
Kanzler Merz im freien Fall: Vertrauensverlust erreicht historisches AusmaĂ
Die Zahlen sprechen eine unmissverstĂ€ndliche Sprache, und sie sind vernichtend fĂŒr den Mann, der Deutschland eigentlich aus der Krise fĂŒhren wollte. Das aktuelle ZDF-Politbarometer offenbart einen dramatischen Absturz von Bundeskanzler Friedrich Merz in der Gunst der WĂ€hler. Mit einem Minus von sechs Prozentpunkten innerhalb weniger Wochen erreicht die Unzufriedenheit mit dem CDU-Politiker einen neuen Höchststand â ein Tiefpunkt, der selbst hartgesottene Beobachter des politischen Berlins aufhorchen lĂ€sst.
Die nackten Zahlen einer gescheiterten Politik
Lediglich 37 Prozent der Deutschen bewerten die Arbeit des Kanzlers noch positiv. Dem gegenĂŒber stehen 58 Prozent, die seine AmtsfĂŒhrung als negativ einstufen. Ein Absturz von sechs Prozentpunkten seit Mitte Januar â das ist keine normale Schwankung, das ist ein politisches Erdbeben. Noch im Sommer 2025, also vor weniger als einem Jahr, empfanden fast 60 Prozent der WĂ€hler, dass Merz seine Arbeit gut mache. Was ist seitdem geschehen?
Die Antwort liegt auf der Hand: gebrochene Versprechen, endlose Streitereien und eine Politik, die den BĂŒrger lĂ€ngst aus den Augen verloren hat. Der Mann, der im Wahlkampf noch vollmundig verkĂŒndete, keine neuen Schulden zu machen, hat mittlerweile ein 500-Milliarden-Euro-Sondervermögen auf den Weg gebracht, das kommende Generationen mit Zinszahlungen belasten wird. Die KlimaneutralitĂ€t bis 2045 wurde gar im Grundgesetz verankert â ein ideologisches Projekt, das die deutsche Wirtschaft weiter strangulieren dĂŒrfte.
Eine Regierung ohne RĂŒckhalt
Doch nicht nur der Kanzler selbst steht am Abgrund. Die gesamte GroĂe Koalition aus CDU/CSU und SPD befindet sich im Sinkflug. Auch die Zufriedenheit mit der Bundesregierung insgesamt liegt bei mageren 37 Prozent â ebenfalls ein historischer Tiefpunkt. Die Sonntagsfrage zeichnet ein noch dĂŒstereres Bild: Die Union kommt auf 26 Prozent, die SPD auf 15 Prozent. Zusammen erreichen die Koalitionspartner gerade einmal 41 Prozent â weit entfernt von jeder parlamentarischen Mehrheit.
âVon Krise zu Krise" â so lĂ€sst sich die bisherige Amtszeit der Merz-Regierung wohl am treffendsten zusammenfassen.
Das Drama um die Nominierung von Frauke Brosius-Gersdorf fĂŒr das Bundesverfassungsgericht, der erbitterte Streit mit der SPD und der eigenen Jungen Union um die Rentenreform â die Liste der Fehltritte und internen Querelen ist lang. Und wĂ€hrend sich die Regierungsparteien gegenseitig zerfleischen, wĂ€chst die Frustration im Volk.
Die AfD als Profiteur des Versagens?
Interessanterweise konnte die CDU ihren Vorsprung vor der AfD zumindest leicht ausbauen. Die Alternative fĂŒr Deutschland verlor einen Prozentpunkt und liegt nun bei 24 Prozent. Doch dieser vermeintliche Erfolg ist ein Pyrrhussieg. Denn die Tatsache, dass eine Partei, die von den etablierten KrĂ€ften systematisch ausgegrenzt wird, weiterhin fast ein Viertel der WĂ€hlerschaft hinter sich vereint, spricht BĂ€nde ĂŒber den Zustand der deutschen Demokratie.
Die GrĂŒnen kommen auf 13 Prozent, die Linke auf 10 Prozent. Das politische Spektrum zersplittert zusehends, wĂ€hrend die Volksparteien alter PrĂ€gung ihren Nimbus lĂ€ngst verloren haben. Was bleibt, ist eine Regierung, die von der Mehrheit der BĂŒrger abgelehnt wird, aber dennoch weiterregiert â als gĂ€be es kein Morgen.
Ein Kanzler ohne Kompass
Friedrich Merz hatte einst versprochen, Deutschland wieder auf Kurs zu bringen. Er wollte die Wirtschaft ankurbeln, die Grenzen sichern und das Vertrauen der BĂŒrger zurĂŒckgewinnen. Stattdessen erleben wir eine Politik der leeren Worte und gebrochenen Zusagen. Die KriminalitĂ€t steigt weiter, die Inflation frisst die Ersparnisse der Mittelschicht auf, und die Energiepreise treiben Unternehmen in die Insolvenz oder ins Ausland.
Die reprĂ€sentative Umfrage der Forschungsgruppe Wahlen wurde unter 1.289 Wahlberechtigten zwischen dem 3. und 5. Februar durchgefĂŒhrt â sowohl telefonisch als auch online. Die Ergebnisse sind statistisch belastbar und zeichnen ein Bild, das die Regierung nicht lĂ€nger ignorieren kann. Oder doch?
Denn das eigentliche Problem liegt tiefer: Eine politische Klasse, die sich von den Sorgen und Nöten der einfachen BĂŒrger lĂ€ngst abgekoppelt hat. Eine Regierung, die lieber ideologische Projekte vorantreibt, als die drĂ€ngenden Probleme des Landes anzupacken. Und ein Kanzler, der offenbar nicht verstanden hat, dass Vertrauen keine EinbahnstraĂe ist.
Die Deutschen haben genug von AnkĂŒndigungen ohne Taten, von Versprechungen ohne Substanz. Die Umfragewerte sind ein Weckruf â die Frage ist nur, ob ihn jemand in Berlin hört.










