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30.07.2026
06:33 Uhr

Jubel statt Trauer: Wie der Terroranschlag von Berlin in arabischsprachigen Netzwerken gefeiert wird – auch von Nutzern mitten in Deutschland

Jubel statt Trauer: Wie der Terroranschlag von Berlin in arabischsprachigen Netzwerken gefeiert wird – auch von Nutzern mitten in Deutschland
Symbolbild: KI-generiert

Eine Tote, 31 Verletzte, ein AttentĂ€ter, der am Sonntagabend von Polizeikugeln gestoppt wurde: Der islamistische Anschlag auf den Christopher Street Day in Berlin hat die Republik erschĂŒttert. Doch wĂ€hrend hierzulande Kerzen brennen und Politiker ihre bekannten Betroffenheitsformeln herunterbeten, spielen sich in den arabischsprachigen Kommentarspalten von Facebook, Instagram und TikTok Szenen ab, die niemanden kaltlassen dĂŒrften. Dort wird nicht getrauert. Dort wird gefeiert.

Der TĂ€ter als „Held“, der Mord als „gerechte Strafe“

Unter der Berichterstattung des grĂ¶ĂŸten arabischsprachigen Senders Al Jazeera sammeln sich nach Recherchen mehrere tausend Zustimmungsbekundungen. Der AttentĂ€ter Abdul Ballout werde dort als MĂ€rtyrer, als „echter Mann“, als „Soldat des Islams“ verklĂ€rt. Ein Nutzer soll allen Ernstes empfohlen haben, beim nĂ€chsten Mal doch besser einen Lastwagen zu nehmen – fĂŒr mehr „Wirkung“. Kritische Stimmen? Kaum auffindbar. Groben SchĂ€tzungen zufolge befĂŒrworteten weit ĂŒber 95 Prozent der Kommentare die Tat.

Besonders pikant wird es beim deutschen Auslandsrundfunk. Auf der arabischsprachigen Facebook-Seite der Deutschen Welle – finanziert aus deutschen Steuermitteln – wĂŒrden zustimmende Kommentare offenbar gelöscht. Nur: Die Emoji-Statistik lĂ€sst sich nicht wegmoderieren. Von rund 11.966 Reaktionen entfielen 8.717 auf das Lach-Symbol. Knapp drei Viertel. Eine getötete Frau, 31 Verletzte – und die Reaktion ist ein Lachen.

Wer glaubt, das sei ein fernes PhÀnomen aus Kairo, Bagdad oder Damaskus, irrt gewaltig.

Freiburg, Hannover, Hamburg, Köln – die Absender sitzen unter uns

Denn ein Blick in die Profile der Jubelnden offenbart, was viele in Politik und Medien lieber nicht sehen möchten: Zahlreiche Kommentatoren leben mitten in Europa. Ein aus Tunesien stammender Lastwagenfahrer posiere beim Kaffee in Freiburg und prĂ€sentiere stolz seine Mercedes C-Klasse mit Hannoveraner Kennzeichen. Ein Ägypter arbeite seit Jahrzehnten bei einer Hamburger Reederei. Eine Nutzerin lĂ€chle auf ihrem Profilbild vor dem Kölner Dom. Ein Jugendlicher, offenbar sudanesischer Herkunft und SchĂŒler einer deutschen Realschule, schicke „SolidaritĂ€t und Liebe an den Autofahrer“. Eine Frau aus Toulouse bezeichne die Opfer als „abweichende, psychisch gestörte Individuen“ – und kassiere dafĂŒr ĂŒber 2.000 Likes.

Zweierlei Maß: Wenn die Staatsanwaltschaft plötzlich schweigt

Und nun die Frage, die sich jeder Steuerzahler stellen sollte: Wo bleiben die Hausdurchsuchungen? Wo die Razzien im Morgengrauen? Wer hierzulande einen Politiker auf X unhöflich kommentiert, bekommt bekanntlich Besuch von der Staatsmacht. Wer in arabischer Sprache Mordjubel verbreitet, bleibt offenbar unbehelligt. Die Ermittlungsbehörden, so scheint es, sind bei fremdsprachigen Hasskommentaren erstaunlich zahnlos – selbst dann, wenn die Verfasser nachweislich in Deutschland leben.

Dass ausgerechnet Justiz und Behörden im Fall Ballout schon vorher versagt haben sollen – seine islamistischen AktivitĂ€ten in Haft seien dem Gericht bekannt gewesen, seine „Distanzierung“ vom IS habe man dennoch fĂŒr glaubhaft gehalten – rundet das Bild eines Staates ab, der seine Schutzpflicht gegenĂŒber den eigenen BĂŒrgern lĂ€ngst zur Nebensache erklĂ€rt hat. Die Antwort der Bundesfamilienministerin? Noch mehr Geld fĂŒr „Deradikalisierungsprogramme“ aus dem Topf „Demokratie leben“. Genau jene Programme also, die im konkreten Fall nachweislich wirkungslos blieben. Es ist der reflexhafte Griff zum Steuergeld-Scheckbuch, wo eigentlich konsequente Abschiebungen, Abschiebehaft und eine gesteuerte Migrationspolitik nötig wĂ€ren.

Ein Weckruf, den man nicht mehr ĂŒberhören darf

Die deutsche Öffentlichkeit hat jahrzehntelang darauf vertraut, dass sich Wertekonflikte irgendwie von selbst auflösen. Dass Menschen, die aus Gesellschaften mit gĂ€nzlich anderen Vorstellungen von Recht, Religion und SexualitĂ€t kommen, automatisch die Prinzipien des Grundgesetzes verinnerlichen. Die Kommentarspalten dieser Tage sind der brutale Beleg dafĂŒr, dass dieses Vertrauen naiv war. Nicht alle – aber erschreckend viele – denken anders. Und sie schreiben es öffentlich, ohne jede Furcht vor Konsequenzen.

Es braucht keine weiteren Runden Tische, keine neuen Förderrichtlinien, keine bunten Kampagnen. Es braucht eine Politik, die endlich fĂŒr dieses Land und seine BĂŒrger regiert statt gegen sie. Das ist nicht allein die Auffassung unserer Redaktion – es dĂŒrfte inzwischen die Überzeugung eines großen Teils der deutschen Bevölkerung sein, die genug hat von AnkĂŒndigungen ohne Taten.

Was das mit Vermögenssicherung zu tun hat

Innere Sicherheit, Rechtsstaatlichkeit und wirtschaftliche StabilitĂ€t sind keine voneinander getrennten SphĂ€ren. Wo der Staat seine Kernaufgaben vernachlĂ€ssigt, wĂ€chst das Misstrauen – gegenĂŒber Institutionen, gegenĂŒber der WĂ€hrung, gegenĂŒber Versprechen jeder Art. Wer in solchen Zeiten Substanz sucht, findet sie traditionell in physischen Edelmetallen: Gold und Silber kennen keine Ideologie, keine Ausrede und keinen Koalitionsvertrag. Sie sind seit Jahrtausenden das, was sie sind – und als Beimischung zu einem breit gestreuten Vermögen ein bewĂ€hrter Anker.

Hinweis: Dieser Beitrag gibt die EinschĂ€tzung unserer Redaktion auf Grundlage der uns vorliegenden Informationen wieder. Er stellt keine Anlageberatung, keine Rechtsberatung und keine Steuerberatung dar. Jeder Leser ist verpflichtet, eigenstĂ€ndig zu recherchieren und trĂ€gt die Verantwortung fĂŒr seine Entscheidungen selbst. FĂŒr rechtliche oder steuerliche Fragen wenden Sie sich bitte an einen qualifizierten Rechtsanwalt oder Steuerberater.

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