
Visa-Skandal offenbart staatlich organisierte Schleusung: FDP fordert Untersuchungsausschuss
Die sogenannte Visa-AffĂ€re der deutschen Botschaft in Islamabad entwickelt sich zu einem handfesten Politskandal, der das Versagen grĂŒner AuĂenpolitik schonungslos offenlegt. Neue EnthĂŒllungen des âSpiegel" zeigen, wie Nichtregierungsorganisationen systematisch bei der Umgehung von Sicherheitskontrollen halfen und damit ein gefĂ€hrliches Einfallstor fĂŒr potenzielle GefĂ€hrder schufen. Der stellvertretende FDP-Vorsitzende Wolfgang Kubicki spricht von âstaatlich legalisierter Schleusung" und fordert einen parlamentarischen Untersuchungsausschuss.
NGOs als TĂŒröffner fĂŒr illegale Einreise
Was als humanitĂ€res Hilfsprogramm fĂŒr gefĂ€hrdete afghanische OrtskrĂ€fte gedacht war, verkam unter der Ăgide von Ex-AuĂenministerin Annalena Baerbock zu einem unkontrollierten Einwanderungsprogramm. Etwa 100 sogenannte zivilgesellschaftliche Organisationen fungierten als âmeldeberechtigte Stellen" und bereiteten die Visa-AntrĂ€ge vor. Dabei sollen sie, wie interne Akten des AuswĂ€rtigen Amtes belegen, Antragsteller systematisch zum LĂŒgen angeleitet haben.
Die Dimension des Skandals wird deutlich, wenn man bedenkt, dass seit 2021 ĂŒber 36.000 Afghanen ĂŒber das Bundesaufnahmeprogramm nach Deutschland kamen. Wie viele davon ihre Berechtigung erschlichen haben, lĂ€sst sich nur erahnen. Sicherheitsbehörden warnen, dass darunter auch Dschihadisten und Taliban-AnhĂ€nger gewesen sein könnten.
GrĂŒne Ideologie ĂŒber Sicherheitsinteressen
Besonders brisant: Das AuswĂ€rtige Amt wies die Botschaft in Islamabad explizit an, Visa auch bei zweifelhaften oder gefĂ€lschten Papieren auszustellen. Diese Anweisung zeigt, wie ideologische Verblendung die Sicherheitsinteressen unseres Landes gefĂ€hrdet. WĂ€hrend deutsche BĂŒrger an FlughĂ€fen bis auf die UnterwĂ€sche durchsucht werden, öffnete man potentiellen GefĂ€hrdern TĂŒr und Tor.
Die Bundespolizei hatte mehrfach vor ungĂŒltigen PĂ€ssen und gefĂ€lschten Unterlagen gewarnt â vergeblich. In mindestens zwei Dutzend nachgewiesenen FĂ€llen wurden Visa unrechtmĂ€Ăig vergeben. Die Dunkelziffer dĂŒrfte erheblich höher liegen.
Vetternwirtschaft und Machtmissbrauch
Der Skandal geht noch tiefer: Eine kritische Mitarbeiterin, die auf strengere PrĂŒfungen bestand, wurde kaltgestellt. Gleichzeitig vertrat die Ehefrau eines Referatsleiters fĂŒr Visumrecht als AnwĂ€ltin afghanische Antragsteller und erhielt ohne Ausschreibung lukrative AuftrĂ€ge vom AuswĂ€rtigen Amt. Ein Schelm, wer Böses dabei denkt.
Die Staatsanwaltschaften in Berlin und Cottbus ermitteln bereits wegen des Verdachts auf Rechtsbeugung gegen leitende Beamte. Doch das AuswĂ€rtige Amt zeigt sich uneinsichtig und spricht verharmlosend von âEinzelfĂ€llen". Diese RealitĂ€tsverweigerung ist symptomatisch fĂŒr eine Politik, die ihre eigenen Fehler nicht eingestehen will.
Ăberforderung als Ausrede
Als Rechtfertigung fĂŒr das Chaos fĂŒhrt man die Ăberlastung der Botschaft in Islamabad an. Nach der SchlieĂung westlicher Vertretungen in Afghanistan sei man zur zentralen Anlaufstelle geworden. Doch diese Ausrede verfĂ€ngt nicht: Wer ein Aufnahmeprogramm startet, muss auch die nötigen Ressourcen bereitstellen. Stattdessen opferte man die Sicherheit auf dem Altar grĂŒner Willkommenspolitik.
Die neue Regierung unter Friedrich Merz hat angekĂŒndigt, die freiwilligen Aufnahmeprogramme zu beenden. Ein ĂŒberfĂ€lliger Schritt, der zeigt, dass endlich wieder Vernunft in die deutsche Migrationspolitik einzieht. Die Sicherheit der eigenen Bevölkerung muss oberste PrioritĂ€t haben â eine SelbstverstĂ€ndlichkeit, die unter grĂŒner FĂŒhrung vergessen wurde.
Parlamentarische AufklÀrung dringend nötig
Kubickis Forderung nach einem Untersuchungsausschuss verdient breite UnterstĂŒtzung. Die BĂŒrger haben ein Recht zu erfahren, wie ihre Sicherheit durch ideologische Verblendung gefĂ€hrdet wurde. Wer sind die Verantwortlichen? Welche NGOs haben sich an der âstaatlich legalisierten Schleusung" beteiligt? Und vor allem: Wie viele potenzielle GefĂ€hrder sind durch diese SicherheitslĂŒcke nach Deutschland gelangt?
Der Visa-Skandal ist mehr als nur ein Verwaltungsversagen. Er offenbart die gefĂ€hrliche NaivitĂ€t einer Politik, die Gesinnungsethik ĂŒber Verantwortungsethik stellt. WĂ€hrend andere LĂ€nder ihre Grenzen schĂŒtzen, machte Deutschland sich zum Spielball dubioser NGOs und deren politischer Agenda. Die Quittung zahlen am Ende die BĂŒrger â mit ihrer Sicherheit.










