Kettner Edelmetalle
26.10.2025
10:49 Uhr

Deutschlands energiepolitischer Irrweg: Gundremmingen-Sprengung offenbart fatale Fehlentscheidungen

Die Bilder gingen um die Welt: Zwei mĂ€chtige KĂŒhltĂŒrme stĂŒrzten in sich zusammen, Staubwolken stiegen gen Himmel – und mit ihnen verschwand ein weiteres Symbol deutscher Ingenieurskunst und EnergiesouverĂ€nitĂ€t. Was sich am Samstag im bayerischen Gundremmingen abspielte, war mehr als nur eine technische Sprengung. Es war die bildgewaltige Manifestation eines energiepolitischen Wahnsinns, der Deutschland in eine gefĂ€hrliche AbhĂ€ngigkeit treibt.

Ein Land demontiert seine Zukunft

WĂ€hrend unsere europĂ€ischen Nachbarn reihenweise neue Kernkraftwerke planen und selbst Belgien seinen Atomausstieg revidiert hat, sprengt Deutschland weiter munter seine Energieinfrastruktur in die Luft. Die Große Koalition unter Friedrich Merz hĂ€tte es in der Hand gehabt, diesen Irrsinn zu stoppen. Doch was macht sie? Sie setzt die grĂŒne Geisterfahrt ihrer VorgĂ€nger fort – und das trotz eindeutiger WĂ€hlersignale.

Der Verein Nuklearia brachte es auf den Punkt: Hier wĂŒrden „Werte zerstört", die noch zu retten gewesen wĂ€ren. Selbst nach der Sprengung der KĂŒhltĂŒrme könnte das Kraftwerk theoretisch reaktiviert werden – nur wĂŒrde es dann erheblich teurer. Doch statt ĂŒber eine Kehrtwende nachzudenken, plant RWE am Standort einen Batteriespeicher. Als ob Batterien auch nur ansatzweise die GrundlastfĂ€higkeit eines Kernkraftwerks ersetzen könnten!

Die Stimme der Vernunft wird lauter

Bemerkenswert ist der wachsende Widerstand gegen diese Politik. Landrat Hans Reichhart von der CSU sprach vielen aus der Seele, als er die Sprengung als nicht nachvollziehbar kritisierte. Das Kraftwerk sei nicht nur landschaftsprĂ€gend gewesen, sondern vor allem ein „sicherer, sauberer Stromproduzent". Seine klare Haltung: Der Atomausstieg sei falsch gewesen.

„Die dĂŒmmste Energiepolitik der ganzen Welt bei der Arbeit"

So kommentierte es treffend ein Beobachter in den sozialen Medien. Und er hat recht: WÀhrend China im Wochentakt neue Kernkraftwerke ans Netz bringt und die USA ihre NuklearkapazitÀten ausbauen, macht sich Deutschland zum energiepolitischen Geisterfahrer der Weltgemeinschaft.

Die bittere Ironie der Geschichte

Die Sprengung in Gundremmingen offenbart die ganze AbsurditĂ€t deutscher Energiepolitik. Erst vor wenigen Monaten warnte die Bundesnetzagentur, dass bis 2035 zusĂ€tzliche KapazitĂ€ten von bis zu 22,4 Gigawatt im Stromnetz benötigt wĂŒrden. Gleichzeitig werden voll funktionsfĂ€hige Kraftwerke gesprengt, die genau diese KapazitĂ€ten hĂ€tten liefern können – CO₂-arm und zuverlĂ€ssig.

Die AfD-Bundestagsabgeordneten Paul Schmidt und Rainer Kraft wiesen zu Recht darauf hin, dass die Energiepolitik der letzten Jahre „komplett gescheitert" sei. Man zerstöre auf der einen Seite sichere Infrastruktur und jammere auf der anderen Seite ĂŒber fehlende KapazitĂ€ten. VerrĂŒckter geht es kaum.

Was bedeutet das fĂŒr die BĂŒrger?

Die Konsequenzen dieser Politik tragen wir alle: steigende Strompreise, wachsende ImportabhĂ€ngigkeit und die reale Gefahr von Blackouts. WĂ€hrend unsere NachbarlĂ€nder uns im Winter mit Atomstrom versorgen mĂŒssen, zahlen deutsche Verbraucher die höchsten Strompreise Europas. Die Industrie wandert ab, ArbeitsplĂ€tze gehen verloren – und das alles fĂŒr eine ideologiegetriebene Politik, die weder dem Klima noch der Versorgungssicherheit dient.

Besonders bitter: Die neue Bundesregierung plant ein 500 Milliarden Euro schweres Sondervermögen fĂŒr Infrastruktur. Geld, das auch in die Modernisierung und den Weiterbetrieb sicherer Kernkraftwerke hĂ€tte fließen können. Stattdessen wird es fĂŒr den Ausbau volatiler Erneuerbarer verpulvert, deren ZufĂ€lligkeit durch teure Gaskraftwerke ausgeglichen werden muss.

Zeit fĂŒr eine energiepolitische Wende

Die Sprengung von Gundremmingen sollte ein Weckruf sein. Deutschland braucht dringend eine rationale Energiepolitik, die sich an Fakten statt an Ideologien orientiert. Die Mehrheit der Deutschen will laut Umfragen eine RĂŒckkehr zur Kernkraft. Es wird Zeit, dass die Politik diesem WĂ€hlerwillen endlich Rechnung trĂ€gt.

Noch ist nicht alles verloren. Andere Kernkraftwerke könnten reaktiviert werden, wenn der politische Wille vorhanden wĂ€re. Doch dafĂŒr brĂ€uchte es Politiker mit RĂŒckgrat, die sich trauen, Fehlentscheidungen zu korrigieren. Die Frage ist nur: Wie viele KĂŒhltĂŒrme mĂŒssen noch fallen, bis Deutschland zur Vernunft kommt?

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