Kettner Edelmetalle
17.07.2026
10:15 Uhr

Wenn ein Barde zur Menschenjagd blÀst: Danger Dans Lied als Anleitung zum linken Untergrund

Es ist ein bemerkenswertes Dokument der Verrohung, das der ehemalige Rapper und heutige selbsternannte Chansonnier „Danger Dan“ in der Nacht zum Freitag ins Netz gestellt hat. Sein neues, ĂŒber sieben Minuten langes Machwerk „Keine Angst“ liest sich weniger wie ein MusikstĂŒck und mehr wie ein Lehrbuch fĂŒr konspirative Zellenbildung. Wer glaubte, politische Gewalt kĂ€me in Deutschland stets von rechts, dem sei dieses Lied ans Herz gelegt – als bittere Lektion darĂŒber, wie salonfĂ€hig linksextremer Aktivismus mittlerweile geworden ist.

Eine detaillierte Bauanleitung fĂŒr die Antifa-Zelle

Der KĂŒnstler nimmt seine Hörer bei der Hand und fĂŒhrt sie Schritt fĂŒr Schritt in die Kunst des heimlichen Kampfes ein. Man solle, so die Botschaft, ein oder zwei „vertrauenswĂŒrdige Personen“ anrufen und eine nicht offiziell registrierte Gruppe grĂŒnden. Finanziert werden solle das Ganze durch Partys und kleine Festivals in Kneipen, wo Spenden gesammelt und in SprĂŒhdosen, Aufkleber und Marker investiert werden sollen.

Doch damit nicht genug. Danger Dan warnt seine Zuhörer eindringlich davor, ihre Aktionen zu dokumentieren. Keine Fotos, keine Filme, GesprĂ€che nur mit Eingeweihten. Es gehe schließlich um „linke Straßenpolitik“ – nicht um Öffentlichkeit. Man fragt sich unweigerlich: Warum die Heimlichtuerei, wenn das Anliegen doch angeblich so ehrenhaft sei?

Konspiration wie aus dem Handbuch des Terrors

Die Antwort liefert der nĂ€chste Teil des Liedes. Keine Messenger, keine E-Mails, keine Handys – die Mobiltelefone sollen zu Hause bleiben, damit keine Bewegungsprofile entstĂŒnden. Und sollte man von der Polizei erwischt werden, gelte die Devise: schweigen. Man muss sich das auf der Zunge zergehen lassen: Ein im öffentlich-rechtlichen Umfeld gefeierter KĂŒnstler doziert ĂŒber die Umgehung staatlicher Sicherheitsbehörden.

Wer seine Kommunikation vor dem Rechtsstaat verbergen will, hat in aller Regel etwas zu verbergen, das dem Rechtsstaat missfallen dĂŒrfte.

Das AusspÀhen der Andersdenkenden

Besonders perfide wird es, wenn der Musiker zum Ausforschen vermeintlicher „Faschos“ aufruft. Demonstrationen sollen heimlich fotografiert, Fake-Accounts bei TikTok und Telegram angelegt, ja sogar der PapiermĂŒll der Zielpersonen durchwĂŒhlt werden. Man solle ihnen bis vor die HaustĂŒr folgen und selbst Dating-Plattformen missbrauchen, um an Informationen zu gelangen. Die Ernte dieser SchnĂŒffelei lande dann in einem „Antifaarchiv“ – ein euphemistisches Wort fĂŒr das, was man landlĂ€ufig als Doxxing kennt.

Und wer entscheidet, wer auf diese Feindeslisten kommt? Ganz einfach: die selbsternannten GesinnungswĂ€chter der Gruppe. Eine rechtskrĂ€ftige Verurteilung, eine tatsĂ€chliche Straftat? Fehlanzeige. Es genĂŒgt das bloße Etikett „Nazi“ oder „Fascho“ – vergeben nach eigenem GutdĂŒnken. Namen, Adressen und Arbeitgeber sollen im Wohnviertel verbreitet, Schulen und UniversitĂ€ten informiert werden. Man nennt so etwas nicht Antifaschismus, sondern moderne Denunziation.

„Wir legen sie lang“ – wenn die Maske fĂ€llt

Im Finale wirft das Lied jede ZurĂŒckhaltung ab. Weil die Sicherheitsbehörden angeblich rechte Strukturen förderten statt bekĂ€mpften, sollten die Aktivisten sich selbst bewaffnen – pardon, „trainieren“ – und sich auf körperliche Auseinandersetzungen vorbereiten. Man solle „Überraschungen“ dabeihaben. Was genau, das lĂ€sst der Barde offen und verweist vielsagend auf eine „juristische Grauzone“. Es sei ohnehin klar, was zu tun sei.

Der Schlussgruß spricht BĂ€nde: „Liebe GrĂŒĂŸe an Lina, Gucci, Maja und Nanuk“ – mutmaßlich Personen aus dem Umfeld der berĂŒchtigten Hammerbande und des Budapest-Komplexes, jenem linksextremen Milieu, dem brutale ÜberfĂ€lle auf Andersdenkende vorgeworfen werden. Wer sich solche Menschen zu WidmungsempfĂ€ngern erklĂ€rt, offenbart, wessen Geistes Kind er ist.

Das ZDF zieht die Reißleine – aus gutem Grund

Selbst das ZDF, wahrlich kein Hort konservativer BedenkentrĂ€ger, sagte den geplanten Auftritt in der 100. Ausgabe der „Anstalt“ kurzfristig ab. Der Text könne als Gewaltaufruf verstanden werden und widerspreche den Programmrichtlinien, hieß es. Danger Dan und der Pianist Igor Levit witterten prompt einen Angriff auf Meinungs- und Kunstfreiheit. Man reibt sich die Augen: Da beruft sich derjenige auf die Freiheit, der anderen mit Bespitzelung, Denunziation und angedeuteter Gewalt begegnen möchte.

GegenĂŒber dem Spiegel beteuerte der KĂŒnstler, er rufe niemanden zum kriminellen Untergrund auf. Es gehe darum, wirksame antifaschistische Strukturen „aus der Mitte der Gesellschaft“ aufzubauen. Genau das aber ist das eigentlich Alarmierende: Wenn Überwachung, EinschĂŒchterung und Kampftraining als bĂŒrgerliche Mitte verkauft werden, dann ist um diese Mitte schlecht bestellt.

Ein Symptom einer gefÀhrlichen Schieflage

Dieser Fall reiht sich ein in eine besorgniserregende Entwicklung. WĂ€hrend politisch motivierte Gewalt von links gerne verharmlost oder gar romantisiert wird, wĂ€chst in weiten Teilen der Bevölkerung das Unbehagen ĂŒber eine Gesellschaft, in der Andersdenkende zu Freiwild erklĂ€rt werden. Es ist – und das ist keineswegs nur die Ansicht unserer Redaktion, sondern die vieler nachdenklicher BĂŒrger – höchste Zeit, dass die Verharmlosung des Linksextremismus ein Ende findet. Ein Rechtsstaat, der bei solchen Aufrufen wegschaut, sĂ€gt an dem Ast, auf dem er sitzt.

In Zeiten, in denen gesellschaftliche Spaltung und wachsende Unsicherheit den Alltag prĂ€gen, besinnen sich viele Menschen zurecht auf bestĂ€ndige Werte. Wo ideologische Verblendung tobt und das Vertrauen in Institutionen erodiert, suchen kluge Anleger nach krisenfesten HĂ€fen. Physische Edelmetalle wie Gold und Silber haben ĂŒber Jahrhunderte bewiesen, dass sie StĂŒrme ĂŒberdauern – als sinnvolle Beimischung zu einem breit gestreuten Vermögen bieten sie eine StabilitĂ€t, die kein Zeitgeist erschĂŒttern kann.

Hinweis: Dieser Beitrag gibt die Meinung unserer Redaktion sowie die uns vorliegenden Informationen wieder und stellt keine Anlageberatung dar. Wir betreiben keine Anlage-, Steuer- oder Rechtsberatung. Jeder Leser ist aufgefordert, sich eigenstĂ€ndig zu informieren und Anlageentscheidungen in eigener Verantwortung zu treffen. FĂŒr Investitionsentscheidungen und deren Folgen ĂŒbernehmen wir keine Haftung.

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