Kettner Edelmetalle
26.01.2026
06:54 Uhr

Superwahljahr 2026: Merz setzt auf Staatsdirigismus statt Marktwirtschaft

Deutschland steht vor einem politischen Schicksalsjahr. Fünf Landtagswahlen werden 2026 über die Zukunft der Republik entscheiden – und die ersten Umfragen zeichnen ein Bild, das die etablierten Parteien in Angst und Schrecken versetzen dürfte. Während die Bürger längst erkannt haben, dass sich trotz aller Wahlversprechen kaum etwas ändert, klammert sich die politische Klasse an ihre Macht wie ein Ertrinkender an den Strohhalm.

Baden-Württemberg: Der Anfang vom Ende der grünen Hegemonie?

In sechs Wochen beginnt das Superwahljahr mit der Landtagswahl in Baden-Württemberg. Die Zahlen sprechen eine deutliche Sprache: Nach Infratest-Umfragen für SWR und Stuttgarter Zeitung wäre die AfD mit einem Plus von satten 10,3 Prozentpunkten der klare Nettogewinner. Die CDU könnte 5,1 Punkte zulegen, während die FDP mit einem Minus von 5,5 Punkten die Hälfte ihrer Wählerschaft von 2021 verlieren würde. Der größte Verlierer aber wären die Grünen – mit einem Absturz von 9,6 Prozentpunkten.

Doch was bedeutet das in der Praxis? Vermutlich herzlich wenig. CDU und Grüne könnten weiterregieren, nur eben mit vertauschten Rollen. Ein Schwarzer vorn, ein Grüner dahinter – wie der alte Werbespruch so treffend formulierte: Raider heißt jetzt Twix, sonst ändert sich nix. Die Bürger dürfen wählen, aber die Politik bleibt dieselbe.

Die Brandmauer bröckelt – zumindest in den Köpfen der Wähler

Besonders brisant: Laut YouGov wäre mittlerweile jeder zweite Wähler im Ländle für eine Zusammenarbeit der anderen Parteien mit der AfD offen. Nur 42 Prozent lehnen dies kategorisch ab. Diese Zahlen müssten eigentlich ein Weckruf für die etablierten Parteien sein. Stattdessen klammern sie sich an ihre ideologischen Scheuklappen und ignorieren den Willen eines erheblichen Teils der Bevölkerung.

Die Merz-Volten: Versprechen ohne Substanz

Bundeskanzler Friedrich Merz, der einst als Hoffnungsträger einer wirtschaftsliberalen Wende galt, entpuppt sich zunehmend als Meister der rhetorischen Pirouetten. Bei der Energiewende bleibt alles beim Alten – sie soll lediglich „realistischer" gestaltet werden. Was das konkret bedeutet? Niemand weiß es so genau. Die Klimareligion trifft auf die Wirklichkeit der Natur, und die Rechnung folgt auf dem Fuße.

Statt auf marktwirtschaftliche Prinzipien zu setzen, flüchtet sich die Regierung in staatsdirigistische Maßnahmen. Subventionierte Staatsnachfrage schafft keine echten Werte – sie schönt lediglich die Statistik des Bruttoinlandsprodukts. Doch solche ökonomischen Grundwahrheiten scheinen in Berlin niemanden mehr zu interessieren.

Die Medienlandschaft im Umbruch

Während die Politik verspricht und Deutschland abstürzt, zeigt sich auch in der Medienlandschaft ein bemerkenswerter Wandel. Die BILD-Zeitung, einst das Flaggschiff des deutschen Boulevards, führt die Hitliste der Auflagen-Verlierer an. Im vierten Quartal 2025 verlor sie im Vergleich zum Vorjahr satte 110.436 Exemplare und kam nur noch auf 566.452 verkaufte Ausgaben. Die Bürger wenden sich ab von jenen Medien, die ihnen jahrelang eine Wirklichkeit präsentierten, die mit ihrem Alltag nichts mehr zu tun hatte.

Woke hat verloren – auch wenn es die letzten Woken nicht wahrhaben wollen

Die ideologische Verblendung der vergangenen Jahre rächt sich nun bitter. Von Klimapropheten wie Al Gore, der beim Weltwirtschaftsforum in Davos zu den ungehörten Rummoserern gehörte, bis hin zu den grünen Weltverbesserern hierzulande – sie alle müssen erkennen, dass ihre Zeit abläuft. Die Bürger haben genug von moralischer Bevormundung und wirtschaftlicher Inkompetenz.

Der Herbst der Reformen war ohne Reform. Der Winter auch. Und im Frühjahr? Da sollen sie endlich kommen – versprochen. Doch wer glaubt noch an Versprechen einer politischen Klasse, die sich mehr um ihre eigene Machterhaltung sorgt als um das Wohl der Bürger? Die Nomenklatura will Aufmucken verhindern durch die Abschaffung des öffentlichen Diskurses. Finanzieren will sie es wie alle Umverteiler durch das hemmungslose Auspressen derer, die trotzdem brav arbeiten.

Ein Blick in die Zukunft

Das Jahr 2026 wird zeigen, ob die Deutschen bereit sind, echte Veränderungen einzufordern – oder ob sie sich weiterhin mit kosmetischen Korrekturen abspeisen lassen. Die Umfragen deuten auf eine wachsende Unzufriedenheit hin, doch ob diese sich auch in tatsächlichen politischen Konsequenzen niederschlägt, bleibt abzuwarten. Eines ist jedoch sicher: Die Zeit der ideologischen Experimente auf Kosten der Bürger neigt sich dem Ende zu. Die Frage ist nur, wie viel Schaden bis dahin noch angerichtet wird.

In Zeiten politischer und wirtschaftlicher Unsicherheit suchen viele Anleger nach stabilen Werten. Physische Edelmetalle wie Gold und Silber haben sich über Jahrhunderte als verlässlicher Wertspeicher bewährt und können eine sinnvolle Ergänzung eines breit gestreuten Anlageportfolios darstellen – gerade wenn das Vertrauen in politische Institutionen schwindet.

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