Kettner Edelmetalle
09.04.2026
11:36 Uhr

Linkspartei auf TuchfĂŒhlung mit Terrorvordenkern: Kongress in Berlin wirft brisante Fragen auf

Was sich derzeit in Berlin abspielt, sollte jeden aufrechten Demokraten alarmieren. Auf einem dreitĂ€gigen Kongress namens „Kabel des Widerstands" diskutieren Politiker der Linkspartei – darunter eine amtierende Bundestagsabgeordnete – gemeinsam mit dem Vordenker der linksterroristischen Vulkangruppen ĂŒber „notwendige Aktionsformen" gegen „Big Tech" und den vermeintlichen „Faschismus". Die Veranstaltung findet ausgerechnet in einem GebĂ€ude statt, das zur HĂ€lfte der Linkspartei gehört.

Ein Kongress mit unmissverstÀndlicher Symbolik

Die Organisatoren des Kongresses lassen wenig Raum fĂŒr Interpretationen. Durchgetrennte Kabel zieren die Werbematerialien – eine Bildsprache, die kaum zufĂ€llig an die Sabotageakte der Vulkangruppen erinnert. Als prominenter Gast hat sich Guido Arnold angekĂŒndigt, jener Mann, der als intellektueller Kopf hinter den Vulkangruppen gilt und in der Vergangenheit offen zu AnschlĂ€gen auf Einrichtungen von Elon Musk sowie gegen rechte Influencer aufgerufen haben soll. In einem auf der Veranstaltungswebsite veröffentlichten „Manifest" bedienen sich die Organisatoren einer Rhetorik, die frappierend an Arnolds Çapulcu-Kollektiv und die Bekennerschreiben der Vulkangruppen erinnert. Digitale Technologien werden dort als „technologischer Angriff" auf die eigenen Lebensgrundlagen bezeichnet.

Bundestagsabgeordnete will parlamentarisches Wissen fĂŒr „Protest" nutzen

Besonders brisant ist die Teilnahme der Bundestagsabgeordneten Sonja Lemke, die im Digital- und Forschungsausschuss des Bundestages sitzt. Ihr Vortragstitel liest sich wie eine Gebrauchsanweisung fĂŒr den Missbrauch parlamentarischer Privilegien: „Parlamentarismus nutzen – Rechenzentren bekĂ€mpfen". Es solle darum gehen, wie die „parlamentarische Linke genutzt werden kann, wichtige Informationen von den unterschiedlichen Ebenen zu bekommen und Proteste zu organisieren". Man muss sich das auf der Zunge zergehen lassen: Eine gewĂ€hlte Volksvertreterin diskutiert auf einer BĂŒhne, die von linksextremen Akteuren bespielt wird, darĂŒber, wie parlamentarisches Insiderwissen fĂŒr außerparlamentarische Aktionen instrumentalisiert werden könnte.

Die Parallelen zu frĂŒheren Äußerungen Arnolds sind dabei kaum zu ĂŒbersehen. Dieser hatte nach einem Vulkangruppen-Anschlag im Januar, bei dem es mindestens ein Todesopfer gegeben haben soll, in der linksextremen Szene dazu aufgerufen, „Recherche-Arbeit" zu leisten – etwa um herauszufinden, wo sich Forschungsinstitute von Elon Musk in Europa befĂ€nden. Solche Orte seien „fĂŒr einen physischen Angriff geradezu ausgezeichnet", soll Arnold damals gesagt haben. Dass nun eine Bundestagsabgeordnete in exakt diesem Umfeld ĂŒber den Transfer von Regierungswissen an die Protestszene referiert, dĂŒrfte die Sicherheitsbehörden in höchste Alarmbereitschaft versetzen – sofern diese ĂŒberhaupt hinschauen.

Ein Netzwerk aus Partei, NGOs und Steuergeldern

Der Kongress offenbart ein beunruhigendes Geflecht. Neben Lemke nehmen weitere Linken-FunktionĂ€re teil: der Kreuzberger Ortsvorstand Daniel Weidmann, zugleich Mitglied im Koordinierungskreis der parteiinternen „Bewegungslinken", sowie Anne Roth, Referentin der Linkspartei fĂŒr Digitalpolitik im Bundestag. UniversitĂ€tsmitarbeiter von der HU Berlin ĂŒber die TU Berlin bis zur RWTH Aachen und der UniversitĂ€t Bonn sind ebenso vertreten wie Vertreter diverser NGOs.

Besonders pikant: Die Finanzierung dieses Netzwerks speist sich zu erheblichen Teilen aus Steuergeldern. Arnolds Arbeitgeber, das Duisburger Institut fĂŒr Sprach- und Sozialforschung, soll seit 2021 mehr als 145.000 Euro vom Bildungs- und Familienministerium erhalten haben. Auch die IG Metall, deren SekretĂ€rin Sabrina Lamers auf dem Kongress vertreten ist, habe seit 2010 ĂŒber 614 Millionen Euro an Steuergeldern bezogen. Der deutsche Steuerzahler finanziert also – ob er will oder nicht – ein Milieu mit, das sich auf Kongressen mit Terrorvordenkern austauscht.

Veranstaltungsort mit belasteter Geschichte

Dass der Kongress im VerlagsgebĂ€ude des „Neuen Deutschland" am Franz-Mehring-Platz 1 stattfindet, ist kein Zufall, sondern Programm. Das GebĂ€ude gehört zur HĂ€lfte der Linkspartei, zur anderen HĂ€lfte einem ehemaligen Stasi-Offizier. JĂ€hrlich findet dort der „Marx-is-muss"-Kongress der trotzkistischen Linkspartei-Gruppe „Marx21" statt – einer Gruppierung, die sich hinter islamistischen Terror wie den der Hamas stelle. Auch die Organisatoren des „Kabel des Widerstands"-Kongresses beziehen sich in ihrem „Manifest" auf „Gaza". Die SED hatte sich das GebĂ€ude nach dem Krieg von der Deutschen Reichsbahn angeeignet – eine Tradition der Aneignung, die offenbar bis heute nachwirkt.

Schweigen der Behörden und der Partei

Auf die Frage, ob die Linkspartei plane, ĂŒber ihre parlamentarische Arbeit kritische Informationen an die linksextreme Szene fĂŒr etwaige TerroranschlĂ€ge weiterzugeben, steht eine Antwort der Partei bislang aus. Ebenso schweigt das Innenministerium zu der Frage, ob man von dem Treffen und der brisanten Personenkonstellation Kenntnis habe. Über 600 Tickets seien bereits verkauft worden, darunter 69 sogenannte „NGO-Tickets" zu Preisen von 180 bis 240 Euro, deren Kosten von Arbeitgebern wie NGOs, UniversitĂ€ten oder Unternehmen ĂŒbernommen wĂŒrden.

Man fragt sich unwillkĂŒrlich: In welchem Land leben wir eigentlich, wenn gewĂ€hlte Volksvertreter unbehelligt mit Terrorvordenkern auf einer BĂŒhne sitzen und ĂŒber die Weitergabe parlamentarischen Wissens an die radikale Szene philosophieren dĂŒrfen? WĂ€hrend der Verfassungsschutz mit Argusaugen jede konservative Regung in diesem Land beobachtet, scheint man auf dem linken Auge nach wie vor erschreckend blind zu sein. Es ist ein Skandal, der in jedem anderen westlichen Land eine politische Eruption auslösen wĂŒrde – in Deutschland hingegen droht er im medialen Grundrauschen unterzugehen.

Dieser Vorgang zeigt einmal mehr, wie dringend Deutschland eine konsequente Sicherheitspolitik braucht, die Extremismus jeder Couleur gleichermaßen bekĂ€mpft – und nicht nur dort hinschaut, wo es politisch opportun erscheint. Die BĂŒrger dieses Landes haben ein Recht darauf, dass ihre gewĂ€hlten Vertreter parlamentarisches Wissen zum Wohle des Volkes einsetzen und nicht als Munition fĂŒr radikale Netzwerke missbrauchen.

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