
Schleswig-Holstein versagt bei Abschiebungen: FDP deckt erschreckende Zahlen auf
Die UnfĂ€higkeit der schleswig-holsteinischen Landesregierung, geltendes Recht durchzusetzen, erreicht neue Dimensionen. WĂ€hrend die BĂŒrger tĂ€glich mit den Folgen einer gescheiterten Migrationspolitik konfrontiert werden, offenbart eine Anfrage der FDP-Fraktion das ganze AusmaĂ des behördlichen Versagens: Von 32 geplanten Stellen fĂŒr Abschiebungen sind gerade einmal 20,8 besetzt â eine beschĂ€mende Quote von nur 65 Prozent.
Behördenchaos statt konsequenter Rechtsdurchsetzung
Der FDP-Abgeordnete Bernd Buchholz bringt es auf den Punkt: Die Besetzung des Landesamtes fĂŒr Zuwanderung und FlĂŒchtlinge sei âunzureichend". Doch das ist noch höflich formuliert. In Wahrheit erleben wir hier ein Totalversagen der Verwaltung, das symptomatisch fĂŒr die gesamte deutsche Migrationspolitik steht. WĂ€hrend die KriminalitĂ€tsstatistiken explodieren und die BĂŒrger sich in ihrem eigenen Land nicht mehr sicher fĂŒhlen, schaffen es die Behörden nicht einmal, ihre eigenen Stellen zu besetzen.
Besonders alarmierend sind die konkreten Zahlen: Zwischen 2022 und 2024 organisierte das Landesamt gerade einmal 775 Abschiebungen. Im gleichen Zeitraum wurden jedoch sage und schreibe 2928 Abschiebungen storniert. Das bedeutet: Auf jede durchgefĂŒhrte Abschiebung kommen fast vier gescheiterte Versuche. Ein Armutszeugnis fĂŒr einen Rechtsstaat, der seinen Namen noch verdienen will.
Die AuslÀnderbehörden kapitulieren
Noch erschreckender ist die Tatsache, dass die AuslĂ€nderbehörden der Kreise praktisch vollstĂ€ndig kapituliert haben. In drei Jahren fĂŒhrten sie eigenstĂ€ndig genau eine einzige Abschiebung durch. Eine einzige! Das ist keine Verwaltung mehr, das ist die komplette Aufgabe staatlicher SouverĂ€nitĂ€t.
âFĂŒr diese Stellen finden laufend Stellenbesetzungsverfahren statt", behauptet das Sozialministerium. Doch diese Ausrede kennen wir zur GenĂŒge. WĂ€hrend man âlaufend" sucht, laufen die Probleme davon.
Zentralisierung als Lösung?
Buchholz fordert eine âstraffere Zentralisierung" des RĂŒckkehrmanagements. Ein richtiger Ansatz, doch er greift zu kurz. Was wir brauchen, ist nicht nur eine bessere Organisation, sondern vor allem den politischen Willen, geltendes Recht konsequent durchzusetzen. Die Zahlen zeigen deutlich: Es mangelt nicht an Gesetzen, sondern an deren Umsetzung.
Die Folgen dieser UntĂ€tigkeit tragen die BĂŒrger. Jeder nicht abgeschobene StraftĂ€ter, jeder illegal im Land Verbliebene ist ein Versagen des Staates gegenĂŒber seinen rechtstreuen BĂŒrgern. Die explodierende MesserkriminalitĂ€t, die zunehmende Verunsicherung auf unseren StraĂen â all das ist auch eine direkte Folge dieser administrativen Kapitulation.
Zeit fĂŒr einen Kurswechsel
Es ist höchste Zeit, dass die Politik endlich handelt. Die neue Bundesregierung unter Friedrich Merz hat versprochen, die Migrationspolitik grundlegend zu Ă€ndern. Doch Versprechen allein reichen nicht. Was wir brauchen, sind konkrete MaĂnahmen: Vollbesetzte Behörden, konsequente Abschiebungen und vor allem den Mut, unpopulĂ€re aber notwendige Entscheidungen zu treffen.
Die Zahlen aus Schleswig-Holstein sind ein Weckruf. Sie zeigen, dass es nicht reicht, ĂŒber Probleme zu reden â man muss sie auch lösen. Die BĂŒrger haben ein Recht darauf, dass ihr Staat funktioniert und sie schĂŒtzt. Alles andere ist ein Verrat an denjenigen, die sich an Recht und Gesetz halten.
Es ist nicht nur die Meinung unserer Redaktion, sondern die eines GroĂteils des deutschen Volkes: Diese Fehlpolitik muss ein Ende haben. Wir brauchen Politiker, die wieder fĂŒr Deutschland und nicht gegen Deutschland regieren. Die Zeit des Wegschauens und Schönredens ist vorbei.










