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21.01.2026
18:41 Uhr

Trumps Atomkraft-Offensive: Nuklearaktien schießen nach Davos-Rede in die Höhe

Trumps Atomkraft-Offensive: Nuklearaktien schießen nach Davos-Rede in die Höhe

Was für ein Paukenschlag aus den Schweizer Alpen! Präsident Donald Trump hat beim Weltwirtschaftsforum in Davos eine unmissverständliche Botschaft an die globale Energiewirtschaft gesendet: Die Vereinigten Staaten setzen massiv auf Kernenergie. Die Reaktion der Märkte ließ nicht lange auf sich warten – Aktien von Uranproduzenten und Reaktorentwicklern schossen noch vor Börseneröffnung steil nach oben.

Vom Skeptiker zum Befürworter

Bemerkenswert ist dabei Trumps persönliche Wandlung in dieser Frage. Der US-Präsident räumte offen ein, früher kein Freund der Kernenergie gewesen zu sein. Die enormen Fortschritte bei der Sicherheitstechnologie hätten ihn jedoch eines Besseren belehrt. Diese Entwicklung sei schlichtweg „unglaublich", so Trump wörtlich. Eine solche Kehrtwende des mächtigsten Mannes der westlichen Welt dürfte der gesamten Branche gewaltigen Rückenwind verleihen.

Jahrzehnte des Niedergangs

Die amerikanische Nuklearindustrie hat wahrlich düstere Zeiten hinter sich. Über Jahrzehnte hinweg wurde sie regelrecht zerrieben – zwischen irrationalen Ängsten vor nuklearen Katastrophen, billigem Erdgas, erstickender Bürokratie und dem unerbittlichen juristischen Dauerfeuer sogenannter Umweltaktivisten. Man könnte diese Gruppen treffender als Anti-Atom-Ideologen bezeichnen, denn mit echtem Umweltschutz hat ihr Kreuzzug gegen die sauberste Grundlastenergie wenig gemein.

Die Renaissance beginnt

Doch nun wendet sich das Blatt. Energieminister Chris Wright treibt die Wiederbelebung der Branche mit Nachdruck voran. Finanzminister Bessent brachte es kürzlich auf den Punkt: Die USA lägen zwar hinter China zurück, würden aber aufholen. Es sei ein „Alle-Mann-an-Deck"-Ansatz für die Kernkraft erforderlich.

Die Regierung hat die Defizite auf allen Ebenen erkannt: vom fehlenden heimischen Uranabbau über mangelnde Anreicherungskapazitäten bis hin zu Lücken in der Schwermaschinenfertigung und der Entwicklung fortschrittlicher Reaktoren. Die Antwort darauf sind massive Förderprogramme, beschleunigte Genehmigungsverfahren und sogar Pläne für Reaktoren im Weltraum zur Mondkolonisierung.

Hunderte Milliarden für den Neustart

Die finanziellen Dimensionen sind gewaltig. Hunderte Milliarden Dollar wurden bereits für die Reaktorentwicklung in den USA vorgesehen – sowohl aus heimischen Töpfen als auch durch ausländische Unterstützung von Verbündeten wie Japan und Südkorea. Das Justizministerium gewährte zudem Kartellimmunität für Unternehmen, die bereit sind, die heimischen Kapazitäten wiederzubeleben.

Während Deutschland unter grüner Ideologie seine letzten Kernkraftwerke abschaltete und sich in eine energiepolitische Sackgasse manövrierte, zeigen die Amerikaner, wie pragmatische Energiepolitik aussieht. Die nukleare Renaissance in den USA steht womöglich erst am Anfang – und könnte Europa einmal mehr das Nachsehen bescheren.

Hinweis: Dieser Artikel stellt keine Anlageberatung dar. Investitionen in Aktien und andere Wertpapiere sind mit Risiken verbunden. Jeder Anleger ist für seine Entscheidungen selbst verantwortlich und sollte vor einer Investition eigene Recherchen durchführen sowie gegebenenfalls professionelle Beratung in Anspruch nehmen.

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