Kettner Edelmetalle
10.10.2025
05:46 Uhr

Putins Winterkrieg: Russische Terrorbomben treffen ukrainische Zivilisten

Die russische Kriegsmaschinerie hat in der Nacht zum Freitag erneut ihre hÀssliche Fratze gezeigt. Mit einem massiven Drohnen- und Raketenangriff auf ukrainische StÀdte demonstrierte Moskau einmal mehr, dass es im dritten Kriegsjahr lÀngst nicht mehr um militÀrische Ziele geht. Die gezielte Bombardierung von Energieanlagen und Wohngebieten offenbart eine perfide Strategie: Die ukrainische Zivilbevölkerung soll kurz vor dem Winter in die Knie gezwungen werden.

Kiews dunkle Nacht des Terrors

Ab 2:30 Uhr Ortszeit verwandelten russische Raketen und Drohnen die ukrainische Hauptstadt in ein Inferno. Die linke Seite Kiews versank vollstĂ€ndig in Dunkelheit, wĂ€hrend Explosionen die Nacht zerrissen. BĂŒrgermeister Vitali Klitschko berichtete von einem kompletten Stromausfall und unterbrochener Wasserversorgung - ein Szenario, das Millionen Menschen in eine humanitĂ€re Katastrophe zu stĂŒrzen droht.

Besonders erschĂŒtternd: Im noblen Pecherskyi-Viertel schlugen DrohnentrĂŒmmer in WohnhĂ€user ein und entfachten verheerende BrĂ€nde. Zwölf Verletzte, acht davon im Krankenhaus - die Bilanz einer Nacht, die zeigt, wie wenig Menschenleben in Putins KalkĂŒl zĂ€hlen.

Der Tod eines Kindes als Symbol russischer Barbarei

Doch die wahre Tragödie spielte sich im SĂŒden ab. In Saporischschja kĂ€mpften Ärzte verzweifelt um das Leben eines siebenjĂ€hrigen Jungen - vergeblich. Das Kind starb an den Folgen russischer Schahed-Drohnen und ballistischer Raketen. Gouverneur Iwan Fedorow sprach von zu schweren Verletzungen, wĂ€hrend weitere drei Menschen verletzt wurden und zahlreiche HĂ€user unbewohnbar sind.

"Der Energiesektor muss geschĂŒtzt werden, und wir werden ihn schĂŒtzen"

Diese Worte von PrÀsident Wolodymyr Selenskyj klingen angesichts der Zerstörung fast hilflos. Seit Ende September hÀtten russische StreitkrÀfte mehr als 1500 Raketen und Drohnen auf die Ukraine abgefeuert, 160 davon hÀtten ihr Ziel getroffen. Die ukrainische Energieministerin Switlana Hryntschuk bestÀtigte, dass es sich um einen koordinierten Schlag gegen die Energieversorgung handle - eine zynische Vorbereitung auf den nahenden Winter.

Europas Versagen und die deutsche Mitschuld

WĂ€hrend ukrainische Kinder sterben und Millionen Menschen vor einem Winter ohne Heizung und Strom stehen, diskutiert man in Berlin ĂŒber Waffenlieferungen und rote Linien. Die neue Große Koalition unter Friedrich Merz mag zwar einen hĂ€rtere Rhetorik gegenĂŒber Russland angeschlagen haben, doch wo bleiben die konkreten Taten? Wo sind die Luftabwehrsysteme, die ukrainische StĂ€dte vor diesem Terror schĂŒtzen könnten?

Besonders pikant: Laut Bloomberg-Recherchen sei bereits mehr als die HĂ€lfte der ukrainischen Erdgasproduktion zerstört worden. Die Ukraine mĂŒsse nun ihre Gasimporte deutlich erhöhen - eine zusĂ€tzliche finanzielle Belastung fĂŒr ein Land, das bereits am Rande der Pleite steht. Und wer wird am Ende zahlen? Der deutsche und europĂ€ische Steuerzahler, wĂ€hrend unsere eigene Energieversorgung durch die verfehlte Energiepolitik der vergangenen Jahre auf wackeligen Beinen steht.

Die bittere Wahrheit ĂŒber Putins KalkĂŒl

Was wir hier erleben, ist keine militĂ€rische Operation mehr, sondern systematischer Terror gegen die Zivilbevölkerung. Putin setzt darauf, dass der Westen ermĂŒdet, dass die UnterstĂŒtzung bröckelt, wenn die Bilder frierender ukrainischer Familien um die Welt gehen. Es ist die gleiche perfide Taktik wie in den vergangenen Wintern - nur diesmal noch brutaler, noch rĂŒcksichtsloser.

Die internationale Gemeinschaft steht vor einer moralischen BankrotterklĂ€rung. WĂ€hrend man in BrĂŒssel ĂŒber Sanktionspakete debattiert und in Berlin ĂŒber Sondervermögen fĂŒr fragwĂŒrdige Klimaprojekte abstimmt, sterben in der Ukraine Kinder unter russischen Bomben. Es ist höchste Zeit, dass Europa endlich aufwacht und dieser Barbarei ein Ende setzt - mit allen zur VerfĂŒgung stehenden Mitteln.

Denn eines sollte klar sein: Wer heute wegschaut, wĂ€hrend ukrainische StĂ€dte bombardiert werden, darf sich morgen nicht wundern, wenn dieser Terror vor der eigenen HaustĂŒr steht. Die Geschichte lehrt uns, dass Appeasement gegenĂŒber Aggressoren noch nie funktioniert hat. Es wird Zeit, dass unsere Politiker diese Lektion endlich lernen.

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Prof. Dr. Hans-Werner Sinn ist die bekannte Stimme der wirtschaftlichen Vernunft in Deutschland. Als Wirtschaftswissenschaftler und PrÀsident des ifo Instituts hat er stets die Politik zu Wirtschafts