
Ukraine als ewiger Problemfall: Warum der EU-Beitritt in weiter Ferne liegt
Die Ukraine sei das Land, das sich nach dem Zusammenbruch des Kommunismus am schlechtesten erholt habe â diese schonungslose EinschĂ€tzung stammt nicht etwa von einem Kreml-Propagandisten, sondern vom renommierten Wirtschaftshistoriker Albrecht Ritschl von der London School of Economics. Der deutsch-britische Professor, der einst an der UniversitĂ€t ZĂŒrich lehrte, zerstört damit die romantischen Vorstellungen jener Politiker, die das osteuropĂ€ische Land möglichst schnell in die EU hieven wollen.
Unbequeme Wahrheiten ĂŒber ein gescheitertes Land
WĂ€hrend BrĂŒssel und Berlin unermĂŒdlich von europĂ€ischen Werten und SolidaritĂ€t schwadronieren, sprechen die Fakten eine andere Sprache. Die Ukraine habe kaum Chancen auf einen raschen EU-Beitritt, so Ritschl in einem kĂŒrzlich gefĂŒhrten Interview. Diese EinschĂ€tzung dĂŒrfte besonders jene Politiker schmerzen, die seit Jahren Milliarden an Steuergeldern in ein korruptes System pumpen, das sich seit ĂŒber drei Jahrzehnten als reformunfĂ€hig erwiesen hat.
TatsĂ€chlich offenbart ein Blick auf die wirtschaftliche Entwicklung seit 1991 ein verheerendes Bild. WĂ€hrend Polen, Tschechien oder die baltischen Staaten den Sprung in die Moderne schafften, verharrte die Ukraine in einem Zustand permanenter DysfunktionalitĂ€t. Die von westlichen "Beratern" nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion installierten Oligarchen plĂŒnderten das Land systematisch aus â ein Zustand, der sich auch nach dem Maidan-Umsturz 2014 nicht wesentlich verbesserte.
Die RealitÀt hinter der Propaganda
Es grenzt an Realsatire, dass ausgerechnet das korrupteste und am schlechtesten regierte Land Europas von westlichen Medien als leuchtendes Beispiel der Demokratie prĂ€sentiert wird. Die ukrainischen BodenschĂ€tze und fruchtbaren AgrarflĂ€chen wurden lĂ€ngst an internationale Konzerne verscherbelt, wĂ€hrend die Bevölkerung in bitterer Armut verharrt. Wer profitiert? Sicherlich nicht der einfache ukrainische BĂŒrger, der zwischen den Fronten eines sinnlosen Konflikts zerrieben wird.
Professor Ritschl, der als nĂŒchterner Analytiker bekannt ist, wagt es, die unbequeme Wahrheit auszusprechen: Die strukturellen Probleme der Ukraine sind so tiefgreifend, dass selbst optimistische Szenarien einen EU-Beitritt in weite Ferne rĂŒcken lassen. Diese EinschĂ€tzung steht in krassem Gegensatz zu den Verlautbarungen der Ampel-Regierung, die weiterhin Durchhalteparolen verkĂŒndet und dabei die Interessen der eigenen Bevölkerung strĂ€flich vernachlĂ€ssigt.
Parallelen zwischen Briten und Schweizern
Interessanterweise zieht Ritschl auch Parallelen zwischen der britischen und schweizerischen Haltung zur europĂ€ischen Integration. Beide Nationen hĂ€tten ein gesundes Misstrauen gegenĂŒber der BrĂŒsseler BĂŒrokratie entwickelt â eine EinschĂ€tzung, die angesichts des Brexit und der schweizerischen ZurĂŒckhaltung gegenĂŒber der EU kaum von der Hand zu weisen ist. WĂ€hrend Deutschland sich immer tiefer in die FĂ€nge einer zentralistischen EU-BĂŒrokratie begibt, bewahren sich andere LĂ€nder ihre SouverĂ€nitĂ€t und HandlungsfĂ€higkeit.
Die AusfĂŒhrungen des Wirtschaftshistorikers werfen ein grelles Licht auf die RealitĂ€tsverweigerung der politischen Elite. Statt endlich die eigenen Probleme anzugehen â von der maroden Infrastruktur ĂŒber die explodierende Staatsverschuldung bis zur unkontrollierten Migration â verschwendet die Bundesregierung Milliarden fĂŒr ein aussichtsloses Projekt. Die Ukraine als EU-Mitglied? Das wĂ€re, als wĂŒrde man einem Ertrinkenden einen Betonklotz zuwerfen.
Zeit fĂŒr einen RealitĂ€tscheck
Es wird höchste Zeit, dass die deutsche Politik einen schonungslosen RealitĂ€tscheck vornimmt. Die romantischen Vorstellungen von einer schnellen Integration der Ukraine in westliche Strukturen haben sich als Luftschloss erwiesen. Stattdessen sollte der Fokus auf den drĂ€ngenden Problemen im eigenen Land liegen. Die BĂŒrger haben genug von einer Politik, die ihre Interessen systematisch ignoriert und stattdessen Steuergelder fĂŒr aussichtslose Projekte verpulvert.
Professor Ritschls nĂŒchterne Analyse sollte als Weckruf verstanden werden. Die Ukraine mag viele Probleme haben, aber das gröĂte Problem ist die Weigerung westlicher Politiker, die RealitĂ€t anzuerkennen. Solange diese RealitĂ€tsverweigerung anhĂ€lt, werden weiterhin Milliarden in einem Fass ohne Boden verschwinden â Gelder, die dringend fĂŒr die Lösung der eigenen Probleme benötigt wĂŒrden.
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