Kettner Edelmetalle
21.10.2025
17:00 Uhr

BrĂŒchiger Frieden in Gaza: Trump droht Hamas mit Vernichtung durch regionale Allianz

Die Waffenruhe im Gazastreifen steht auf tönernen FĂŒĂŸen. WĂ€hrend US-VizeprĂ€sident JD Vance eilig nach Israel reist und Ägyptens Geheimdienstchef Hassan Raschad zeitgleich zu KrisengesprĂ€chen eintrifft, zeigt sich die ganze FragilitĂ€t des von Trump vermittelten Friedensplans. Die Hamas spielt weiterhin ihr perfides Spiel mit den Leichnamen israelischer Geiseln – ein makabres Theater, das die Grenzen menschlicher Grausamkeit offenbart.

Trumps eiserne Faust: "Schnell, grimmig und brutal"

Donald Trump, der 47. US-PrĂ€sident, lĂ€sst keinen Zweifel an seiner Entschlossenheit. Seine Warnung an die Hamas könnte deutlicher nicht sein: Sollte die Terrororganisation weiter gegen den Friedensplan verstoßen, werde ihr Ende "schnell, grimmig und brutal" sein. Eine Sprache, die in Washington lange vermisst wurde – klare Kante statt diplomatisches Geschwurbel. Trump hat nach eigenen Angaben bereits regionale VerbĂŒndete in Stellung gebracht, die bereit seien, "mit einer starken Streitmacht in den Gazastreifen zu gehen und die Hamas zu erledigen".

Diese unmissverstĂ€ndliche Haltung unterscheidet sich wohltuend von der zahnlosen Appeasement-Politik seiner VorgĂ€nger. WĂ€hrend die Biden-Administration jahrelang auf "Dialog" und "Deeskalation" setzte – mit dem bekannten Ergebnis des 7. Oktober 2023 –, spricht Trump die einzige Sprache, die Terroristen verstehen: die der StĂ€rke.

Das perfide Spiel mit den Toten

Besonders zynisch zeigt sich die Hamas im Umgang mit den toten Geiseln. Laut Vereinbarung hĂ€tte die Terrororganisation alle 28 Leichname auf einmal ĂŒbergeben mĂŒssen. Stattdessen inszeniert sie eine makabere Show, bei der die sterblichen Überreste tröpfchenweise freigegeben werden. Bisher wurden nur 13 der 28 toten Geiseln ĂŒbergeben, 15 Leichname befinden sich weiterhin in den HĂ€nden der Islamisten.

FĂŒr Dienstagabend kĂŒndigte die Hamas die Übergabe von zwei weiteren Toten an – angeblich wurden ihre Leichen "heute ausgegraben". Man fragt sich unwillkĂŒrlich: Wo und wie wurden diese Menschen verscharrt? Welche Qualen mussten sie erleiden, bevor der Tod sie von ihrem Martyrium erlöste?

Die Rolle der regionalen Akteure

Ägyptens Engagement in der Krise zeigt, dass die arabischen Staaten zunehmend die Gefahr erkennen, die von radikalislamischen KrĂ€ften wie der Hamas ausgeht. Geheimdienstchef Raschad traf sich nicht nur mit Netanyahu, sondern auch mit den US-Sondergesandten Steve Witkoff und Jared Kushner. Die in Scharm el-Scheich unterzeichnete FriedenserklĂ€rung, an der neben Trump auch Vertreter Ägyptens, Katars und der TĂŒrkei beteiligt waren, könnte ein Wendepunkt sein.

Bemerkenswert ist Trumps Aussage, dass sich "zahlreiche VerbĂŒndete im Nahen Osten" bereit erklĂ€rt hĂ€tten, militĂ€risch gegen die Hamas vorzugehen. Dies deutet auf eine fundamentale Verschiebung der regionalen MachtverhĂ€ltnisse hin. Die arabischen Staaten haben offenbar genug von den ewigen Provokationen der Islamisten, die nicht nur Israel, sondern die gesamte Region destabilisieren.

HumanitÀre Hilfe trotz Terror

Trotz der anhaltenden Spannungen fließt die humanitĂ€re Hilfe. Das UN-WelternĂ€hrungsprogramm meldet, dass seit Inkrafttreten der Waffenruhe 530 Lastwagen mehr als 6.700 Tonnen Lebensmittel in den Gazastreifen gebracht hĂ€tten. TĂ€glich wĂŒrden etwa 750 Tonnen HilfsgĂŒter transportiert. Diese Zahlen zeigen: Israel und seine VerbĂŒndeten halten sich an ihre Verpflichtungen, wĂ€hrend die Hamas weiter pokert.

Ein Friedensplan mit ZĂ€hnen

Der Trump-Plan unterscheidet sich fundamental von frĂŒheren AnsĂ€tzen. Statt endloser Verhandlungsrunden und folgenloser UN-Resolutionen setzt er auf klare Konditionen und harte Konsequenzen. Die Freilassung von fast 2.000 palĂ€stinensischen HĂ€ftlingen aus israelischen GefĂ€ngnissen – darunter 250 zu lebenslanger Haft Verurteilte – zeigt Israels Bereitschaft zu schmerzhaften ZugestĂ€ndnissen. Doch diese GroßzĂŒgigkeit darf nicht als SchwĂ€che missverstanden werden.

Die PrĂ€senz von Vance, Witkoff und Kushner in Israel sendet ein deutliches Signal: Die USA stehen fest an der Seite ihres VerbĂŒndeten. Nach Jahren der Distanzierung unter Obama und Biden kehrt Amerika zu einer Politik der Klarheit zurĂŒck. Die Treffen mit ĂŒberlebenden Ex-Geiseln unterstreichen, dass es hier nicht um abstrakte Geopolitik geht, sondern um menschliche Schicksale.

Die kommenden Tage werden zeigen, ob die Hamas die Zeichen der Zeit erkennt. Trumps Geduld ist erkennbar begrenzt, und seine regionalen Partner stehen in den Startlöchern. Es bleibt zu hoffen, dass die Terrororganisation "das Richtige tun wird", wie Trump es formulierte. Andernfalls könnte ihr Ende tatsĂ€chlich "schnell, grimmig und brutal" sein – und niemand könnte behaupten, sie seien nicht gewarnt worden.

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