Kettner Edelmetalle
19.11.2025
07:07 Uhr

Trump macht Saudi-Arabien zum MilitÀrpartner: F-35-Jets trotz Khashoggi-Mord

Die neue US-Außenpolitik unter Donald Trump nimmt bemerkenswerte ZĂŒge an. WĂ€hrend in Washington noch immer ĂŒber 5 Millionen Menschen gegen seine Politik auf die Straße gehen, empfing der 47. PrĂ€sident den saudischen Kronprinzen Mohammed bin Salman mit außergewöhnlichen militĂ€rischen Ehren im Weißen Haus. Was folgte, dĂŒrfte die geopolitische Landkarte des Nahen Ostens nachhaltig verĂ€ndern – und wirft ein grelles Licht auf die moralische FlexibilitĂ€t amerikanischer Außenpolitik.

Ein Mörder wird zum strategischen Partner

Trump verkĂŒndete stolz, Saudi-Arabien zum „wichtigen Nicht-Nato-VerbĂŒndeten" zu erheben. Diese exklusive Kategorie teilten sich bisher nur 19 Staaten weltweit. Doch der wahre Paukenschlag folgte: Entgegen aller bisherigen US-Doktrin soll das Königreich als erstes arabisches Land hochmoderne F-35-Kampfjets erhalten. Jahrzehntelang galt eisern: Diese Technologie bleibt Israels Monopol in der Region.

Besonders pikant wird die Angelegenheit durch Trumps bemerkenswerte Geschichtsklitterung bezĂŒglich des ermordeten Journalisten Jamal Khashoggi. Der US-PrĂ€sident widersprach offen den eigenen Geheimdiensten und behauptete, bin Salman habe von der brutalen Tötung nichts gewusst. Die CIA hatte den Kronprinzen eindeutig als Auftraggeber identifiziert. Khashoggis zerstĂŒckelte Leiche wurde nie gefunden.

Milliarden gegen Moral

Was treibt Trump zu dieser erstaunlichen Kehrtwende? Die Antwort dĂŒrfte in den angekĂŒndigten saudischen Investitionen von einer Billion Dollar liegen. WĂ€hrend deutsche Politiker noch ĂŒber KlimaneutralitĂ€t und Gendersternchen debattieren, macht Trump knallharte Realpolitik. Moral? Ein Luxus, den sich offenbar nur noch naive EuropĂ€er leisten.

„Ich freue mich, heute Abend bekannt geben zu können, dass wir unsere militĂ€rische Zusammenarbeit auf eine noch höhere Ebene heben"

Diese Worte Trumps beim Galadinner klangen wie blanker Hohn fĂŒr all jene, die noch an westliche Werte glauben. Ein Journalist wird ermordet, zerstĂŒckelt, verschwunden – und der Auftraggeber erhĂ€lt modernste Kampfjets? Die Botschaft ist klar: Geld regiert die Welt, und wer genug davon hat, kann sich alles kaufen – auch amerikanische Prinzipien.

Israels Albtraum wird wahr

In Jerusalem dĂŒrften die Alarmglocken schrillen. Israelische Sicherheitskreise bezeichneten die Aussicht auf saudische F-35 als „sehr besorgniserregend". Zu Recht. Die militĂ€rische Überlegenheit Israels in der Region war bisher sakrosankt. Trump opfert diese Doktrin auf dem Altar kurzfristiger GeschĂ€ftsinteressen.

Noch brisanter: Der F-35-Deal ist nicht mehr an eine Normalisierung zwischen Israel und Saudi-Arabien gekoppelt. Riad bekommt die Jets auch ohne Friedensabkommen. Bin Salman forderte weiterhin eine Zwei-Staaten-Lösung – ein rotes Tuch fĂŒr Israel. Trump schafft damit neue Fakten, die das ohnehin fragile Gleichgewicht im Nahen Osten gefĂ€hrlich ins Wanken bringen könnten.

Atomare Ambitionen

Als wĂ€re das nicht genug, unterzeichneten beide Seiten auch noch eine „gemeinsame ErklĂ€rung" zur zivilen Atomkraft. Saudi-Arabien, das Land der Öl-Scheichs, braucht plötzlich Atomkraftwerke? Wer's glaubt. Die wahren Absichten dĂŒrften andere sein. Ein atomar bewaffnetes Saudi-Arabien mit F-35-Jets – Israels Alptraum könnte RealitĂ€t werden.

Die Doppelmoral des Westens

WĂ€hrend in Deutschland die Ampel-Koalition an ihrer eigenen UnfĂ€higkeit zerbrach und die neue Große Koalition unter Friedrich Merz bereits wieder Schulden in Billionenhöhe plant, zeigt Trump, wie Machtpolitik funktioniert. Keine moralischen Skrupel, keine RĂŒcksicht auf VerbĂŒndete, nur der schnelle Dollar zĂ€hlt.

Besonders entlarvend war Trumps Umgang mit kritischen Fragen. Eine ABC-Journalistin, die nach Khashoggi fragte, wurde als „Fake News" abgekanzelt. Der PrĂ€sident drohte sogar mit Lizenzentzug fĂŒr den Sender. So sieht also die vielgepriesene amerikanische Pressefreiheit aus, wenn unbequeme Wahrheiten zur Sprache kommen.

Die Ermordung Khashoggis bezeichnete bin Salman lapidar als „Fehler". Ein Fehler? Ein Mord ist kein Versehen, sondern ein Verbrechen. Doch in der Welt der Hochfinanz und Geopolitik gelten offenbar andere MaßstĂ€be. WĂ€hrend normale BĂŒrger fĂŒr kleinste Vergehen bestraft werden, kaufen sich Despoten mit Petrodollars frei.

Was bedeutet das fĂŒr uns?

Diese Entwicklung sollte uns alle alarmieren. Wenn selbst die USA ihre Prinzipien fĂŒr Geld ĂŒber Bord werfen, was bedeutet das fĂŒr die Zukunft der westlichen Wertegemeinschaft? In einer Welt, in der Moral kĂ€uflich ist, zĂ€hlen nur noch harte Fakten – und harte WĂ€hrungen.

Genau hier zeigt sich einmal mehr die Bedeutung von physischen Edelmetallen als Wertspeicher. WĂ€hrend Politiker ihre Prinzipien verkaufen und WĂ€hrungen durch endlose Gelddruckerei entwertet werden, behalten Gold und Silber ihren inneren Wert. Sie sind die einzige Konstante in einer Welt voller geopolitischer Verwerfungen und moralischer BankrotterklĂ€rungen. In Zeiten, in denen selbst Mörder zu strategischen Partnern werden, sollte jeder vernĂŒnftige Anleger ĂŒber eine solide Beimischung physischer Edelmetalle in seinem Portfolio nachdenken.

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