
Berlins Sicherheitsbehörden versagen beim Kampf gegen Linksextremismus
Die Hauptstadt brennt wieder einmal â und die Verantwortlichen schauen tatenlos zu. Nach dem jĂŒngsten Brandanschlag auf 36 Transporter von Telekom und Amazon schlĂ€gt der ehemalige Regierende BĂŒrgermeister Eberhard Diepgen endlich Alarm. Seine Botschaft könnte deutlicher nicht sein: Der Kampf gegen linken Terror existiert in Berlin schlichtweg nicht. Ein vernichtendes Urteil, das die UnfĂ€higkeit der aktuellen Sicherheitspolitik schonungslos offenlegt.
Wenn ArbeitsplÀtze in Flammen aufgehen
Was sich in den Stadtteilen Britz und Lichtenberg abspielte, sei kein legitimer Protest gegen GroĂkonzerne, sondern "verbrecherischer politisch motivierter Terror", so Diepgen. Die selbsternannten KĂ€mpfer gegen den Kapitalismus rechtfertigen ihre Brandstiftungen mit dem Vorwurf, Amazon und Telekom wĂŒrden von der "globalen Militarisierung" profitieren. Doch hinter dieser fadenscheinigen BegrĂŒndung verbirgt sich nichts anderes als die altbekannte linksextreme Zerstörungswut, die seit Jahren ungehindert in Berlin wĂŒtet.
Besonders perfide: Die TÀter nehmen bewusst in Kauf, dass sie mit ihren AnschlÀgen die Existenzgrundlage unzÀhliger Arbeitnehmer gefÀhrden. Jeder zerstörte Transporter bedeutet potenzielle Arbeitsplatzverluste, verzögerte Lieferungen und wirtschaftliche SchÀden. Doch wÀhrend die Politik bei jedem noch so kleinen rechten Graffiti Zeter und Mordio schreit, herrscht bei linksextremer Gewalt ohrenbetÀubendes Schweigen.
Das Versagen hat System
Diepgens Kritik trifft ins Schwarze, wenn er fragt, ob "die Berliner Sicherheitsbehörden linksextreme Gruppen ausreichend beobachten". Die Antwort liefert die RealitĂ€t: RAF-Terroristin Daniela Klette konnte jahrelang unbehelligt in Berlin leben. Linksautonome Zentren operieren als rechtsfreie RĂ€ume. Und nun brennen regelmĂ€Ăig Fahrzeuge von Unternehmen, die nicht ins ideologische Weltbild militanter Linker passen.
"Auch wichtige Teile der Ăffentlichkeit konzentrieren ihre Aufmerksamkeit auf die Gefahren von rechts"
Diese Feststellung Diepgens entlarvt das eigentliche Problem: Die einseitige Fixierung auf rechte Straftaten hat zu einer gefĂ€hrlichen Blindheit gegenĂŒber linksextremer Gewalt gefĂŒhrt. WĂ€hrend jeder Hakenkreuz-Schmiererei â zu Recht â nachgegangen wird, dĂŒrfen Linksextremisten offenbar ungestraft MillionenschĂ€den anrichten und Menschen terrorisieren.
Die politische Dimension des Wegschauens
Dass ausgerechnet ein CDU-Politiker wie Diepgen seinen eigenen Parteifreund Kai Wegner derart deutlich kritisieren muss, zeigt das AusmaĂ des Problems. Der aktuelle Berliner Senat scheint den Ernst der Lage nicht zu begreifen â oder will es nicht. Möglicherweise fĂŒrchtet man, bei konsequentem Vorgehen gegen Linksextremisten als "rechts" gebrandmarkt zu werden. Diese Feigheit vor dem politischen Gegner kostet jedoch ArbeitsplĂ€tze und gefĂ€hrdet die Sicherheit der BĂŒrger.
Die Strategie der Linksextremisten ist dabei so durchschaubar wie perfide: Durch gezielte AnschlĂ€ge sollen Unternehmen wie Amazon aus Berlin vertrieben werden. Was diese selbsternannten RevolutionĂ€re dabei vergessen: Mit jedem Unternehmen, das die Stadt verlĂ€sst, verschwinden auch ArbeitsplĂ€tze und Steuereinnahmen. Am Ende leiden genau jene Menschen, die die Linksextremisten vorgeben zu schĂŒtzen.
Zeit fĂŒr konsequentes Handeln
Diepgens Warnung sollte ein Weckruf sein. Die Fahrer der angegriffenen Transporter haben nicht nur einen Anspruch auf Schutz â es ist die verdammte Pflicht des Staates, sie vor politischen Fanatikern zu bewahren. Doch statt endlich durchzugreifen, versteckt sich die Politik hinter WorthĂŒlsen und Beschwichtigungen.
Die Berliner Sicherheitsbehörden mĂŒssen endlich ihre ideologischen Scheuklappen ablegen und Extremismus konsequent bekĂ€mpfen â egal aus welcher Richtung er kommt. Linksextreme Strukturen gehören genauso zerschlagen wie rechtsextreme. Brandstiftung bleibt Brandstiftung, Terror bleibt Terror â unabhĂ€ngig von der politischen Gesinnung der TĂ€ter.
Wenn Berlin nicht bald aufwacht und handelt, wird die Stadt endgĂŒltig zum Spielplatz gewaltbereiter Extremisten. Die BĂŒrger haben ein Recht auf Sicherheit â und Politiker, die dieses Recht durchsetzen. Eberhard Diepgen hat den Finger in die Wunde gelegt. Nun liegt es an den Verantwortlichen, endlich zu handeln. Die Zeit des Wegschauens muss ein Ende haben.










