
Klima-Horrorszenario entlarvt: IPCC-Forscher gibt zu â RCP 8.5 war nie mehr als ein "Narrativ"

Es ist ein EingestĂ€ndnis, das die gesamte Klimadebatte der vergangenen Jahre in einem völlig neuen Licht erscheinen lĂ€sst. Der österreichische Ăkonom NebojĆĄa NakiÄenoviÄ, geistiger Vater des berĂŒchtigten Worst-Case-Szenarios RCP 8.5, hat in einem bemerkenswerten Interview mit der Wochenzeitung "Die Zeit" zugegeben, worum es sich bei seinem Modell tatsĂ€chlich handelte: um ein "Narrativ". Nicht etwa um eine Prognose, nicht um eine wissenschaftlich abgesicherte Vorhersage â sondern um eine ErzĂ€hlung darĂŒber, wie sich die Zukunft möglicherweise entwickeln könnte.
Die bequeme Apokalypse als politisches Werkzeug
Wer die letzten zehn Jahre Klimaberichterstattung verfolgt hat, dĂŒrfte sich an unzĂ€hlige Schreckensmeldungen erinnern, die sich genau auf dieses Szenario stĂŒtzten: FĂŒnf-Grad-Welten, geschmolzene Polkappen, untergehende KĂŒstenstĂ€dte. Tausende wissenschaftliche Studien sowie zahlreiche Veröffentlichungen der Bundesregierung beriefen sich auf RCP 8.5, um drastische Eingriffe in das Leben der BĂŒrger zu rechtfertigen. Heizungsverbote, Verbrennerverbot, exorbitante COâ-Bepreisung â die ideologische Grundlage lieferte stets jenes Extremszenario, das selbst sein eigener Erfinder nun mehr oder weniger als Gedankenspiel charakterisiert.
Vor wenigen Wochen hatten sage und schreibe 44 fĂŒhrende Forscher, die dem Weltklimarat zuarbeiten, das Szenario als "unplausibel" eingestuft. Damit erreichten Zweifel, die Skeptiker seit Jahren öffentlich vorgetragen hatten, endlich den wissenschaftlichen Mainstream. Doch NakiÄenoviÄ zeigt sich davon unbeeindruckt und erklĂ€rt lapidar: "Es ist egal, wie wahrscheinlich oder realistisch RCP 8.5 betrachtet wird."
Verzehnfachung der Kohlenutzung â realistisch?
Die Annahmen hinter dem Szenario muten in der Tat absurd an. Damit RCP 8.5 eintreffen könnte, mĂŒsste sich die weltweite Kohlenutzung verzehnfachen und der COâ-Gehalt der AtmosphĂ€re verdreifachen. Selbst bei einer kompletten Aufgabe jeglichen Klimaschutzes wĂ€re eine FĂŒnf-Grad-Welt schlicht nicht zu erwarten. Es handelt sich um ein konstruiertes Phantasiegebilde â das aber medial wirkungsvoll als drohende RealitĂ€t verkauft wurde.
Vom "RĂŒckzugsgefecht" der Alarmisten
Kritiker wie der Physiker Professor Gerd Ganteför, der jahrzehntelang an der UniversitĂ€t Konstanz forschte, hielten das Schreckens-Szenario von Anfang an fĂŒr maĂlos ĂŒbertrieben. Auch der Energieexperte Fritz Vahrenholt findet deutliche Worte: Bei den aktuellen Revisionen handle es sich um ein "RĂŒckzugsgefecht". Die Klimawissenschaftler hĂ€tten "die ganze Weltöffentlichkeit hinters Licht gefĂŒhrt", da die Voraussetzungen der Extremszenarien stets "frei erfunden" gewesen seien.
Wer also sind die Verlierer dieser klimapolitischen GlaubwĂŒrdigkeitskrise? Es sind die deutschen BĂŒrger und Steuerzahler, denen mit Verweis auf eben jene Horrorszenarien Milliardenkosten aufgebĂŒrdet wurden. Die Deindustrialisierung des Standorts Deutschland, der Niedergang der Automobilbranche, die explodierenden Energiepreise â all dies wurde mit der Notwendigkeit gerechtfertigt, eine Katastrophe abzuwenden, die auf "Narrativen" basierte.
Was bleibt vom grĂŒnen Weltrettungsanspruch?
Es stellt sich die unbequeme Frage, ob deutsche Politiker, die mit dem moralischen Brustton der Ăberzeugung Verbote und Verteuerungen durchgeprĂŒgelt haben, ihre Vorgehensweise einer ernsthaften Selbstkritik unterziehen werden. Die Antwort wird vermutlich ernĂŒchternd ausfallen. Denn das GeschĂ€ftsmodell der Klima-Apokalyptik funktioniert â politisch, ökonomisch und medial.
In Zeiten, in denen ganze Wirtschaftszweige unter dem Vorwand einer angeblich drohenden Klimakatastrophe geopfert werden, gewinnt eine alte Erkenntnis neue AktualitĂ€t: Wer sein Vermögen krisensicher anlegen möchte, kommt um die Beimischung physischer Edelmetalle nicht herum. Gold und Silber sind keine Narrative, keine Modellrechnungen und keine politisch konstruierten Szenarien â sondern reale, greifbare Werte, die seit Jahrtausenden ihre Funktion als Wertspeicher unter Beweis stellen.
Hinweis der Redaktion: Dieser Artikel stellt keine Anlageberatung dar. Die hier geĂ€uĂerten EinschĂ€tzungen geben ausschlieĂlich die Meinung unserer Redaktion auf Basis der vorliegenden Informationen wieder. Jeder Anleger ist verpflichtet, eigene Recherchen anzustellen und gegebenenfalls fachkundigen Rat einzuholen. Die Verantwortung fĂŒr Anlageentscheidungen liegt allein beim Investor.










