Kettner Edelmetalle
26.11.2025
16:29 Uhr

Trumps Ukraine-Friedensplan: Europa steht vor der bitteren RealitÀt seiner Bedeutungslosigkeit

Die renommierte Russland-Expertin Gabriele Krone-Schmalz hat in einem aktuellen Interview schonungslos offengelegt, was viele in Berlin und BrĂŒssel nicht wahrhaben wollen: Die Positionen Deutschlands und der EU seien in Russland mittlerweile "unerheblich" geworden. Diese ernĂŒchternde EinschĂ€tzung trifft die europĂ€ische Politik ins Mark und offenbart das ganze Ausmaß des diplomatischen Versagens der vergangenen Jahre.

Der 28-Punkte-Plan als Wendepunkt

WĂ€hrend US-PrĂ€sident Donald Trump gemeinsam mit Russland einen konkreten 28-Punkte-Friedensplan fĂŒr die Ukraine vorgelegt hat, reagieren die EuropĂ€er mit der gewohnten Mischung aus Empörung und RealitĂ€tsverweigerung. Trump hatte eine klare Frist bis Donnerstag gesetzt - ein Zeichen amerikanischer Entschlossenheit, die in krassem Gegensatz zur europĂ€ischen Zögerlichkeit steht.

Krone-Schmalz, die als eine der profundesten Kennerinnen der russischen Politik gilt, bezeichnet Trumps Initiative als echten Fortschritt. Diese EinschĂ€tzung dĂŒrfte in den Berliner Regierungsvierteln fĂŒr Unbehagen sorgen, wo man sich seit Jahren in moralischen Appellen und unrealistischen Maximalforderungen verliert.

Europas diplomatisches Armutszeugnis

Die Reaktion der EU und der Ukraine auf den amerikanisch-russischen Vorschlag folgt dem bekannten Muster: Einspruch erheben, GegenvorschlĂ€ge unterbreiten, aber keine realistische Verhandlungsbasis schaffen. Krone-Schmalz hĂ€lt die europĂ€ischen Forderungen schlichtweg fĂŒr unrealistisch - eine vernichtende Kritik an der Außenpolitik der Merz-Regierung und ihrer VorgĂ€nger.

"Positionen von Deutschland und EU sind in Russland unerheblich"

Diese Aussage sollte wie ein Weckruf durch die Berliner Ministerien hallen. Jahrelang hat man sich in Deutschland der Illusion hingegeben, durch moralische Überlegenheit und wirtschaftliche Sanktionen Russland in die Knie zwingen zu können. Das Ergebnis dieser Politik liegt nun schonungslos auf dem Tisch: komplette Bedeutungslosigkeit in den entscheidenden Verhandlungen.

Die Stunde der Realpolitik

WÀhrend Trump pragmatisch handelt und konkrete Lösungen vorantreibt, verharrt Europa in seiner selbstgewÀhlten Rolle als zahnloser Tiger. Die Tatsache, dass der Friedensplan zwischen Washington und Moskau ohne nennenswerte europÀische Beteiligung ausgehandelt wurde, markiert einen historischen Tiefpunkt europÀischer Diplomatie.

Besonders bitter: Sollte der Plan erfolgreich umgesetzt werden, könnten bereits im Winter die Waffen in der Ukraine schweigen. Ein Erfolg, den nicht Europa, sondern die vielgeschmĂ€hte Trump-Administration herbeigefĂŒhrt hĂ€tte. Dies wĂŒrde die außenpolitische BankrotterklĂ€rung der EU endgĂŒltig besiegeln.

Zeit fĂŒr einen Kurswechsel

Die schonungslose Analyse von Krone-Schmalz sollte Anlass fĂŒr eine grundlegende Neuausrichtung der deutschen Außenpolitik sein. Statt weiterhin auf gescheiterte Konzepte zu setzen, wĂ€re es an der Zeit, die eigene Position realistisch zu bewerten und pragmatische Lösungen zu suchen.

Die neue Große Koalition unter Friedrich Merz tĂ€te gut daran, die ideologischen Scheuklappen der VorgĂ€ngerregierungen abzulegen. Deutschland braucht eine Außenpolitik, die auf nationalen Interessen basiert, nicht auf moralischen Luftschlössern. Nur so kann verhindert werden, dass Europa endgĂŒltig zum Spielball der GroßmĂ€chte wird.

Die EinschĂ€tzung Krone-Schmalz' mag schmerzhaft sein, aber sie ist notwendig. Es ist höchste Zeit, dass die deutsche Politik aus ihrer selbstverschuldeten Bedeutungslosigkeit erwacht und wieder zu einer realistischen, interessengeleiteten Außenpolitik zurĂŒckfindet. Andernfalls wird Europa weiterhin nur Zuschauer sein, wenn ĂŒber seine Zukunft entschieden wird.

Wissenswertes zum Thema

Magazin
26.09.2025
6 Min.

Digitaler Euro: Kein Schutz vor Falschgeld

Auf der Nordseeinsel Föhr hĂ€ufen sich in diesen Wochen Berichte ĂŒber gefĂ€lschte 2-Euro-MĂŒnzen. Eisdielen, HĂ€ndler und Gastronomen sind gleichermaßen betroffen. Das zustĂ€ndige Landeskriminalamt erklĂ€r