
Chinas Solarindustrie im freien Fall: Ein Drittel der ArbeitsplÀtze vernichtet
Die chinesische Solarindustrie, einst als AushĂ€ngeschild der kommunistischen Planwirtschaft gefeiert, erlebt derzeit einen beispiellosen Kollaps. FĂŒhrende Solarunternehmen des Reichs der Mitte hĂ€tten im vergangenen Jahr nahezu ein Drittel ihrer Belegschaft entlassen â eine Katastrophe, die Peking krampfhaft zu vertuschen versuche.
Das AusmaĂ der VerwĂŒstung
Eine Analyse von Unternehmensberichten offenbare das wahre AusmaĂ der Misere: Die fĂŒnf gröĂten Solarkonzerne Chinas â Longi Green Energy, Trina Solar, Jinko Solar, JA Solar und Tongwei â hĂ€tten zusammen etwa 87.000 Mitarbeiter entlassen. Das entspreche durchschnittlich 31 Prozent ihrer Gesamtbelegschaft. Ein Aderlass, der die verheerenden Folgen der kommunistischen Planwirtschaft schonungslos entlarve.
Besonders pikant: WĂ€hrend Millionen von Chinesen ihre ArbeitsplĂ€tze verlören, behaupte die Regierung in Peking weiterhin stur, die Arbeitslosenquote lĂ€ge bei stabilen fĂŒnf Prozent â und das seit fĂŒnf Jahren unverĂ€ndert. Eine Farce, die selbst die dreisteste Propaganda der DDR in den Schatten stelle.
ĂberkapazitĂ€ten als Todesurteil
Die Wurzel des Ăbels liege in der typisch sozialistischen Fehlplanung: Zwischen 2020 und 2023 hĂ€tten chinesische Solarhersteller auf GeheiĂ der Partei wie besessen neue Fabriken aus dem Boden gestampft. Die Folge dieser Planwirtschafts-Hysterie: Die Welt produziere heute doppelt so viele Solarpanels wie sie benötige â der GroĂteil davon in China.
"Die Industrie befindet sich seit Ende 2023 in einem Abschwung", zitiere ein Analyst. "2024 wurde es schlimmer. 2025 sieht es so aus, als wĂŒrde es noch schlimmer werden."
Ein brutaler Preiskampf habe eingesetzt, verschĂ€rft durch amerikanische Zölle gegen die Dumpingexporte aus chinesischen Fabriken in SĂŒdostasien. Die Verluste der Branche: schwindelerregende 60 Milliarden Dollar allein im vergangenen Jahr. Mehr als 40 Solarfirmen seien bereits von der Börse genommen worden, in die Insolvenz gegangen oder aufgekauft worden.
Pekings verzweifelte Rettungsversuche
Nun versuche die kommunistische FĂŒhrung verzweifelt, das selbst angerichtete Chaos zu beseitigen. Die Ironie könnte kaum gröĂer sein: Vor fĂŒnf Jahren habe China mit massiven Stimulusprogrammen den Aufbau von SolarkapazitĂ€ten vorangetrieben. Jetzt, ertrĂ€nkt in ĂberkapazitĂ€ten, plane man ein noch gröĂeres Programm, um alles wieder rĂŒckgĂ€ngig zu machen.
Die Planwirtschaftler in Peking erwĂ€gten sogar die GrĂŒndung einer Art "Solar-OPEC", um Preise und Angebot zu kontrollieren. Ein 50-Milliarden-Yuan-Vehikel solle geschaffen werden, um etwa ein Drittel der minderwertigen ProduktionskapazitĂ€ten aufzukaufen und stillzulegen. Typisch kommunistische Planwirtschaft eben: Erst mit Steuergeld aufbauen, dann mit noch mehr Steuergeld wieder abreiĂen.
Die bittere Wahrheit hinter der Fassade
PrĂ€sident Xi Jinping habe Anfang Juli ein Ende des "ungeordneten Preiswettbewerbs" gefordert. Doch die RealitĂ€t zeige: Viele Provinzregierungen weigerten sich, hart gegen ĂberkapazitĂ€ten vorzugehen. Sie wĂŒrden nach ArbeitsplĂ€tzen und Wirtschaftswachstum bewertet und scheuten davor zurĂŒck, lokale Champions zu opfern.
Ein Branchenexperte bringe es auf den Punkt: Mindestens 20 bis 30 Prozent der ProduktionskapazitĂ€ten mĂŒssten eliminiert werden, damit die Unternehmen wieder profitabel wĂŒrden. Die Verluste auf Unternehmensebene seien vergleichbar mit denen im krisengeschĂŒttelten Immobiliensektor â obwohl die Solarindustrie nur etwa ein Zehntel so groĂ sei.
Lehren fĂŒr Deutschland
Diese Entwicklung sollte auch hierzulande als mahnendes Beispiel dienen. Wenn selbst China mit seiner dirigistischen Wirtschaftspolitik an der Solarindustrie scheitere, wie können dann unsere grĂŒnen TrĂ€umer glauben, mit noch mehr Subventionen und Planwirtschaft die Energiewende zu schaffen? Die deutsche Politik tĂ€te gut daran, aus den Fehlern Chinas zu lernen, statt sie mit noch gröĂerem Eifer zu wiederholen.
WĂ€hrend die Welt in Solarpanels ertrinke und China Millionen von ArbeitsplĂ€tzen vernichte, predigen unsere Politiker weiter das MĂ€rchen von der grĂŒnen Zukunft. Es wĂ€re an der Zeit, sich auf bewĂ€hrte Werte zu besinnen: Eine solide Wirtschaftspolitik, die auf Marktwirtschaft statt auf Planwirtschaft setzt. Und fĂŒr den klugen Anleger bedeute dies: In unsicheren Zeiten wie diesen bieten physische Edelmetalle wie Gold und Silber einen verlĂ€sslichen Schutz vor den Verwerfungen planwirtschaftlicher Experimente â sei es in China oder bei uns.
- Themen:
- #Energie
- #Insolvenzen










