
Chinas höchster General soll Atomgeheimnisse an die USA verraten haben
Eine Nachricht erschüttert die geopolitische Weltordnung: Der mächtigste Militär Chinas, General Zhang Youxia, steht unter dem Verdacht des Hochverrats. Der Mann, der als engster Vertrauter von Staatspräsident Xi Jinping galt und als Vizevorsitzender der Zentralen Militärkommission nur dem Staatschef selbst unterstellt war, soll ausgerechnet sensible Informationen über Chinas Nuklearwaffenprogramm an den Erzrivalen USA weitergegeben haben.
Vom engsten Vertrauten zum Staatsfeind
Die Verhaftung des Generals kam für viele Beobachter wie ein Blitz aus heiterem Himmel. Noch vor wenigen Wochen galt Zhang Youxia als unantastbar, als die rechte Hand Xi Jinpings im militärischen Apparat. Nun sieht er sich mit Vorwürfen konfrontiert, die in China unweigerlich zur Todesstrafe führen können. Denn Landesverrat, insbesondere die Weitergabe nuklearer Geheimnisse an eine feindliche Macht, stellt das schwerste Verbrechen gegen die nationale Sicherheit dar.
Doch damit nicht genug: Dem General wird zusätzlich vorgeworfen, Bestechungsgelder in enormer Höhe angenommen zu haben. Im Gegenzug soll er Beförderungen innerhalb des Militärapparats ermöglicht haben – darunter angeblich sogar die Ernennung eines Offiziers zum Verteidigungsminister. Ein Sumpf aus Korruption und Verrat, der die Fundamente der chinesischen Militärführung erschüttert.
Systematische Säuberung der Streitkräfte
Was sich derzeit in Peking abspielt, erinnert an die dunkelsten Kapitel kommunistischer Machtpolitik. Die Anschuldigungen gegen Zhang beinhalten auch den Vorwurf der "Bildung politischer Cliquen" – ein in der KP-Rhetorik wohlbekannter Begriff, der auf den Aufbau von Einflussnetzwerken verweist, die die Parteieinheit untergraben. Es ist derselbe Vorwurf, der bereits im Oktober zur Entlassung von neun hochrangigen Generälen führte – eine der größten Säuberungsaktionen im chinesischen Militär seit Jahrzehnten.
"Dieser Schritt ist beispiellos in der Geschichte des chinesischen Militärs und stellt die totale Vernichtung des Oberkommandos dar."
So beschreibt Christopher Johnson, Leiter der China Strategies Group, den dramatischen Sturz des Generals. Die Tragweite dieser Entwicklung kann kaum überschätzt werden.
Mobiltelefone konfisziert, Einheiten in Alarmbereitschaft
Die Nervosität innerhalb der chinesischen Streitkräfte scheint greifbar. Berichten zufolge wurden Mobilgeräte in den militärischen Rängen beschlagnahmt, sämtliche Einheiten befinden sich in erhöhter Alarmbereitschaft. Tausende Offiziere, die unter Zhang Youxia aufgestiegen sind, müssen nun um ihre eigene Zukunft fürchten. Sie wissen: Sie könnten die nächsten Ziele einer systematischen Säuberung sein.
Skepsis gegenüber westlichen Quellen
Freilich ist Vorsicht geboten. Die brisantesten Anschuldigungen stammen aus einem Bericht des Wall Street Journal, der sich auf anonyme Quellen beruft. Chinesische Kommentatoren weisen diese Darstellung vehement zurück und sprechen von westlicher Propaganda. Offizielle Bestätigungen aus Peking zu den Spionagevorwürfen stehen noch aus. Dennoch bleibt unbestritten, dass Zhang Youxia tatsächlich unter Ermittlung steht – ein Faktum, das allein schon für erhebliche Unruhe sorgt.
Was auch immer die Wahrheit sein mag: Diese Entwicklung offenbart die fragile Machtarchitektur innerhalb des chinesischen Systems. Wenn selbst der engste Verbündete des Staatspräsidenten nicht sicher ist, wer ist es dann noch?










