
Chinas Elektro-Offensive: 20 Millionen Ladepunkte in Rekordzeit – Deutschland schaut in die Röhre

Während die deutsche Automobilindustrie noch immer mit der Transformation kämpft und die Bundesregierung sich in endlosen Debatten über Verbrennerverbote und Ladeinfrastruktur verliert, demonstriert China einmal mehr, wie konsequente Industriepolitik aussieht. Das Reich der Mitte hat sein Ladenetz für Elektrofahrzeuge auf über 20 Millionen Ladepunkte ausgebaut – eine Verdoppelung in gerade einmal 18 Monaten.
Eine Infrastruktur, die ihresgleichen sucht
Die chinesische Energiebehörde NEA verkündete diese Woche Zahlen, die jeden deutschen Verkehrsplaner vor Neid erblassen lassen dürften. Ende 2025 zählte das Land exakt 20,092 Millionen Ladestationen – genug, um mehr als 40 Millionen Elektrofahrzeuge zu versorgen. Das ist nicht nur das weltweit größte Ladenetz, sondern auch ein Beleg für die schiere Durchsetzungskraft des chinesischen Staatskapitalismus.
Besonders beeindruckend ist die technologische Entwicklung: Die durchschnittliche Ladeleistung pro öffentlicher Station stieg um satte 33 Prozent auf 46,5 Kilowatt. Moderne flüssigkeitsgekühlte Schnellladesäulen gehören längst zum Standard – während man in Deutschland oft noch froh sein kann, überhaupt einen funktionierenden Ladepunkt zu finden.
Autobahnen nahezu vollständig erschlossen
An chinesischen Autobahnraststätten sind mittlerweile 71.500 Ladepunkte installiert. Mehr als 98 Prozent aller Raststätten verfügen über Lademöglichkeiten. In 19 Provinzen ist die Abdeckung bereits vollständig – jede einzelne Gemeinde bietet dort Ladeinfrastruktur. Man stelle sich das einmal in Deutschland vor, wo selbst in Ballungsräumen die Suche nach einer freien Ladesäule zum Geduldsspiel werden kann.
Der strategische Masterplan Pekings
Die Zahlen offenbaren den strategischen Weitblick der chinesischen Führung. Peking hat verstanden, was Berlin offenbar nicht begreifen will: Ohne flächendeckende Infrastruktur bleibt die Elektromobilität ein Nischenprodukt für wohlhabende Großstädter. China ist bereits heute größter Produzent und größter Absatzmarkt für Elektrofahrzeuge weltweit – und baut diesen Vorsprung systematisch aus.
Während deutsche Autobauer noch immer von ihrer einstigen Dominanz zehren und die Politik mit ideologischen Grabenkämpfen beschäftigt ist, schafft China Fakten. Die deutsche Automobilindustrie, einst Stolz und Rückgrat unserer Wirtschaft, droht den Anschluss zu verlieren. Nicht weil unsere Ingenieure schlechter wären, sondern weil die politischen Rahmenbedingungen hierzulande Innovation eher behindern als fördern.
Ein Weckruf für die deutsche Wirtschaftspolitik
Diese Entwicklung sollte jeden wirtschaftspolitisch Verantwortlichen in Deutschland alarmieren. Statt sich in Debatten über Gendersprache und Klimakleber zu verlieren, wäre es an der Zeit, die industrielle Basis unseres Wohlstands zu sichern. China macht vor, wie es geht – mit klaren Zielen, konsequenter Umsetzung und dem unbedingten Willen, im globalen Wettbewerb zu bestehen. Deutschland hingegen scheint sich in bürokratischen Hürden und ideologischen Scharmützeln zu verlieren, während andere Nationen die Zukunft gestalten.










