Kettner Edelmetalle
09.09.2025
11:10 Uhr

Deutschlands Energiewende im freien Fall: Stromabschaltungen als neue NormalitÀt?

Die deutsche Energiepolitik steht vor einem dramatischen Offenbarungseid. Christoph MĂŒller, Chef des Übertragungsnetzbetreibers Amprion, warnt vor kontrollierten Stromabschaltungen im kommenden Herbst. Was die grĂŒne Energiewende-Ideologie angerichtet hat, mĂŒssen nun BĂŒrger und Wirtschaft ausbaden: KrankenhĂ€user auf Notstrom, geschlossene SupermĂ€rkte und stillstehende Industrieanlagen könnten schon bald zur bitteren RealitĂ€t werden.

Das Scheitern der Energiewende wird konkret

MĂŒller sprach gegenĂŒber der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" Klartext: Betriebe könnten fĂŒr etwa anderthalb Stunden vom Netz genommen werden, wenn EngpĂ€sse auftreten. Diese Maßnahmen seien "gut planbar", versichert er – als ob das die Katastrophe weniger schlimm machen wĂŒrde. Ein Land, das sich einst seiner Ingenieurskunst und ZuverlĂ€ssigkeit rĂŒhmte, plant nun seine eigenen Blackouts.

Die Ursache liegt auf der Hand: Dunkelflauten, jene Zeiten, in denen weder Wind weht noch Sonne scheint, entlarven die fundamentalen SchwÀchen der deutschen Energiepolitik. Jahrelang wurde uns eingeredet, erneuerbare Energien könnten unsere Grundlast sichern. Nun zeigt sich: Ohne konventionelle Kraftwerke geht nichts.

35,5 Gigawatt fehlen – ein energiepolitisches Armutszeugnis

Die Bundesnetzagentur prognostiziert einen Mangel von bis zu 35,5 Gigawatt steuerbarer KapazitĂ€ten bis 2035. Diese Zahl ist ein vernichtendes Urteil ĂŒber die Energiepolitik der letzten Jahre. MĂŒller fordert den schnellen Bau neuer Gaskraftwerke – ausgerechnet jene Technologie, die man im Zuge der Klimahysterie verteufelt hatte.

Der geplante Kohleausstieg 2030 werde "vermutlich nicht eingehalten", rĂ€umt MĂŒller ein. Kraftwerksbetreiber zögerten, Laufzeiten zu verlĂ€ngern. Wer kann es ihnen verdenken? Nach Jahren der Verteufelung und politischen Unsicherheit fehlt das Vertrauen in verlĂ€ssliche Rahmenbedingungen.

Die Rechnung zahlt der BĂŒrger

WĂ€hrend die politische Elite in Berlin weiter von der KlimaneutralitĂ€t trĂ€umt, bereiten sich Unternehmen und BĂŒrger auf das Schlimmste vor. Die Kommentare unter dem Originalartikel sprechen BĂ€nde: Leser empfehlen Diesel-Notstromaggregate fĂŒr Heizungspumpen und KĂŒhlschrĂ€nke. Deutschland im Jahr 2025 – ein Land, das sich auf StromausfĂ€lle vorbereitet wie ein Entwicklungsland.

Besonders bitter: Ausgerechnet jene, die mit WÀrmepumpen die Welt retten wollten, stehen bei StromausfÀllen buchstÀblich im Kalten. Bei minus 15 Grad im Winter werden diese vermeintlichen Klimaretter zu den ersten Opfern ihrer eigenen Ideologie.

Ein energiepolitisches Trauerspiel mit Ansage

Was wir erleben, ist kein Zufall, sondern das logische Ergebnis einer verfehlten Energiepolitik. Jahrelang wurden Kritiker als "Klimaleugner" diffamiert, die vor genau diesen Szenarien warnten. Nun zeigt sich: Sie hatten recht. Die volatile Natur von Wind- und Solarenergie macht eine sichere Stromversorgung ohne Backup-Kraftwerke unmöglich.

Die neue Große Koalition unter Friedrich Merz hatte versprochen, pragmatischer zu agieren. Doch die im Grundgesetz verankerte KlimaneutralitĂ€t bis 2045 und das 500-Milliarden-Sondervermögen zeigen: Der ideologische Irrweg wird fortgesetzt, nur mit anderen Mitteln.

Zeit fĂŒr eine energiepolitische Wende

Deutschland braucht dringend eine RĂŒckkehr zur Vernunft in der Energiepolitik. Statt weiter Milliarden in volatile Energiequellen zu pumpen, mĂŒsste in grundlastfĂ€hige Kraftwerke investiert werden. Die Abschaltung der letzten Kernkraftwerke war ein historischer Fehler, der uns nun teuer zu stehen kommt.

WĂ€hrend andere LĂ€nder auf einen ausgewogenen Energiemix setzen, hat sich Deutschland in eine gefĂ€hrliche AbhĂ€ngigkeit von Wetterbedingungen manövriert. Die angekĂŒndigten Stromabschaltungen sind nur ein Vorgeschmack auf das, was uns erwartet, wenn dieser Kurs nicht korrigiert wird.

Es ist höchste Zeit, dass die BĂŒrger aufwachen und erkennen: Die Energiewende in ihrer jetzigen Form gefĂ€hrdet unseren Wohlstand und unsere Sicherheit. Wer im Winter nicht frieren und im Sommer nicht im Dunkeln sitzen will, muss jetzt handeln – und sei es mit der Anschaffung von Notstromaggregaten und der Investition in krisensichere Werte wie physische Edelmetalle, die auch bei StromausfĂ€llen ihren Wert behalten.

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