Kettner Edelmetalle
26.11.2024
05:24 Uhr

Goldman Sachs prognostiziert Goldpreis-Explosion: Edelmetall könnte bis Ende 2025 auf 3.000 USD steigen

Die renommierte US-Investmentbank Goldman Sachs sorgt mit einer Ă€ußerst bullischen Goldpreis-Prognose fĂŒr Aufsehen an den FinanzmĂ€rkten. Trotz des jĂŒngsten RĂŒcksetzers vom Allzeithoch bei etwa 2.790,- USD sehen die Analysten der Bank enormes AufwĂ€rtspotenzial fĂŒr das Edelmetall.

Zentralbanken als wichtigster Preistreiber

Als Hauptgrund fĂŒr die optimistische EinschĂ€tzung nennt Goldman Sachs die ungebrochene Nachfrage der Zentralbanken. Diese wĂŒrden angesichts steigender Staatsverschuldungen und zunehmender globaler Unsicherheiten verstĂ€rkt auf Gold als sicheren Hafen setzen.

Besonders Notenbanken mit hohen BestĂ€nden an US-Staatsanleihen könnten ihre Goldreserven deutlich aufstocken, um ihre Portfolios zu diversifizieren. Diese anhaltend starke Nachfrage dĂŒrfte das verfĂŒgbare Angebot verknappen und die Preise weiter nach oben treiben.

Trump-Comeback als zusÀtzlicher Katalysator

Ein möglicher Wahlsieg Donald Trumps bei den US-PrĂ€sidentschaftswahlen 2024 könnte dem Goldpreis weiteren Auftrieb verleihen. Die Experten verweisen auf die protektionistische Handelspolitik wĂ€hrend seiner ersten Amtszeit, die bereits damals fĂŒr erhebliche Marktturbulenzen sorgte.

Eine erneute Trump-PrĂ€sidentschaft dĂŒrfte die Unsicherheit an den MĂ€rkten deutlich erhöhen und Investoren verstĂ€rkt in den "sicheren Hafen" Gold treiben.

Fed-Politik als zusÀtzlicher Preistreiber

Auch die US-Notenbank Federal Reserve könnte dem Goldpreis in die Karten spielen. Die Wahrscheinlichkeit fĂŒr eine Zinssenkung bereits im Dezember wird derzeit auf etwa 65 Prozent geschĂ€tzt. Da Gold keine laufenden ErtrĂ€ge abwirft, wĂŒrde es bei sinkenden Zinsen im Vergleich zu festverzinslichen Wertpapieren wieder attraktiver.

Weitere preistreibende Faktoren

  • Steigende geopolitische Spannungen
  • Wachsende Staatsverschuldung vieler LĂ€nder
  • InflationsĂ€ngste
  • SchwĂ€chelnder US-Dollar

Die Analysten von Goldman Sachs sehen daher gute Chancen, dass der Goldpreis bis Ende 2025 die Marke von 3.000,- USD je Unze erreichen könnte. Dies wĂŒrde gegenĂŒber dem aktuellen Niveau einen Anstieg von ĂŒber 15 Prozent bedeuten.

Angesichts der fundamentalen Faktoren und der zunehmenden wirtschaftlichen sowie geopolitischen Unsicherheiten erscheint diese Prognose durchaus realistisch. Privatanleger sollten Gold daher als wichtigen Portfoliobaustein zur Absicherung in Betracht ziehen.

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