Kettner Edelmetalle
06.03.2026
07:36 Uhr

Oracles KI-Wahn: Tausende Mitarbeiter sollen fĂŒr Rechenzentren geopfert werden

Der amerikanische Softwareriese Oracle steht offenbar vor einem massiven Kahlschlag in der Belegschaft. Wie aus Insiderkreisen verlautet, plane der Konzern den Abbau Tausender ArbeitsplĂ€tze – und zwar quer durch sĂ€mtliche Unternehmensbereiche. Der Grund? Die astronomischen Kosten fĂŒr den Ausbau der KĂŒnstlichen Intelligenz verschlingen Milliarden, und irgendjemand muss dafĂŒr bezahlen. In diesem Fall sind es die eigenen Mitarbeiter.

50 Milliarden Dollar fĂŒr Rechenzentren – auf dem RĂŒcken der Belegschaft

Was sich hier abzeichnet, ist ein Muster, das man in der Tech-Branche mittlerweile zur GenĂŒge kennt: Konzernchef Larry Ellison treibt den Ausbau der KI-Infrastruktur mit geradezu manischer Entschlossenheit voran. Oracle wolle in diesem Jahr durch eine Kombination aus Schuldenaufnahme und AktienverkĂ€ufen bis zu 50 Milliarden Dollar in neue Rechenzentren pumpen. Eine schwindelerregende Summe. Und die geplanten Stellenstreichungen sollen offenbar dazu dienen, einen Teil dieser gewaltigen Ausgaben gegenzufinanzieren. Man investiert also nicht etwa aus einer Position der StĂ€rke heraus, sondern finanziert die Zukunftswette auf Kosten der Gegenwart – und der Menschen, die das Unternehmen bisher am Laufen gehalten haben.

Besonders pikant: Einige der betroffenen Positionen wĂŒrden laut UnternehmenseinschĂ€tzung durch den Einsatz von KI ohnehin an Bedeutung verlieren. Die Maschine ersetzt den Menschen, der die Maschine erst möglich gemacht hat. Eine bittere Ironie, die man sich auf der Zunge zergehen lassen sollte.

Der Kampf gegen Amazon und Microsoft wird auf dem RĂŒcken der Angestellten ausgetragen

Oracle positioniert sich derzeit aggressiv im Cloud-Computing-Markt und will den Platzhirschen Amazon Web Services und Microsoft Azure ernsthaft Konkurrenz machen. Ein ambitioniertes Unterfangen, keine Frage. Doch die Methode, mit der dieses Ziel erreicht werden soll, wirft fundamentale Fragen auf. Statt organisch zu wachsen, wird die Belegschaft zusammengestrichen. ZusĂ€tzlich habe Oracle intern angekĂŒndigt, zahlreiche offene Stellen in der Cloud-Sparte zu ĂŒberprĂŒfen und den Einstellungsprozess drastisch zu verlangsamen. Der Konzern selbst lehnte jede Stellungnahme ab – ein beredtes Schweigen.

Die KĂŒrzungen seien „weitreichender als ĂŒblich", heißt es aus informierten Kreisen. Sie könnten bereits in diesem Monat beginnen. FĂŒr die betroffenen Mitarbeiter dĂŒrfte das ein Schlag ins Gesicht sein. WĂ€hrend die Konzernspitze Milliarden in Beton und Silizium gießt, werden Menschen zu Kostenfaktoren degradiert, die es zu eliminieren gilt.

Ein Symptom einer grĂ¶ĂŸeren Entwicklung

Was bei Oracle geschieht, ist kein Einzelfall. Die gesamte Tech-Branche befindet sich in einem regelrechten KI-Rausch, der an die Dotcom-Blase der Jahrtausendwende erinnert. Milliarden werden in Infrastruktur investiert, deren Rendite noch völlig ungewiss ist. Gleichzeitig steigen die Kosten fĂŒr Speicherchips – Cloud-Anbieter heben ihre Preise teilweise um das Sechsfache an. Wer am Ende die Zeche zahlt, steht bereits fest: die Arbeitnehmer und die Verbraucher.

FĂŒr Anleger, die in solch volatilen Zeiten nach StabilitĂ€t suchen, dĂŒrfte sich einmal mehr die Frage stellen, ob nicht physische Edelmetalle wie Gold und Silber als bewĂ€hrte Wertaufbewahrungsmittel eine sinnvolle ErgĂ€nzung im Portfolio darstellen. WĂ€hrend Tech-Aktien von heute auf morgen abstĂŒrzen können und ganze Belegschaften ĂŒber Nacht ihren Arbeitsplatz verlieren, haben Edelmetalle ĂŒber Jahrtausende ihren Wert bewiesen – unabhĂ€ngig davon, welcher technologische Hype gerade die MĂ€rkte beherrscht.

Hinweis: Dieser Artikel stellt keine Anlageberatung dar. Jede Investitionsentscheidung sollte auf eigener, sorgfĂ€ltiger Recherche basieren. Wir ĂŒbernehmen keine Haftung fĂŒr etwaige finanzielle Entscheidungen, die auf Grundlage dieses Beitrags getroffen werden.

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