Kettner Edelmetalle
17.10.2025
15:59 Uhr

Schröder vor Untersuchungsausschuss: Altkanzler bleibt stur bei Nord Stream 2

Was fĂŒr ein Schauspiel bot sich gestern im Schweriner Landtag! Der ehemalige Bundeskanzler Gerhard Schröder (SPD) erschien vor dem Untersuchungsausschuss zu Nord Stream 2 und zeigte sich von seiner gewohnt uneinsichtigen Seite. WĂ€hrend Deutschland unter den Folgen seiner verfehlten Energiepolitik leidet, verteidigte der Altkanzler seine umstrittenen Entscheidungen mit einer Dreistigkeit, die selbst hartgesottene Beobachter sprachlos machte.

„Friedenspolitik" oder gefĂ€hrliche AbhĂ€ngigkeit?

Schröder bezeichnete die wirtschaftliche Zusammenarbeit mit Russland allen Ernstes als „Friedenspolitik" und behauptete, sie solle auch heute noch so genannt werden. Diese Aussage wirkt angesichts des russischen Angriffskrieges gegen die Ukraine wie blanker Hohn. Der Mann, der Deutschland in die energiepolitische AbhĂ€ngigkeit von Putins Regime fĂŒhrte, will uns weismachen, er habe im Interesse des Friedens gehandelt. Dabei hat genau diese Politik Deutschland erpressbar gemacht und unsere Energiesicherheit aufs Spiel gesetzt.

Besonders aufschlussreich war Schröders Aussage, EinwĂ€nde aus Polen hĂ€tten ihn „nicht interessiert". Diese Arroganz gegenĂŒber unseren östlichen Nachbarn zeigt, wie kurzsichtig und selbstherrlich die damalige SPD-gefĂŒhrte Bundesregierung agierte. Polen warnte jahrelang vor den Gefahren der Pipeline – und behielt recht.

Die dubiose Klimaschutzstiftung

Im Zentrum der Befragung stand die umstrittene Klimaschutzstiftung in Mecklenburg-Vorpommern, die 2021 gegrĂŒndet wurde. Schröder gab unumwunden zu, dass diese Stiftung primĂ€r dazu diente, US-Sanktionen zu umgehen. Mit 20 Millionen Euro vom Nord-Stream-Konsortium ausgestattet, sollte sie die Fertigstellung der Pipeline absichern. Klimaschutz als Deckmantel fĂŒr geopolitische Machenschaften – perfider geht es kaum.

„Das Projekt fortfĂŒhren zu können, ohne US-Sanktionen befĂŒrchten zu mĂŒssen"

Diese Aussage Schröders entlarvt die wahren Absichten hinter der vermeintlichen Klimaschutzstiftung. WĂ€hrend die rot-schwarze Landesregierung in Schwerin den BĂŒrgern Umweltschutz vorgaukelte, ging es in Wahrheit darum, amerikanische Sanktionen zu unterlaufen und Putins Pipeline durchzudrĂŒcken.

ErinnerungslĂŒcken und Respektlosigkeit

Schröders Auftritt vor dem Ausschuss war geprĂ€gt von ErinnerungslĂŒcken und Respektlosigkeiten. Auf konkrete Fragen antwortete er wiederholt mit „Ich kann mich nicht erinnern". Manche Fragen bezeichnete er als „lĂ€cherlich" oder „irrelevant". Den Tiefpunkt erreichte er mit seiner Bitte an den Ausschussvorsitzenden Sebastian Ehlers (CDU): „Können Sie diesen Mist beenden?"

Diese Arroganz ist symptomatisch fĂŒr einen Politiker, der sich offenbar fĂŒr unantastbar hĂ€lt. Als ehemaliger Aufsichtsratsvorsitzender der Nord Stream AG und PrĂ€sident des Verwaltungsrats der Nord Stream 2 AG hat Schröder Millionen mit russischem Gas verdient. Dass er nun keine Reue zeigt, wĂ€hrend deutsche BĂŒrger unter explodierenden Energiepreisen leiden, ist ein Schlag ins Gesicht aller Steuerzahler.

Die Folgen seiner Politik

Schröders Energiepolitik hat Deutschland in eine gefĂ€hrliche AbhĂ€ngigkeit gefĂŒhrt. Seine Behauptung, es sei darum gegangen, Deutschland von Atom- und Kohleenergie unabhĂ€ngiger zu machen, klingt heute wie bittere Ironie. Stattdessen machte er uns abhĂ€ngig von einem autoritĂ€ren Regime, das seine Energielieferungen als politische Waffe einsetzt.

Die aktuelle Bundesregierung unter Friedrich Merz kÀmpft noch immer mit den Altlasten dieser verfehlten Politik. Die Energiewende wurde verschleppt, die AbhÀngigkeit von fossilen Brennstoffen zementiert. WÀhrend andere LÀnder auf EnergiesouverÀnitÀt setzten, band Schröder Deutschland an Putins Tropf.

Zeit fĂŒr echte Aufarbeitung

Der Untersuchungsausschuss in Mecklenburg-Vorpommern ist ein wichtiger Schritt zur Aufarbeitung dieses dunklen Kapitels deutscher Energiepolitik. Es mĂŒssen alle Verstrickungen zwischen Politik und russischen Energiekonzernen aufgedeckt werden. Die BĂŒrger haben ein Recht zu erfahren, wie ihre gewĂ€hlten Vertreter die Energiesicherheit des Landes aufs Spiel setzten.

Schröders Auftritt zeigt einmal mehr: Die SPD hat aus ihren Fehlern nichts gelernt. Statt Reue zu zeigen, verteidigt der Altkanzler seine fatalen Entscheidungen. Es ist höchste Zeit, dass Deutschland eine Energiepolitik betreibt, die unsere SouverĂ€nitĂ€t stĂ€rkt statt sie zu untergraben. Dazu gehört auch eine verstĂ€rkte Diversifizierung unserer Anlagen – einschließlich krisensicherer Werte wie physischer Edelmetalle, die in turbulenten Zeiten StabilitĂ€t bieten können.

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