Kettner Edelmetalle
22.01.2026
16:33 Uhr

Sabotage am Kanzler-Jet: Klimaextremisten wollten Merz' Privatflugzeug lahmlegen

Sabotage am Kanzler-Jet: Klimaextremisten wollten Merz' Privatflugzeug lahmlegen
Symbolbild: KI-generiert

Was sich in der Nacht zum Donnerstag auf einem Flugplatz im Hochsauerlandkreis abspielte, liest sich wie das Drehbuch eines schlechten Krimis – wĂ€re es nicht bittere RealitĂ€t. Drei Klimaaktivisten des sogenannten "Widerstands-Kollektivs", dem Nachfolger der berĂŒchtigten "Letzten Generation", versuchten, das Privatflugzeug von Bundeskanzler Friedrich Merz mit pinker Farbe zu beschmieren. Ihr erklĂ€rtes Ziel: Das Flugzeug "langfristig aus dem Verkehr zu ziehen".

Polizei verhindert Anschlag in letzter Minute

Nur dem aufmerksamen Handeln der Polizei ist es zu verdanken, dass die geplante Sabotageaktion nicht zur AusfĂŒhrung kam. Bereits im Vorfeld fiel eine vierte Person bei einer Verkehrskontrolle auf, als sie nach dem örtlichen Flugplatz fragte. Die Beamten wurden hellhörig – zu Recht, wie sich herausstellte. Über die kontrollierte Person lagen bereits polizeiliche Erkenntnisse aus dem Bereich der politisch motivierten KriminalitĂ€t vor.

Die daraufhin eingeleiteten ÜberprĂŒfungsmaßnahmen fĂŒhrten zur Festnahme von zwei Frauen und einem Mann, die sich unrechtmĂ€ĂŸig Zugang zum FlugplatzgelĂ€nde verschafft hatten. Man mag sich gar nicht ausmalen, welche Sicherheitsrisiken eine BeschĂ€digung eines Flugzeugs mit sich bringen könnte – ganz zu schweigen von den diplomatischen Verwicklungen, wenn das Transportmittel des deutschen Regierungschefs Ziel eines Anschlags wird.

SerientÀterin als Sprachrohr der Aktion

Besonders pikant: Als Sprecherin der gescheiterten Aktion trat niemand Geringeres als Anja Windl auf, in Szenekreisen auch als "Klima-Shakira" bekannt. Die Aktivistin, die sowohl in Deutschland als auch in Österreich regelmĂ€ĂŸig mit dem Gesetz in Konflikt gerĂ€t, rechtfertigte den versuchten Anschlag mit den Worten: "Wir handeln hier aus Notwehr."

"Die Klimakatastrophe eskaliert, Hunger, Hitze und Naturkatastrophen kosten Menschen ihr Leben und gleichzeitig fliegt Friedrich Merz mit seinem eigenen Flugzeug durch die Gegend."

Eine bemerkenswerte Argumentation, die SachbeschĂ€digung und Hausfriedensbruch als legitime "Notwehr" verkauft. Windls Vorstrafenregister liest sich dabei wie ein Who's Who der Klimaproteste: Im Mai 2024 verurteilte sie das Amtsgericht Regensburg zu einer Geldstrafe von 2.400 Euro. Einen Monat spĂ€ter saß sie in Österreich 42 Tage in Ersatzhaft, weil sie Geldstrafen nicht begleichen konnte – oder wollte. Im Mai 2025 folgte ein Strafbefehl ĂŒber 5.400 Euro wegen eines Lochs im Zaun des Stuttgarter Flughafens und einer Festklebeaktion auf der Rollbahn.

Wenn Idealismus zur Gefahr wird

Was diese selbsternannten Klimaretter offenbar nicht begreifen wollen: Ihre Aktionen haben lĂ€ngst jede Grenze des demokratisch Vertretbaren ĂŒberschritten. WĂ€hrend sie sich als Helden im Kampf gegen den Klimawandel inszenieren, gefĂ€hrden sie Menschenleben, behindern RettungskrĂ€fte und beschĂ€digen fremdes Eigentum. Die Ironie dabei? Ihre radikalen Methoden schaden der Klimabewegung mehr, als sie ihr nutzen.

Es ist höchste Zeit, dass der Rechtsstaat diesen Aktivisten unmissverstĂ€ndlich die Grenzen aufzeigt. Denn wer glaubt, im Namen einer vermeintlich höheren Sache das Recht brechen zu dĂŒrfen, untergrĂ€bt die Grundfesten unserer demokratischen Ordnung. Die Festnahmen im Hochsauerlandkreis sind ein wichtiges Signal – aber sie dĂŒrfen nicht das letzte Wort sein.

Wissenswertes zum Thema