
Chinas Organhandel: Wenn Neugeborene zur Ware werden
Es klingt wie ein Albtraum aus einem dystopischen Roman, doch investigative Berichte enthĂŒllen eine erschĂŒtternde RealitĂ€t: In China werden offenbar systematisch Neugeborene als lebende Ersatzteillager missbraucht. Was der US-Sender NTD als "menschliche Goldminen" bezeichnet, wirft ein grelles Licht auf die AbgrĂŒnde eines Systems, das vor nichts zurĂŒckschreckt.
Die jĂŒngsten Organspender der Welt
Im Februar 2023 prahlte das renommierte UniversitĂ€tskrankenhaus Renji in Shanghai mit einer medizinischen "Meisterleistung": Die erfolgreiche Transplantation von Nieren eines FrĂŒhchens, das gerade einmal 1,07 Kilogramm wog. Die winzigen Organe, nur 24 Gramm schwer, landeten im Körper einer 34-jĂ€hrigen Frau. Das Krankenhaus sprach von einem "anspruchsvollen Eingriff" und betonte stolz, bereits 22 solcher Transplantationen durchgefĂŒhrt zu haben.
Doch wie kann es sein, dass binnen weniger Stunden nach der Geburt bereits alle notwendigen Abgleiche, Genehmigungen und ethischen Freigaben vorliegen? Normalerweise dauern solche Prozesse Wochen, wenn nicht Monate. Die Geschwindigkeit, mit der hier agiert wird, lÀsst tief blicken.
GezĂŒchtete Ersatzteillager?
Whistleblower aus chinesischen MilitĂ€rkrankenhĂ€usern berichten von noch dunkleren Machenschaften. Demnach wĂŒrden Frauen - darunter LeihmĂŒtter und inhaftierte Falun-Gong-Praktizierende - gezielt geschwĂ€ngert, um genetisch passende "Spenderkinder" zu produzieren. Manche sollen gezwungen worden sein, mehrfach im Jahr FrĂŒhgeborene zur Welt zu bringen.
"Die VorgĂ€nge werden von höchsten Parteikreisen gedeckt", berichtet ein ehemaliger stellvertretender Direktor eines MilitĂ€rkrankenhauses. Ein "Seminar fĂŒr SĂ€uglingsorgane" sei in Wahrheit nichts anderes als die Schaffung von KooperationskanĂ€len fĂŒr den Schwarzmarkt gewesen.
Besonders perfide: Die winzigen Nieren von Neugeborenen wachsen im Körper erwachsener EmpfĂ€nger binnen sechs bis neun Monaten auf normale GröĂe heran - ein medizinisches PhĂ€nomen, das die Nachfrage weiter anheizt.
Projekt 981: Der Jungbrunnen der Parteielite
Die Investigativjournalistin Lea Zhou enthĂŒllte Details ĂŒber das mysteriöse "Projekt 981", das 2005 gestartet wurde. Das erklĂ€rte Ziel: Die Gesundheit der ParteifĂŒhrung fördern und deren Lebensdauer auf bis zu 150 Jahre verlĂ€ngern. Rund 170 leitende Ărzte seien beteiligt, und Organtransplantationen spielten dabei eine zentrale Rolle.
Die MilitĂ€rkrankenhĂ€user Chinas operieren dabei völlig abgeschottet von jeder öffentlichen Kontrolle. Die Diskrepanz zwischen offiziell gemeldeten Spenderzahlen und tatsĂ€chlich durchgefĂŒhrten Transplantationen ist eklatant. Organe sind binnen weniger Tage verfĂŒgbar - ein klarer Hinweis auf ein groĂes Reservoir an "lebenden Spendern".
Ein System des Grauens
Der ehemalige MilitĂ€rarzt Zheng Zhi, der 2005 aus China floh, wurde bereits 1994 Zeuge eines Organraubs. Er berichtete, dass SĂ€uglingslebern bevorzugt an hochrangige FunktionĂ€re transplantiert wĂŒrden. Die Provinzen Shandong, Henan und Sichuan seien Hochburgen nicht registrierter Transplantationszentren.
Ein unabhĂ€ngiges Tribunal in London kam bereits 2019 zu dem vernichtenden Urteil, dass Zwangsorganentnahmen in China seit Jahren in groĂem Umfang stattfinden. Die Hauptopfer: Falun-Gong-Praktizierende. WĂ€hrend die EU zahnlose Resolutionen verabschiedet, haben immerhin vier US-Bundesstaaten sowie Israel, Spanien, Italien, Belgien, Norwegen und Taiwan Gesetze erlassen, die verhindern sollen, dass ihre BĂŒrger unbewusst diesen Organraub unterstĂŒtzen.
Die bittere Wahrheit
Was hier geschieht, ist nichts weniger als staatlich sanktionierter Mord. WĂ€hrend in Deutschland ĂŒber Gendersprache und KlimaneutralitĂ€t debattiert wird, betreibt das kommunistische Regime in Peking eine Industrie des Todes. Neugeborene werden zu Waren degradiert, Menschen zu wandelnden Ersatzteillagern.
Es ist höchste Zeit, dass die internationale Gemeinschaft diesem Treiben ein Ende setzt. Doch solange wirtschaftliche Interessen ĂŒber moralische GrundsĂ€tze gestellt werden, wird das Sterben weitergehen. Die Frage ist: Wie lange wollen wir noch wegschauen?
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