
Schweizer Verzweiflungsmission: Wenn 39 Prozent Zölle zur nationalen Katastrophe werden
Die Schweizer Regierung zeigt sich in diesen Tagen von ihrer panischsten Seite. WĂ€hrend andere LĂ€nder ihre Handelsbeziehungen mit den USA lĂ€ngst neu geordnet haben, schickt die Alpenrepublik nun in letzter Minute eine hochrangige Delegation nach Washington. BundesprĂ€sidentin Karin Keller-Sutter und VizeprĂ€sident Guy Parmelin sollen retten, was vermutlich nicht mehr zu retten ist. Trump hatte den Zollsatz fĂŒr die Schweiz kurzerhand von 31 auf 39 Prozent erhöht â ein Schachzug, der in Bern offenbar fĂŒr schlaflose NĂ€chte sorgt.
Die Quittung fĂŒr jahrelange NeutralitĂ€tspolitik
Was wir hier beobachten, ist das Ergebnis einer jahrzehntelangen Schaukelpolitik. Die Schweiz wollte es sich mit niemandem verscherzen, blieb neutral, wo andere Position bezogen. Jetzt, wo die USA unter Trump klare Kante zeigen, steht die Eidgenossenschaft mit leeren HĂ€nden da. WĂ€hrend Japan mit 15 Prozent davonkommt und selbst EU-Staaten mit 20 Prozent noch glimpflich behandelt werden, kassiert die Schweiz den Höchstsatz. Das ist kein Zufall, sondern die logische Konsequenz einer Politik, die Lavieren ĂŒber klare Positionen stellte.
Die Schweizer Wirtschaft, die zu groĂen Teilen vom Export in die USA abhĂ€ngt, steht vor einem Desaster. Pharmaprodukte, Uhren, Maschinen â alles wird schlagartig um fast 40 Prozent teurer. Das trifft nicht nur die GroĂkonzerne, sondern wird am Ende jeden Schweizer BĂŒrger belasten. ArbeitsplĂ€tze stehen auf dem Spiel, die WettbewerbsfĂ€higkeit schwindet.
Trump macht Ernst â und die Schweiz bettelt
Besonders pikant: Die Schweizer Regierung hatte bereits im April eine AbsichtserklĂ€rung fĂŒr ein Handelsabkommen ausgehandelt. Man wĂ€hnte sich in Sicherheit, glaubte an die eigene Verhandlungskunst. Doch Trump zeigte einmal mehr, dass er unberechenbar agiert und Zusagen von gestern heute nichts mehr wert sind. Die spontane Erhöhung von 31 auf 39 Prozent war ein Weckruf, den man in Bern offenbar verschlafen hatte.
"Ein noch attraktiveres Angebot" wolle man den USA unterbreiten, heiĂt es aus dem Schweizer Kabinett. Man fragt sich unwillkĂŒrlich: Was will die Schweiz denn noch anbieten? Noch mehr ZugestĂ€ndnisse? Noch mehr UnterwĂŒrfigkeit?
Die Verzweiflung ist greifbar. Eine Sondersitzung des Kabinetts, eine Last-Minute-Delegation â all das riecht nach Panik, nicht nach souverĂ€ner AuĂenpolitik. Die Schweiz, einst stolz auf ihre UnabhĂ€ngigkeit, kriecht nun vor Trump zu Kreuze.
Die Lehre fĂŒr Deutschland
Was können wir in Deutschland daraus lernen? Die Schweizer Misere zeigt eindrĂŒcklich, wohin es fĂŒhrt, wenn man keine klare Position bezieht. Auch unsere GroĂe Koalition unter Merz laviert mehr, als dass sie fĂŒhrt. Die 20 Prozent Zölle auf EU-Importe treffen uns hart, aber immerhin haben wir als Teil der EU noch eine gewisse Verhandlungsmacht.
Doch auch hier gilt: Wer sich zu sehr auf andere verlĂ€sst, wer keine eigene StĂ€rke aufbaut, wird am Ende zum Spielball fremder Interessen. Die deutsche Wirtschaft braucht mehr UnabhĂ€ngigkeit, mehr Selbstbewusstsein â und vor allem eine Regierung, die deutsche Interessen konsequent vertritt.
Gold als sicherer Hafen in unsicheren Zeiten
In Zeiten wie diesen zeigt sich einmal mehr der Wert echter, physischer Werte. WĂ€hrend Handelsabkommen ĂŒber Nacht wertlos werden können und Zölle ganze Volkswirtschaften erschĂŒttern, behĂ€lt Gold seinen Wert. Es unterliegt keinen politischen Launen, keinen spontanen Zollerhöhungen. Wer einen Teil seines Vermögens in physischen Edelmetallen anlegt, macht sich unabhĂ€ngiger von den Verwerfungen der Weltpolitik.
Die Schweizer Krise sollte uns alle wachrĂŒtteln. Verlassen wir uns nicht blind auf internationale Abkommen oder die Gunst fremder MĂ€chte. Bauen wir auf solide Werte â wirtschaftlich wie gesellschaftlich. Nur so können wir den StĂŒrmen der Zeit trotzen.
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