Kettner Edelmetalle
10.06.2025
21:42 Uhr

Merz und Schoof planen EU-Alleingang bei Handelsabkommen – Deutsche Grenzen bleiben dicht

WĂ€hrend in Österreich ein verheerender Amoklauf die Nation erschĂŒttert, empfing Bundeskanzler Friedrich Merz gestern den niederlĂ€ndischen MinisterprĂ€sidenten Dick Schoof zu GesprĂ€chen ĂŒber Europas Zukunft. Was dabei herauskam? Ein weiterer Schritt in Richtung BrĂŒsseler Allmacht und eine klare Absage an nationale SouverĂ€nitĂ€t bei HandelsvertrĂ€gen.

„EU only" – Der neue Kampfbegriff gegen nationale Mitsprache

Die beiden Regierungschefs prĂ€sentierten ihre Vision einer europĂ€ischen Handelspolitik, die kĂŒnftig komplett an den nationalen Parlamenten vorbei entschieden werden soll. „Wir brauchen diese Abkommen als 'EU only'", verkĂŒndete Merz selbstbewusst. Was sich harmlos anhört, bedeutet nichts anderes als die vollstĂ€ndige Entmachtung der Mitgliedstaaten bei internationalen HandelsvertrĂ€gen. KĂŒnftig sollen allein die BrĂŒsseler Technokraten darĂŒber entscheiden, mit wem Europa Handel treibt – ohne lĂ€stige Debatten in nationalen Parlamenten.

Besonders brisant: Das umstrittene Mercosur-Abkommen mit sĂŒdamerikanischen Staaten soll nun im Eilverfahren durchgepeitscht werden. Merz rĂ€umte zwar ein, dass es „in einigen Mitgliedstaaten und auch in den Niederlanden Diskussionen" gebe, machte aber deutlich, dass diese Bedenken ignoriert werden sollen. Die Botschaft ist klar: Nationale Interessen haben sich dem großen europĂ€ischen Projekt unterzuordnen.

Migration: Deutschland macht die Schotten dicht

WĂ€hrend man bei Handelsabkommen auf maximale EU-Integration setzt, zeigt sich bei der Migrationspolitik ein anderes Bild. Innenminister Alexander Dobrindt will mit Berufung auf den Notlagen-Artikel 72 AEUV Asylbewerber an deutschen Grenzen zurĂŒckweisen – ein Schritt, den die Niederlande interessanterweise nicht mitgehen wollen. Schoof setzte stattdessen auf die ĂŒblichen WorthĂŒlsen von „StĂ€rkung der europĂ€ischen Außengrenzen" und „Partnerschaften mit DrittlĂ€ndern".

Diese Diskrepanz offenbart die ganze Heuchelei der aktuellen Politik: Bei wirtschaftlichen Fragen predigt man grenzenlose Integration, doch wenn es um die Folgen unkontrollierter Migration geht, besinnt man sich plötzlich auf nationale AlleingĂ€nge. Merz sprach von einer „strengen Begrenzung der irregulĂ€ren Migration" – Worte, die angesichts der jahrelangen UntĂ€tigkeit seiner VorgĂ€nger wie blanker Hohn klingen.

Der Elefant im Raum: Österreichs Tragödie

Beide Politiker zeigten sich „erschĂŒttert" ĂŒber den Amoklauf in Graz mit mindestens zehn Toten. Doch wĂ€hrend sie Betroffenheitsfloskeln austauschten, wagten sie es nicht, die unbequemen Fragen zu stellen: Wie konnte es soweit kommen? Welche gesellschaftlichen Verwerfungen fĂŒhren zu solchen Gewaltexzessen? Stattdessen beschrĂ€nkte man sich auf die ĂŒblichen WorthĂŒlsen von „MitgefĂŒhl" und „schneller Genesung".

Die zunehmende Gewalt an Schulen, die explodierende MesserkriminalitĂ€t, die tĂ€glichen Übergriffe – all das sind Symptome einer gescheiterten Politik, die jahrelang die Augen vor den Problemen verschlossen hat. Es ist höchste Zeit fĂŒr Politiker, die wieder fĂŒr Deutschland und nicht gegen Deutschland regieren. Diese Meinung teilt nicht nur unsere Redaktion, sondern ein Großteil des deutschen Volkes, das sich nach Sicherheit und Ordnung sehnt.

Fazit: Mehr vom Gleichen

Das Treffen zwischen Merz und Schoof offenbart einmal mehr die PrioritĂ€ten der aktuellen Politik: WĂ€hrend man die wirtschaftliche SouverĂ€nitĂ€t bereitwillig nach BrĂŒssel abgibt, versucht man bei der Migration halbherzig gegenzusteuern – zu spĂ€t und zu zaghaft. Die wahren Probleme unserer Zeit werden weiterhin ignoriert oder schöngeredet.

In Zeiten wie diesen, in denen politische Entscheidungen immer weiter von den BĂŒrgern entfernt getroffen werden und die Unsicherheit zunimmt, gewinnen bestĂ€ndige Werte an Bedeutung. Physische Edelmetalle könnten als krisensichere Beimischung in einem ausgewogenen Anlageportfolio zur Vermögenssicherung beitragen – eine Überlegung, die angesichts der politischen UnwĂ€gbarkeiten durchaus ihre Berechtigung hat.

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