Kettner Edelmetalle
12.10.2025
15:23 Uhr

Dobrindt fordert unbegrenzte Abschiebehaft – SPD schreit Zeter und Mordio

Die Migrationsdebatte in Deutschland erreicht einen neuen Höhepunkt. Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (CSU) hat mit seinem Vorstoß fĂŒr eine zeitlich unbegrenzte Abschiebehaft einen wahren Sturm der EntrĂŒstung bei den SPD-gefĂŒhrten LĂ€ndern ausgelöst. WĂ€hrend die Sozialdemokraten von Verfassungsbruch faseln, zeigen die nackten Zahlen die bittere RealitĂ€t: Ende Juni 2025 lebten sage und schreibe 226.000 Ausreisepflichtige in Deutschland – darunter mehr als 7.000 straffĂ€llige abgelehnte Asylbewerber. Ein Zustand, der nach entschlossenem Handeln schreit.

Die SPD und ihre altbekannten Reflexe

Hamburgs Innensenator Andy Grote (SPD), seines Zeichens Sprecher aller sozialdemokratisch regierten Innenministerien, wettert gegen Dobrindts PlĂ€ne wie ein aufgescheuchtes Huhn. Eine "unbefristete Freiheitsentziehung ohne Aussicht auf tatsĂ€chliche Abschiebung" sei "zweifellos verfassungswidrig", tönt er. Man fragt sich unwillkĂŒrlich: Ist es etwa verfassungskonform, wenn ausreisepflichtige StraftĂ€ter frei herumlaufen und die Sicherheit der BĂŒrger gefĂ€hrden?

Die SPD-Genossen haben offenbar vergessen, dass ihre eigene Partei noch vor wenigen Monaten in der Ampel-Koalition saß und die Migrationskrise mit verschĂ€rft hat. Nun, da sie wieder in der Großen Koalition mitregieren, fallen sie in alte Muster zurĂŒck: Blockade statt Lösungen, BedenkentrĂ€gerei statt Tatkraft.

Die erschreckende Bilanz deutscher Abschiebepolitik

Die Zahlen sprechen eine deutliche Sprache: Im ersten Halbjahr 2025 wurden gerade einmal 12.000 Personen abgeschoben. Bei ĂŒber 226.000 Ausreisepflichtigen ist das nicht einmal ein Tropfen auf den heißen Stein. Noch dramatischer wird die Lage, wenn man bedenkt, dass bundesweit nur etwa 790 HaftplĂ€tze fĂŒr Ausreisepflichtige zur VerfĂŒgung stehen – ein Großteil davon bereits belegt.

Diese Zahlen offenbaren das komplette Versagen der bisherigen Migrationspolitik. WĂ€hrend die Politik jahrelang weggeschaut und die Probleme kleingeredet hat, ist die Situation völlig aus dem Ruder gelaufen. Die BĂŒrger haben die Nase voll von einer Politik, die ihre Sicherheitsinteressen mit FĂŒĂŸen tritt.

Ein Lichtblick aus dem SĂŒden

Immerhin gibt es noch Politiker mit RĂŒckgrat: Baden-WĂŒrttembergs StaatssekretĂ€r fĂŒr Migration, Siegfried Lorek (CDU), unterstĂŒtzt Dobrindts Vorschlag "ausdrĂŒcklich". Er betont, dass bei der RĂŒckfĂŒhrung besonders Mehrfach- und IntensivtĂ€ter sowie GefĂ€hrder im Fokus stehen mĂŒssten. Ein vernĂŒnftiger Ansatz, der zeigt, dass es auch anders geht als die ewige SPD-Blockadehaltung.

Die selbsternannte "Hilfsorganisation" Pro Asyl – man könnte sie auch als Abschiebeverhinderungslobby bezeichnen – springt erwartungsgemĂ€ĂŸ der SPD zur Seite und behauptet, der Plan sei "in einem Rechtsstaat nicht machbar". Als ob es rechtsstaatlich wĂ€re, wenn sich Ausreisepflichtige jahrelang ihrer Abschiebung entziehen können!

Die EU macht's möglich – wenn Deutschland will

Der Vorstoß Dobrindts basiert auf einem Vorschlag der EU-Kommission, die Höchstdauer einer Abschiebehaft auf bis zu 24 Monate zu erhöhen – und in schweren FĂ€llen sogar ganz abzuschaffen. Es ist bezeichnend, dass ausgerechnet die sonst so EU-hörige SPD hier plötzlich auf die Barrikaden geht. Offenbar gilt das Mantra "Mehr Europa" nur dann, wenn es der eigenen Ideologie in den Kram passt.

Grotes Alternativvorschlag, sich stĂ€rker an den Dublin-Bestimmungen zu orientieren, ist nichts als Augenwischerei. Diese Regelungen existieren seit Jahren – und haben genau nichts gebracht. Die HerkunftslĂ€nder lachen sich ins FĂ€ustchen ĂŒber die deutsche NaivitĂ€t, wĂ€hrend hier die KriminalitĂ€tsstatistiken durch die Decke gehen.

Zeit fĂŒr eine Kehrtwende

Die neue Große Koalition unter Friedrich Merz steht vor einer Herkulesaufgabe. Die Migrationspolitik der vergangenen Jahre hat Deutschland in eine Sackgasse manövriert. Es braucht jetzt entschlossenes Handeln, keine weiteren Debatten ĂŒber vermeintliche Verfassungsbedenken. Wenn ĂŒber 7.000 straffĂ€llige abgelehnte Asylbewerber im Land sind, dann ist das ein Sicherheitsrisiko, das nicht lĂ€nger toleriert werden kann.

Die BĂŒrger haben ein Recht auf Schutz vor Kriminellen – egal welcher Herkunft. Dobrindts Vorstoß geht in die richtige Richtung. Es bleibt zu hoffen, dass sich die Vernunft gegen die ideologischen Blockierer durchsetzt. Deutschland braucht eine Migrationspolitik, die diesen Namen auch verdient – und nicht das ewige Klein-Klein der SPD-BedenkentrĂ€ger.

Die zunehmende KriminalitĂ€t in Deutschland und die vielen Messermorde und Attacken sind auf unsere aktuelle Fehlpolitik zurĂŒckzufĂŒhren, und wir wollen das keinesfalls lĂ€nger akzeptieren. Wir brauchen neue Politiker, die wieder fĂŒr Deutschland und nicht gegen Deutschland regieren. Dies entspricht nicht nur der Meinung unserer Redaktion, sondern auch der Meinung eines Großteils des deutschen Volkes.

Wissenswertes zum Thema