Kettner Edelmetalle
07.11.2025
17:38 Uhr

US-Senat vor dem Kollaps: Thune kapituliert vor demokratischen Forderungen

Die amerikanische Politik versinkt erneut im Chaos. WĂ€hrend die Bundesregierung seit nunmehr 37 Tagen stillsteht, offenbart der republikanische MehrheitsfĂŒhrer im Senat, John Thune aus South Dakota, eine erschreckende Bereitschaft zur bedingungslosen Kapitulation. Seine Worte "Ich bin bereit, den Demokraten alles zu geben, was sie wollen" mĂŒssten eigentlich jeden konservativen WĂ€hler aufschrecken lassen.

Die Erpressung funktioniert

Was sich derzeit in Washington abspielt, gleicht einer politischen Geiselnahme. Die Demokraten blockieren systematisch jeden Versuch, die RegierungsgeschĂ€fte wieder aufzunehmen, und nutzen die Notlage schamlos aus, um ihre ideologischen Projekte durchzudrĂŒcken. Im Zentrum steht dabei die VerlĂ€ngerung der wĂ€hrend der Pandemie eingefĂŒhrten Subventionen fĂŒr Obamacare - jenes sozialistischen Krankenversicherungsprogramms, das die amerikanischen Steuerzahler bereits Milliarden gekostet hat.

Thune braucht mindestens acht demokratische Stimmen, um die erforderliche Mehrheit von 60 Senatoren zu erreichen. Doch statt StĂ€rke zu zeigen, kriecht er vor der Opposition zu Kreuze. Sein Angebot, den Demokraten nach der Wiedereröffnung der Regierung Abstimmungen ĂŒber ihre Lieblingsprojekte zu garantieren, erinnert fatal an die Appeasement-Politik vergangener Zeiten.

Trump hatte recht

PrÀsident Trump forderte erneut die Abschaffung des Filibusters - jener archaischen Senatsregel, die es der Minderheit erlaubt, die Mehrheit zu tyrannisieren. Seine Kritiker mögen dies als autoritÀr brandmarken, doch die aktuelle Situation beweist einmal mehr, dass er recht hatte. Wie lange soll sich die gewÀhlte Mehrheit noch von einer obstruktiven Minderheit erpressen lassen?

"Ich kann ihnen kein Ergebnis garantieren. Ich kann ihnen einen Prozess garantieren", gesteht Thune kleinlaut ein.

Diese Aussage offenbart die ganze SchwĂ€che der republikanischen FĂŒhrung. WĂ€hrend die Demokraten mit harten Bandagen kĂ€mpfen und ihre Agenda rĂŒcksichtslos durchsetzen, verstecken sich die Republikaner hinter Verfahrensfragen und prozeduralen Ausreden.

Die Vertrauensfrage

Senator Peter Welch aus Vermont bringt es auf den Punkt: Er vertraue zwar Thune persönlich, aber nicht dem System. Besonders pikant: Er misstraut explizit dem republikanischen Sprecher des ReprÀsentantenhauses, Mike Johnson aus Louisiana. Diese Zersplitterung innerhalb der konservativen KrÀfte spielt den Demokraten perfekt in die HÀnde.

Der demokratische FraktionsfĂŒhrer Dick Durbin wĂ€rmt derweil alte Geschichten aus der Trump-Ära auf und behauptet, der PrĂ€sident hĂ€tte 2018/2019 einen bipartisanen Kompromiss sabotiert. Doch was Durbin verschweigt: Trump kĂ€mpfte damals fĂŒr die Sicherheit der amerikanischen Grenze - ein Anliegen, das heute angesichts der Migrationskrise aktueller denn je ist.

Die wahren Kosten der SchwÀche

WĂ€hrend die politische Elite in Washington ihre Machtspielchen treibt, leiden die amerikanischen BĂŒrger unter dem Regierungsstillstand. Bundesangestellte gehen ohne Gehalt nach Hause, wichtige Dienstleistungen werden eingestellt, und die Wirtschaft nimmt Schaden. Doch statt entschlossen zu handeln, bietet Thune den Demokraten einen Deal nach dem anderen an - ohne jede Garantie auf Gegenleistung.

Die Republikaner hatten bereits einen Kompromissvorschlag unterbreitet: Eine Fortsetzungsresolution, die zumindest die Finanzierung fĂŒr MilitĂ€rbau, Veteranenangelegenheiten, das Landwirtschaftsministerium und die Legislative sicherstellen wĂŒrde. Doch selbst dieser minimale Ansatz wurde von den Demokraten abgelehnt. Sie wollen alles oder nichts - und Thune scheint bereit, ihnen alles zu geben.

Ein Blick in die Zukunft

Was diese Kapitulation fĂŒr die Zukunft der amerikanischen Politik bedeutet, lĂ€sst sich leicht ausmalen. Wenn die Republikaner schon bei einer klaren Mehrheit im Senat nicht in der Lage sind, ihre Positionen durchzusetzen, wie sollen sie dann jemals echte konservative Reformen verwirklichen? Die Demokraten haben gelernt, dass Erpressung funktioniert - und werden diese Taktik in Zukunft noch hĂ€ufiger anwenden.

Die Parallelen zur deutschen Politik sind unĂŒbersehbar. Auch hierzulande erleben wir, wie konservative KrĂ€fte vor linken Forderungen einknicken, wie die CDU unter Merz bereits erste ZugestĂ€ndnisse an die SPD macht und wie der Wille des Volkes systematisch ignoriert wird. Die amerikanische Misere sollte uns eine Warnung sein: Wer nicht kĂ€mpft, hat schon verloren.

In Zeiten wie diesen, in denen politische Unsicherheit und wirtschaftliche Turbulenzen Hand in Hand gehen, gewinnen krisensichere Anlagen wie physische Edelmetalle zunehmend an Bedeutung. Gold und Silber haben sich ĂŒber Jahrtausende als Wertspeicher bewĂ€hrt - unabhĂ€ngig davon, welche politischen Spielchen gerade gespielt werden.

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