Kettner Edelmetalle
15.12.2025
17:36 Uhr

Australiens Premier reagiert auf islamistischen Terror mit Waffenverboten und warnt vor "Rechtsextremismus"

Was sich am vergangenen Sonntag am berĂŒhmten Bondi Beach in Sydney abspielte, erschĂŒttert nicht nur Australien, sondern wirft auch fundamentale Fragen ĂŒber die politische Reaktion auf terroristische Gewalt auf. Bei einem Massaker wĂ€hrend einer Hanukkah-Feier wurden 15 Menschen getötet und mehr als zwei Dutzend verletzt. Die mutmaßlichen TĂ€ter: ein Vater-Sohn-Gespann namens Sajid Akram (50) und Naveed Akram (24).

Die absurde Reaktion der Regierung

Premierminister Anthony Albanese verschwendete keine Zeit, um die politische Agenda seiner Regierung voranzutreiben. Statt den islamistischen Hintergrund der Tat klar zu benennen, kĂŒndigte er eine VerschĂ€rfung der ohnehin bereits drakonischen australischen Waffengesetze an. "Die Regierung ist bereit, alle notwendigen Maßnahmen zu ergreifen. Dazu gehört auch die Notwendigkeit strengerer Waffengesetze", erklĂ€rte Albanese.

Besonders pikant: Der Ă€ltere der beiden mutmaßlichen TĂ€ter besaß seit einem Jahrzehnt eine legale Waffenlizenz und war EigentĂŒmer von sechs Schusswaffen. Er lebt seit 1998 in Australien, kam ursprĂŒnglich mit einem Studentenvisum ins Land und erhielt spĂ€ter durch die Heirat mit einer Australierin eine dauerhafte Aufenthaltsgenehmigung. Die Behörden weigerten sich bezeichnenderweise, sein Herkunftsland zu bestĂ€tigen – obwohl Berichte auf Pakistan hindeuten.

Wenn die RealitÀt nicht ins Narrativ passt

Was folgte, grenzt an politische Satire. Auf einer Pressekonferenz wurde Albanese gefragt, ob er die Warnungen des australischen Geheimdienstes ASIO ernst genommen habe, der bereits im Februar Antisemitismus als grĂ¶ĂŸte Bedrohung fĂŒr Menschenleben eingestuft hatte. Die Antwort des Premiers? Er verwies auf "eine Reihe von Bedrohungen" – darunter Antisemitismus und den "Aufstieg rechtsextremer Gruppen".

"Wir nehmen die RatschlÀge von ASIO sehr ernst. Wir arbeiten eng mit ihnen zusammen. Der Generaldirektor von ASIO hat vor einer Reihe von Bedrohungen gewarnt, sei es Antisemitismus oder der Aufstieg rechtsextremer Gruppen."

Man muss sich diese Logik auf der Zunge zergehen lassen: Ein islamistischer Terroranschlag auf eine jĂŒdische Veranstaltung wird zum Anlass genommen, vor "Rechtsextremismus" zu warnen. Die kognitive Dissonanz könnte kaum grĂ¶ĂŸer sein.

Australiens Waffengesetze – ein historischer Kontext

Australien verfĂŒgt bereits ĂŒber einige der strengsten Waffengesetze der westlichen Welt. Nach dem Massaker von Port Arthur im April 1996, bei dem ein EinzeltĂ€ter 35 Menschen tötete, fĂŒhrte die damalige Regierung unter John Howard das National Firearms Agreement ein. Waffenbesitz wurde explizit zum Privileg erklĂ€rt, nicht zum Recht. Staatlich finanzierte RĂŒckkaufprogramme fĂŒhrten zur Einsammlung und Vernichtung von ĂŒber einer Million Schusswaffen.

Um in Australien eine Waffe besitzen zu dĂŒrfen, muss man mindestens einen "echten Grund" nachweisen – wobei Selbstverteidigung ausdrĂŒcklich nicht als solcher anerkannt wird. Dass trotz dieser Restriktionen ein derartiger Anschlag möglich war, scheint die politische FĂŒhrung nicht zu interessieren.

Neue VorschlÀge verschÀrfen die Lage weiter

Der Premier von New South Wales, Christopher Minns, kĂŒndigte weitere VerschĂ€rfungen an, ohne konkrete Details zu nennen. Seine Argumentation ist dabei entlarvend: "Wenn Sie kein Landwirt sind, wenn Sie nicht in der Landwirtschaft tĂ€tig sind, warum brauchen Sie dann diese massiven Waffen, die die Öffentlichkeit gefĂ€hrden?"

Weitere VorschlĂ€ge umfassen die BeschrĂ€nkung des Waffenbesitzes auf australische StaatsbĂŒrger sowie den verstĂ€rkten Einsatz von "kriminellen Geheimdienstinformationen" bei der Vergabe von Waffenlizenzen. Letzteres hĂ€tte theoretisch dazu fĂŒhren können, dass eine Ermittlung gegen den Sohn aus dem Jahr 2019 den Vater von der Waffenlizenz ausgeschlossen hĂ€tte.

Das eigentliche Problem wird ignoriert

Was bei all diesen Maßnahmen auffĂ€llt, ist das systematische Ausblenden des offensichtlichen Problems. Ein islamistischer Terroranschlag auf eine jĂŒdische Feier wird instrumentalisiert, um gesetzestreue BĂŒrger weiter zu entwaffnen und gleichzeitig vor einer nebulösen "rechten Gefahr" zu warnen. Die Frage, wie ein Mann mit mutmaßlich extremistischem Hintergrund jahrzehntelang unbehelligt im Land leben und legal Waffen besitzen konnte, wird elegant umschifft.

Diese Reaktion ist symptomatisch fĂŒr eine politische Klasse, die sich weigert, unbequeme Wahrheiten anzuerkennen. Stattdessen werden bewĂ€hrte Narrative bedient und die eigene Bevölkerung weiter gegĂ€ngelt. Die Opfer des Anschlags – Menschen, die friedlich ein jĂŒdisches Fest feierten – verdienen mehr als politisches KalkĂŒl und ideologische Scheuklappen.

Australien zeigt einmal mehr, wohin die Reise geht, wenn politische Korrektheit wichtiger wird als die Sicherheit der BĂŒrger. Die Lehren fĂŒr Europa und Deutschland liegen auf der Hand – ob sie gezogen werden, steht auf einem anderen Blatt.

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