Kettner Edelmetalle
14.09.2023
13:13 Uhr

Politische Verschiebungen in Deutschland: BĂŒrgerliche Politik gewinnt an Beliebtheit

Die politische Landschaft in Deutschland scheint sich zu verĂ€ndern. Laut aktuellen Umfragen bevorzugen immer mehr WĂ€hler eine bĂŒrgerliche Politik. Der Spalt zwischen BĂŒrgern und den Politikern der „etablierten“ Parteien scheint grĂ¶ĂŸer denn je. Die großen Verlierer sind dabei die SPD, die GrĂŒnen und die Linke.

Politische Entfremdung und wachsende Unzufriedenheit

Die BĂŒrger fĂŒhlen sich von den politischen Entscheidungen, die in ihrem Namen getroffen werden, immer weiter entfernt. Die Mehrheit der WĂ€hler leidet unter einer Politik, die sie nicht will. Es scheint, als ob es einen tiefen Graben zwischen den Interessen der BĂŒrger und den politischen PrioritĂ€ten gibt. Die FunktionĂ€re der SPD und der Linkspartei werden stark kritisiert, da sie die Interessen ihrer WĂ€hler ignorieren. Bei den GrĂŒnen scheint es immer mehr Menschen zu geben, die erkennen, dass sie eine Mogelpackung sind.

Die Parteienlandschaft Àndert sich

Die neuesten Umfragen zeigen, dass die AfD in Brandenburg mit 32 Prozent vorn liegt, weit abgeschlagen dahinter die „Staatspartei“ SPD mit 20 Prozent, die CDU mit 18 Prozent, die GrĂŒnen mit 8 Prozent, die Freien WĂ€hler mit 6 Prozent und die FDP mit 4 Prozent. Interessant ist der Vergleich mit der Landtagswahl 2019 und der letzten Umfrage vom 26. April 2023. Bei beiden verliert die SPD, wĂ€hrend die AfD zulegt.

Die Zukunft der bĂŒrgerlichen Politik

Es ist nicht zu leugnen, dass es eine wachsende PrĂ€ferenz fĂŒr eine bĂŒrgerliche Politik gibt. In Brandenburg wĂŒrden 60 Prozent der WĂ€hler eine nichtlinke, eine bĂŒrgerliche Politik bevorzugen, nur 36 Prozent sprĂ€chen sich fĂŒr eine linke oder woke Politik aus. In Bayern sehen die aktuellen Zahlen Ă€hnlich aus: 68 Prozent der WĂ€hler wĂŒrden sich fĂŒr eine bĂŒrgerliche Politik entscheiden und nur 25 Prozent fĂŒr eine linke oder woke Politik.

Fazit

Die Mehrheit der WĂ€hler in diesem Land leidet unter einer Politik, die sie nicht will. Das politische Personal der sich selbst demokratisch nennenden Parteien ist von den BĂŒrgern so weit entfernt wie Amerika von Europa. Die Drift wird sich verstĂ€rken. FreirĂ€ume tun sich auf. Neue Parteien bilden sich, wenn die alten Parteien nicht in der Lage sind, sich zu verĂ€ndern, das heißt, ein fremdes Land, nĂ€mlich Deutschland, und das unbekannte Wesen, nĂ€mlich den BĂŒrger, wieder kennenzulernen.

Der marxistische Theoretiker Antonio Gramsci hat die Situation, die er Interregnum nennt, so beschrieben: „Wenn die herrschende Klasse den Konsens verloren hat, das heißt nicht mehr ‚fĂŒhrend‘, sondern einzig ‚herrschend‘ ist, Inhaberin der reinen Zwangsgewalt, bedeutet das gerade, dass die großen Massen sich von den traditionellen Ideologien entfernt haben, nicht mehr an das glauben, woran sie zuvor glaubten usw. Die Krise besteht gerade in der Tatsache, dass das Alte stirbt und das Neue nicht zur Welt kommen kann: in diesem Interregnum kommt es zu den unterschiedlichsten Krankheitserscheinungen“. Wir befinden uns mitten im Interregnum – und das Neue ist nicht, was die GrĂŒnen wollen, nicht die klimaneutrale Gesellschaft, denn das ist nur das Alte, nur die hippe Verkleidung fĂŒr den alten Sozialismus. Da können sie so viel von Fortschritten reden, wie sie wollen, das tat die SED schließlich auch immer.

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