
Steinwürfe statt Willkommenskultur: Wie Marokko seine eigenen Rückkehrer aus Ceuta empfängt

Es sind Bilder, die man in deutschen Nachrichtensendungen vergeblich sucht: Uniformierte marokkanische Sicherheitskräfte, die an einer steilen Klippe stehen und Steine auf ihre eigenen Landsleute werfen. Arabische Sender verbreiteten die Aufnahmen mit einer Bildunterschrift, die an Deutlichkeit nichts vermissen lässt – die Armee habe die Rückkehrer aus Ceuta nicht mit einem Gruß, sondern mit Wurfgeschossen begrüßt. Willkommenskultur, marokkanische Ausführung.
Ein Ansturm, der alles in den Schatten stellt
Am vergangenen Wochenende geschah, was europäische Politiker jahrelang für ausgeschlossen erklärten. Bis zu 100.000 überwiegend junge Männer sollen die spanische Exklave Ceuta an der nordafrikanischen Küste überrannt haben. Nicht nur die Strände, die ganze Stadt sei geflutet worden, berichteten Einwohner. Marokkaner, aber auch Angehörige anderer Staaten. Die Grenze war keine Grenze mehr, sondern eine Empfehlung.
Bereits vor dem Massenübertritt hatte es in Marokko selbst Krawalle gegeben: Polizisten seien mit Steinen beworfen, Fahrzeuge in Brand gesetzt worden. Wer also glaubt, hier hätten sich verzweifelte Schutzsuchende auf den Weg gemacht, sollte die Bilder genauer studieren.
Die auffällige Passivität an der Grenze
Bemerkenswert ist nicht nur, was marokkanische Kräfte taten – sondern vor allem, was sie zuvor nicht taten. Während des Ansturms verhielten sich die Grenzsoldaten offenbar außerordentlich zurückhaltend. Erst als die Massen zurückkamen, wurde plötzlich mit Steinen und Schlagstöcken hantiert. Ein Video soll zeigen, wie eine Person nach einem Steinwurf von mehreren Uniformierten mit Schlagstöcken bearbeitet wird, während weiter unten Dutzende junge Männer einen Stacheldrahtzaun überwinden.
Wer den Ausgang öffnet und den Eingang bewacht, betreibt keine Grenzpolitik, sondern Außenpolitik mit menschlichen Faustpfändern.
Migration als Druckmittel – dieses Instrument ist in der Region nicht neu. Wer sich an frühere Grenzöffnungen erinnert, kennt das Muster: Menschenmassen werden zur Verhandlungsmasse, Europa zahlt, schweigt oder gibt nach.
Madrid ließ Ceuta allein
Der Präsident der autonomen Stadt, Juan Jesús Vivas, warf der sozialistischen Regierung in Madrid eine verspätete und unzureichende Reaktion vor. Die Kaufleute reagierten mit einem mehrtägigen Ladenschluss – ein Aufschrei der Ohnmacht. Und die Bewohner? Sie durften erleben, wie ihre eigene Regierung das Wohl der Bevölkerung dem Wunsch nach diplomatischer Geräuschlosigkeit unterordnete. Ein Reflex, der auch aus Berlin schmerzlich vertraut ist.
Rückkehr aus Hunger, nicht aus Einsicht
Ein Großteil der Migranten sei mittlerweile freiwillig zurückgekehrt, heißt es von spanischen Behörden. Nachrichtenagenturen dokumentierten lange Kolonnen junger Männer, eskortiert von Polizei, transportiert in Militärfahrzeugen. In Interviews nannten Rückkehrer Hunger, Erschöpfung und die Feindseligkeit der Einwohner als Gründe. Interessant: Wo keine Vollversorgung wartet, endet die Reise erstaunlich schnell.
Doch eine hohe vierstellige Zahl bleibt – überwiegend angebliche Minderjährige. Und die sollen nun nach dem Willen des Ministerpräsidenten auf spanische Regionen verteilt werden, ausdrücklich auch dort, wo die Bevölkerung dies ablehnt. Man kennt das Verfahren: Der Bürger darf zahlen und schweigen, entschieden wird über seinen Kopf hinweg.
Was das mit Deutschland zu tun hat
Wer glaubt, Ceuta sei ein spanisches Problem, verkennt die europäische Geografie der Sozialsysteme. Die Route führt seit Jahren vom Rand des Kontinents dorthin, wo die Leistungen am höchsten und die Kontrollen am niedrigsten sind. Deutschland steht auf dieser Liste seit einem Jahrzehnt ganz oben. Und die Große Koalition unter Friedrich Merz hat zwar viel angekündigt, aber die Anziehungskraft des deutschen Sozialstaats bislang kaum angetastet.
Ein Land, das seine Außengrenzen nicht schützt, verliert am Ende seine Innengrenzen – und mit ihnen jenes Sicherheitsgefühl, das Millionen Bürger längst verloren haben. Dass die steigende Kriminalität in Deutschland, die Messerattacken, die alltägliche Verrohung im öffentlichen Raum ein Ergebnis politischer Fehlentscheidungen sind, ist nicht nur die Überzeugung unserer Redaktion, sondern die eines Großteils der Bevölkerung. Es braucht Politiker, die für Deutschland regieren, nicht gegen es.
Und was folgt daraus für den Sparer?
Politische Instabilität, offene Grenzen, ausufernde Sozialausgaben und ein 500-Milliarden-Schuldenpaket – diese Mischung hat historisch nie zu einer stabilen Währung geführt. Wer sein Vermögen unabhängig von politischen Launen absichern möchte, kommt an physischen Edelmetallen als bewährtem Bestandteil eines breit gestreuten Portfolios schwer vorbei. Gold und Silber lassen sich weder per Verordnung entwerten noch per Beschluss umverteilen.
Hinweis: Dieser Beitrag stellt keine Anlageberatung dar. Er spiegelt die Meinung unserer Redaktion auf Basis der uns vorliegenden Informationen wider. Jeder Anleger ist verpflichtet, eigenständig zu recherchieren und trägt die Verantwortung für seine Anlageentscheidungen selbst.










