Kettner Edelmetalle
06.11.2025
07:56 Uhr

Schienenmaut-Wahnsinn: K+S-Chef warnt vor massivem Jobabbau durch Merkels Erbe

Die deutsche Industrie steht wieder einmal vor dem Abgrund – diesmal droht der nĂ€chste Schlag ausgerechnet ĂŒber die Schiene zu kommen. Christian H. Meyer, Chef des traditionsreichen Bergbauunternehmens K+S, schlĂ€gt Alarm: Die geplante Erhöhung der Schienenmaut könnte tausende IndustriearbeitsplĂ€tze vernichten. Ein weiteres Kapitel in der endlosen Geschichte politischer Fehlentscheidungen, die den Wirtschaftsstandort Deutschland systematisch demontieren.

Die Kostenlawine rollt unaufhaltsam

Was sich hier abspielt, ist ein LehrstĂŒck politischer Kurzsichtigkeit. Nachdem die sogenannten Trassenpreise – eine Art MautgebĂŒhr fĂŒr die Nutzung des maroden deutschen Schienennetzes – bereits zum Jahresanfang um satte 16,2 Prozent erhöht wurden, droht nun zum Fahrplanwechsel im Dezember 2025 der nĂ€chste Preishammer. Meyer beziffert die zusĂ€tzliche Belastung fĂŒr K+S allein bis 2030 auf einen zweistelligen Millionenbetrag. Man fragt sich unwillkĂŒrlich: Will die Politik die deutsche Industrie endgĂŒltig an die Wand fahren?

Die Mechanik hinter diesem Wahnsinn offenbart die ganze AbsurditĂ€t staatlicher Planwirtschaft: Die Bundesregierung pumpt Milliarden an Eigenkapital in die DB Infrago, die zustĂ€ndige Bahntochter. Diese muss nun – man höre und staune – mit diesem Geld Gewinne erwirtschaften. Die Zeche zahlen natĂŒrlich die Unternehmen, die auf den Schienentransport angewiesen sind. Ein perfider Kreislauf, der die WettbewerbsfĂ€higkeit deutscher Unternehmen systematisch untergrĂ€bt.

Verkehrspolitik als Jobvernichter

Meyer bringt es auf den Punkt: "Weitere Erhöhungen der Trassenpreise wĂŒrden die Industrieproduktion an den deutschen Standorten unseres Unternehmens dauerhaft weiter verteuern und IndustriearbeitsplĂ€tze direkt gefĂ€hrden." Seine Warnung könnte deutlicher nicht sein – und sie steht stellvertretend fĂŒr unzĂ€hlige deutsche Unternehmen, die unter der Last immer neuer Belastungen Ă€chzen.

"Ohne eine angemessene Förderung wĂŒrden mit falscher Verkehrspolitik IndustriearbeitsplĂ€tze gefĂ€hrdet"

Diese Worte des K+S-Chefs sollten in Berlin die Alarmglocken schrillen lassen. Doch wer die Verkehrspolitik der letzten Jahre verfolgt hat, weiß: Die ideologische Verblendung kennt keine Grenzen. WĂ€hrend man einerseits den GĂŒterverkehr von der Straße auf die Schiene verlagern will – ein durchaus sinnvolles Ziel –, verteuert man andererseits genau diesen Schienentransport ins Unermessliche.

Das große Versagen der Ampel-Nachfolger

Besonders bitter: Auch die neue Große Koalition unter Friedrich Merz scheint den Kurs ihrer VorgĂ€nger fortzusetzen. Trotz vollmundiger Versprechen, keine neuen Schulden zu machen, werden die Unternehmen weiter zur Kasse gebeten. Die 500 Milliarden Euro Sondervermögen fĂŒr Infrastruktur, die Merz angekĂŒndigt hat, werden die Inflation weiter anheizen und kommende Generationen mit einer erdrĂŒckenden Schuldenlast belasten.

Was wir hier erleben, ist die Fortsetzung einer Politik, die deutsche Unternehmen systematisch benachteiligt. WĂ€hrend unsere europĂ€ischen Nachbarn ihre Industrie fördern und unterstĂŒtzen, wird hierzulande abkassiert, reguliert und gegĂ€ngelt. Die Quittung? Abwanderung von Unternehmen, Verlust von ArbeitsplĂ€tzen und der schleichende Niedergang des Industriestandorts Deutschland.

Zeit fĂŒr einen Kurswechsel

Die Forderung von Meyer nach einer stĂ€rkeren Förderung der GĂŒterbahnen als Kompensation fĂŒr die höhere Schienenmaut ist das Mindeste, was die Politik leisten muss. Doch eigentlich brĂ€uchte es einen grundlegenden Kurswechsel: Weg von der Abzocke, hin zu einer Politik, die Unternehmen unterstĂŒtzt statt ausbeutet.

Die deutsche Industrie hat in den vergangenen Jahren genug gelitten unter grĂŒner Ideologie, Energiewende-Chaos und bĂŒrokratischem Wahnsinn. Wenn jetzt auch noch die Transportkosten explodieren, könnte das fĂŒr viele Unternehmen der letzte Sargnagel sein. Die Warnung von K+S sollte als Weckruf verstanden werden – bevor es zu spĂ€t ist.

In Zeiten wie diesen, in denen die Politik versagt und die Zukunft unserer ArbeitsplĂ€tze auf dem Spiel steht, gewinnt die Absicherung des eigenen Vermögens an Bedeutung. Physische Edelmetalle wie Gold und Silber haben sich ĂŒber Jahrhunderte als krisensichere Anlage bewĂ€hrt und sollten in keinem ausgewogenen Portfolio fehlen.

Wissenswertes zum Thema

Magazin
26.09.2025
6 Min.

Digitaler Euro: Kein Schutz vor Falschgeld

Auf der Nordseeinsel Föhr hĂ€ufen sich in diesen Wochen Berichte ĂŒber gefĂ€lschte 2-Euro-MĂŒnzen. Eisdielen, HĂ€ndler und Gastronomen sind gleichermaßen betroffen. Das zustĂ€ndige Landeskriminalamt erklĂ€r