Kettner Edelmetalle
29.08.2025
11:43 Uhr

Schweizer Steuerzahler finanzieren MillionengeschÀfte beim Ukraine-Wiederaufbau

WÀhrend die deutsche Wirtschaft unter der Last explodierender Energiekosten Àchzt und mittelstÀndische Unternehmen reihenweise in die Insolvenz schlittern, zeigt sich in der Schweiz ein besonders perfides Schauspiel: Der Bund pumpt 93 Millionen Franken Steuergelder in zwölf ausgewÀhlte Unternehmen, damit diese sich am lukrativen Wiederaufbau der Ukraine bereichern können. Was als humanitÀre Hilfe verkauft wird, entpuppt sich bei genauerer Betrachtung als staatlich subventioniertes GeschÀftsmodell auf Kosten der Steuerzahler.

Krieg als GeschĂ€ftsmodell – eine alte Weisheit wird bestĂ€tigt

Bereits 1935 brachte es der US-Generalmajor Smedley D. Butler auf den Punkt: "War Is a Racket" – Krieg sei ein schmutziges GeschĂ€ft, von dem eine kleine Elite profitiere. Seine damalige Kritik, dass RĂŒstungsunternehmen, Banken und andere Industrien Kriege als profitables GeschĂ€ft nutzten, scheint heute aktueller denn je. Neben der Waffenproduktion wĂŒrden diese Gruppen von der Erschließung neuer MĂ€rkte und dem Wiederaufbau zerstörter Kriegsgebiete profitieren – eine Analyse, die sich nun in der Schweiz auf erschreckende Weise bewahrheitet.

Besonders pikant: Die Bekanntgabe dieser millionenschweren GeschĂ€fte erfolgte ausgerechnet ĂŒber das Eidgenössische BĂŒro fĂŒr die Gleichstellung von Frau und Mann. Man fragt sich unwillkĂŒrlich, was Gleichstellungsfragen mit der Finanzierung von Wiederaufbauprojekten zu tun haben – oder handelt es sich hier etwa um einen geschickten Versuch, die wahre Natur dieser GeschĂ€fte zu verschleiern?

Die Profiteure des Elends

Die Liste der begĂŒnstigten Unternehmen liest sich wie ein Who's Who der Schweizer Industrie. Von der Arthur Flury AG, die satte 12,9 Millionen Franken fĂŒr Fahrleitungen erhĂ€lt, ĂŒber Geberit mit 3,7 Millionen fĂŒr SanitĂ€ranlagen bis hin zu Roche Diagnostics mit 8,8 Millionen fĂŒr ein medizinisches Labor – alle haben sie eines gemeinsam: Sie lassen sich ihre "humanitĂ€re Hilfe" fĂŒrstlich vom Steuerzahler bezahlen.

Besonders dreist erscheint das GeschĂ€ftsmodell der Glas Trösch Holding AG, die 9,9 Millionen Franken erhĂ€lt, um 32.000 kriegsbeschĂ€digte Fenster zu ersetzen. Man darf sich fragen, ob hier nicht ein klassischer Fall von Kriegsgewinnlertum vorliegt – erst liefert der Westen Waffen, die zur Zerstörung fĂŒhren, dann kassieren westliche Unternehmen beim Wiederaufbau.

Die Bedingungen: Ein Feigenblatt fĂŒr Profitgier

Die vom Staatssekretariat fĂŒr Wirtschaft aufgestellten Bedingungen fĂŒr die Projekte wirken wie ein dĂŒnnes Feigenblatt. Die Projekte mĂŒssten einem "BedĂŒrfnis der Ukraine" entsprechen – als ob in einem vom Krieg zerstörten Land nicht praktisch alles benötigt wĂŒrde. Und die Unternehmen mĂŒssten ĂŒber eine Niederlassung in der Ukraine verfĂŒgen – eine HĂŒrde, die fĂŒr millionenschwere Subventionen schnell genommen wird.

"Der Schweizer Privatsektor kann so mit seiner Expertise sowie innovativen und hochwertigen Produkten die WiederaufbaubemĂŒhungen in der Ukraine unterstĂŒtzen"

So formuliert es das EBG euphemistisch. Was hier verschwiegen wird: Der Schweizer Privatsektor könnte dies auch ohne staatliche Millionensubventionen tun – wenn es denn wirklich um humanitĂ€re Hilfe ginge und nicht um knallharte GeschĂ€ftsinteressen.

Deutschland zahlt die Zeche

WĂ€hrend die Schweiz ihre Unternehmen mit Steuergeldern fĂŒr den Ukraine-Wiederaufbau pĂ€ppelt, trĂ€gt Deutschland die Hauptlast der Sanktionen gegen Russland. Die explodierenden Energiepreise, die unsere Industrie in die Knie zwingen, sind direkte Folge einer verfehlten Sanktionspolitik, die Russland kaum schadet, aber unsere eigene Wirtschaft ruiniert. Gleichzeitig pumpt die Bundesregierung unter Friedrich Merz Milliarden in die Ukraine – Geld, das dringend fĂŒr die Modernisierung unserer eigenen maroden Infrastruktur benötigt wĂŒrde.

Die neue Große Koalition hat trotz gegenteiliger Versprechen ein 500 Milliarden Euro schweres Sondervermögen aufgelegt, das die Inflation weiter anheizen und kommende Generationen mit Schulden belasten wird. WĂ€hrend deutsche Unternehmen unter der Last von BĂŒrokratie, hohen Energiekosten und ideologisch motivierter Klimapolitik zusammenbrechen, profitieren Schweizer Firmen von staatlich subventionierten AuftrĂ€gen in der Ukraine.

Ein perfides System

Das System ist so perfide wie durchschaubar: Erst wird ein Konflikt befeuert, dann werden Waffen geliefert, die zur Zerstörung fĂŒhren, und schließlich kassieren westliche Unternehmen beim Wiederaufbau – finanziert vom Steuerzahler. Die wahren Gewinner sind nicht die Menschen in der Ukraine, die weiter unter dem Krieg leiden, sondern eine kleine Elite von Unternehmern und Politikern, die aus dem Elend anderer Profit schlagen.

Es ist höchste Zeit, dass die BĂŒrger in Deutschland und der Schweiz aufwachen und erkennen, wie ihre Steuergelder fĂŒr die Bereicherung weniger verschleudert werden. Statt Millionen in fragwĂŒrdige Wiederaufbauprojekte zu pumpen, sollten diese Gelder in die eigene Infrastruktur, Bildung und soziale Sicherheit investiert werden. Doch solange die Politik von Lobbyisten gesteuert wird, die mehr an Profiten als am Wohl der BĂŒrger interessiert sind, wird sich daran nichts Ă€ndern.

In Zeiten wie diesen, in denen die Kaufkraft schwindet und die Unsicherheit wĂ€chst, sollten Anleger ĂŒber eine Beimischung physischer Edelmetalle in ihr Portfolio nachdenken. Gold und Silber haben sich ĂŒber Jahrhunderte als Wertspeicher in Krisenzeiten bewĂ€hrt – im Gegensatz zu PapierwĂ€hrungen, die durch unverantwortliche Politik entwertet werden können.

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