionage, Sabotage und Cyberoperationen fĂ€nden parallel statt. Dazu kĂ€men internationaler Terrorismus und gewaltbereite Extremisten verschiedenster Couleur. Diese Gemengelage stelle eine "ganz besondere Herausforderung" dar, auf die Deutschland Antworten finden mĂŒsse.
"Wir sehen besorgniserregende Entwicklungen gerade in autonomen Szenen. Wir sehen besorgniserregende Entwicklungen im Linksextremismus, sehr aktionsorientiert, bis hin zu Brandstiftungen und Sabotageaktionen."
Islamistischer Terror: Die unterschÀtzte Dauergefahr
WĂ€hrend die Aufmerksamkeit oft auf spektakulĂ€re Einzelereignisse gerichtet sei, warnte Selen eindringlich: "Die islamistische Bedrohung war nie weg." Sie bewege sich weiterhin auf hohem Niveau. Besonders perfide sei die Radikalisierung junger Menschen ĂŒber das Internet. Extremistische Organisationen böten den NĂ€hrboden fĂŒr EinzeltĂ€ter, die ohne Vorwarnung zuschlagen könnten.
Diese Warnung kommt nicht von ungefĂ€hr. Gerade in der Vorweihnachtszeit, wenn Millionen Menschen auf WeihnachtsmĂ€rkten zusammenkommen, steigt die NervositĂ€t der Sicherheitsbehörden. Die jĂŒngsten israelfeindlichen und islamistischen Demonstrationen in Berlin zeigten, wie aufgeheizt die Stimmung sei.
Verfassungsschutz unter Beschuss
Ausgerechnet in dieser angespannten Lage sieht sich der Verfassungsschutz selbst heftigen Angriffen ausgesetzt. AfD-Chefin Alice Weidel hatte die Behörde als "Stasi-Spitzel" diffamiert und den thĂŒringischen Verfassungsschutzchef Stefan Kramer persönlich attackiert. Selen verteidigte seine Mitarbeiter vehement: Sie verdienten "Respekt und Anerkennung" fĂŒr ihren tĂ€glichen Einsatz gegen Bedrohungen von innen und auĂen.
Der Verfassungsschutz sei das genaue Gegenteil einer Stasi-Behörde - ein rechtsstaatlicher Nachrichtendienst, der durch zahlreiche Kontrollinstanzen ĂŒberprĂŒft werde und fest auf dem Boden der freiheitlich-demokratischen Grundordnung stehe.
Deutschland im Zangengriff
Die von Selen skizzierte Bedrohungslage macht deutlich: Deutschland steht unter massivem Druck. Von links brennen Autos und fallen Stromnetze aus, von rechts formiert sich extremistischer Widerstand, islamistische Terroristen lauern auf ihre Chance, und auslĂ€ndische MĂ€chte fĂŒhren hybride Angriffe durch.
Diese explosive Mischung ist das direkte Ergebnis einer verfehlten Politik, die ĂŒber Jahre hinweg die Augen vor den Gefahren verschlossen hat. WĂ€hrend man sich in Berlin mit Gendersternchen und Klimazielen beschĂ€ftigte, wuchsen die extremistischen Strukturen ungehindert. Die neue GroĂe Koalition unter Friedrich Merz steht vor der Herkulesaufgabe, diese VersĂ€umnisse aufzuarbeiten.
Ob die Warnungen des Verfassungsschutzes endlich zu konsequentem Handeln fĂŒhren werden? Die BĂŒrger dieses Landes haben jedenfalls ein Recht auf Sicherheit - und zwar vor Extremisten jeder Couleur. Es ist höchste Zeit, dass die Politik ihrer Verantwortung gerecht wird und die notwendigen MaĂnahmen ergreift, bevor es zu spĂ€t ist.










