Kettner Edelmetalle
28.08.2025
14:19 Uhr

Trump macht's vor: US-Konzern Exxon biedert sich bei Putin an – Europa bleibt der Dumme

WĂ€hrend Europa weiterhin stur an seinen selbstzerstörerischen Sanktionen gegen Russland festhĂ€lt, zeigt der US-Energieriese Exxon Mobil, wie pragmatische Realpolitik aussieht. Wie das Wall Street Journal enthĂŒllt, fĂŒhrte der Konzern in diesem Jahr geheime GesprĂ€che mit dem russischen Staatsunternehmen Rosneft. Das Ziel: Eine RĂŒckkehr zum milliardenschweren Sachalin-1-Ölprojekt im fernen Osten Russlands.

Amerika first – Europa last

Die Verhandlungen, die so vertraulich waren, dass nur eine Handvoll Personen im Unternehmen davon wusste, wurden von Exxons Senior Vice President Neil Chapman persönlich gefĂŒhrt. Noch brisanter: CEO Darren Woods sprach direkt mit US-PrĂ€sident Donald Trump im Weißen Haus ĂŒber die PlĂ€ne. WĂ€hrend deutsche Politiker weiterhin von der Isolation Russlands trĂ€umen, suchen die Amerikaner lĂ€ngst nach lukrativen GeschĂ€ftsmöglichkeiten.

FĂŒr den Kreml wĂ€re eine RĂŒckkehr des US-Konzerns ein gewaltiger Prestigeerfolg. Rosneft-Chef Igor Setschin, ein enger Vertrauter Putins, traf Chapman bereits im Februar in Doha. Seit Trumps Amtsantritt Anfang 2025 habe sich der Dialog zwischen beiden Unternehmen deutlich intensiviert – ein klares Signal, dass Washington seine PrioritĂ€ten neu ordnet.

Die deutsche NaivitÀt rÀcht sich bitter

Exxon hatte sich 2022 nach dem russischen Einmarsch in die Ukraine aus dem Sachalin-Projekt zurĂŒckgezogen, nachdem es seit 1995 rund vier Milliarden Dollar investiert hatte. Als Russland einen Verkauf der Anteile blockierte und den US-Konzern kurzerhand aus dem Projekt strich, sprach Exxon von Enteignung. Doch statt beleidigt in der Ecke zu schmollen, wie es die EU tut, suchen die Amerikaner nun pragmatisch nach Wegen zurĂŒck ins GeschĂ€ft.

„Das Ziel war nie Russland in die Knie zu zwingen, sondern Europa. Und es hat funktioniert. Europa sind die Verlierer der Welt. Niemand ist dĂŒmmer", kommentierte ein Leser treffend die Entwicklung.

Merz' Versprechen – schon jetzt Makulatur?

Besonders pikant ist das Timing dieser EnthĂŒllungen. WĂ€hrend Bundeskanzler Friedrich Merz noch vor wenigen Monaten versprach, keine neuen Schulden zu machen, plant seine Große Koalition bereits ein 500 Milliarden Euro schweres Sondervermögen fĂŒr Infrastruktur. Die KlimaneutralitĂ€t bis 2045 wurde sogar im Grundgesetz verankert – eine Hypothek, die Generationen von Deutschen ĂŒber Steuern und Abgaben abzahlen mĂŒssen.

Gleichzeitig kauft Deutschland weiterhin teures FlĂŒssiggas aus den USA, wĂ€hrend amerikanische Konzerne sich anschicken, wieder gĂŒnstig in Russland einzukaufen. Die deutsche Industrie Ă€chzt unter den hohen Energiepreisen, wĂ€hrend die Amerikaner fröhlich beide Seiten bedienen.

Ein LehrstĂŒck in Realpolitik

Die mögliche RĂŒckkehr Exxons nach Russland ist mehr als nur ein GeschĂ€ftsdeal. Sie ist ein LehrstĂŒck darĂŒber, wie die USA ihre Interessen durchsetzen, wĂ€hrend Europa sich in moralischer Überheblichkeit verliert. Trump macht vor, wie man gleichzeitig harte Zölle gegen die EU verhĂ€ngt (20% auf EU-Importe) und lukrative GeschĂ€fte mit dem vermeintlichen Feind anbahnt.

Ein weiterer Leserkommentar bringt es auf den Punkt: „Wer schlau ist, baut BrĂŒcken und keine Waffen." WĂ€hrend die EU weiterhin Milliarden in die Ukraine pumpt – ein Land, das weltweit zu den korruptesten zĂ€hlt –, bereiten die Amerikaner bereits die Nachkriegsordnung vor. Und in dieser Ordnung wird Europa der große Verlierer sein.

Die Quittung fĂŒr drei Jahre RealitĂ€tsverweigerung

Nach drei Jahren erfolgloser Sanktionen sollte selbst dem letzten EU-Politiker dĂ€mmern, dass diese Politik gescheitert ist. Russlands Wirtschaft wĂ€chst, neue Allianzen mit China und Indien florieren, wĂ€hrend Europa in der Rezession versinkt. Die Sanktionen haben vor allem eines erreicht: Sie haben Europa von gĂŒnstiger Energie abgeschnitten und die eigene WettbewerbsfĂ€higkeit ruiniert.

Besonders bitter: Projekte wie Nord Stream, die Deutschland jahrzehntelang mit preiswerter Energie versorgten, liegen zerstört auf dem Meeresgrund. Ein Leser schlug ironisch vor, Exxon könne ja auch Nord Stream kaufen – dann bliebe der Gaspreis in der EU schön hoch und die deutsche Wirtschaft klein.

Die EnthĂŒllungen ĂŒber Exxons Russland-PlĂ€ne zeigen ĂŒberdeutlich: WĂ€hrend Europa sich in ideologischen GrabenkĂ€mpfen verliert, machen andere lĂ€ngst GeschĂ€fte. Die deutsche Politik von Merkel ĂŒber Scholz bis Merz hat die Erfolge frĂŒherer Regierungen systematisch zerstört. Nun suhlt man sich im GrĂ¶ĂŸenwahn, Russland besiegen zu können – und merkt nicht, dass man lĂ€ngst selbst der grĂ¶ĂŸte Verlierer ist.

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