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01.08.2026
11:08 Uhr

Ceuta brennt, die Linke fordert Flugtickets: Wie eine Partei die Grenzen Europas zur Disposition stellt

Ceuta brennt, die Linke fordert Flugtickets: Wie eine Partei die Grenzen Europas zur Disposition stellt
Symbolbild: KI-generiert

Es gibt Momente, in denen sich politische Weltbilder wie unter einem Brennglas offenbaren. Der Ansturm Zehntausender Migranten auf die spanische Exklave Ceuta ist ein solcher Moment. Während Spanien mit einer Lage kämpft, die man nur noch als Ausnahmezustand bezeichnen kann, während Italien kurzerhand das Schengen-Abkommen gegenüber Spanien aussetzt und Deutschland seine Grenzkontrollen verlängert, meldet sich die Linkspartei zu Wort – und fordert allen Ernstes, Deutschland möge die Menschen aufnehmen, die dort illegal die Grenze überwunden haben.

„Deutschland steht in der Pflicht" – wirklich?

Die Fraktionsvize der Linken, Clara Bünger, ließ über die Nachrichtenagentur AFP wissen, Spanien dürfe mit der Situation nicht allein gelassen werden. Deutschland und die EU seien verpflichtet, bei der Versorgung zu helfen und Schutzsuchende aufzunehmen. Menschen flöhen, so Bünger, vor Krieg, Armut und Klimakrise. Höhere Mauern hielten sie nicht auf, sie machten die Flucht lediglich tödlicher.

Man muss diesen Satz zweimal lesen, um seine ganze Absurdität zu erfassen. Krieg in Marokko? Jenem Land, das jährlich Millionen europäischer Touristen empfängt, dessen Königreich politisch stabil ist und dessen Wirtschaft zu den solidesten des afrikanischen Kontinents zählt? Die Realität liefert die Antwort gleich mit: In der gesamten Europäischen Union erhalten lediglich sechs Prozent der marokkanischen Antragsteller Asyl. Sechs Prozent. Der Rest sind – man darf es ruhig aussprechen – Wirtschaftsmigranten.

Die Partei, die einst Mauern baute, will nun alle einreißen

Es entbehrt nicht einer gewissen historischen Ironie, dass ausgerechnet die Nachfolgeorganisation jener Partei, die einst Selbstschussanlagen und Schießbefehl an der innerdeutschen Grenze zu verantworten hatte, heute die Abschaffung jeder Grenzsicherung predigt. Wer über Jahrzehnte hinweg das eigene Volk einsperrte, sollte in Fragen von Grenzen, Fluchtbewegungen und der Frage, wer wo hinein- oder hinausdarf, vielleicht die Zurückhaltung wählen.

Wer glaubt, mit noch mehr Abschottung sei das Problem gelöst, irrt – so lautet die Botschaft aus dem linken Lager. Die Praxis in Ceuta beweist exakt das Gegenteil.

Was tatsächlich funktioniert hat

Denn die Lage hat sich mittlerweile entspannt. Nicht durch Willkommenskultur, nicht durch Verteilquoten, nicht durch Aufnahmeprogramme. Sondern schlicht dadurch, dass Zehntausende die Exklave wieder verlassen haben – weil ihnen klargeworden ist, dass sie in Spanien und der EU kaum Aussicht auf ein Bleiberecht besitzen. Konsequenz wirkt. Klarheit wirkt. Genau das, was die Linke bekämpft.

Wie brüchig die Ruhe ist, zeigte sich am Freitagabend in der zweiten spanischen Exklave Melilla: Rund 500 Migranten stürmten dort die Grenzanlagen, griffen Polizisten an und setzten Streifenwagen in Brand. Die Beamten wehrten sich mit Pfefferspray und nahmen mehrere Angreifer fest. Von „Schutzsuchenden" zu sprechen, verlangt an dieser Stelle schon eine bemerkenswerte sprachliche Akrobatik.

Europa reagiert – Deutschland zögert

Bezeichnend ist, wie unterschiedlich die europäischen Regierungen mit der Lage umgehen. Giorgia Meloni hat in Rom nicht lange gefackelt und Grenzkontrollen für sämtliche Einreisen aus Spanien auf dem Luft- und Seeweg angeordnet. Der deutsche Innenminister hat immerhin die bestehenden Kontrollen verlängert – ein Minimum, das man kaum als Handlungsstärke verkaufen kann. Am Samstag tagte die EU in einer Krisensitzung.

Bemerkenswert bleibt, dass die deutsche Bundesregierung unter Friedrich Merz zwar in Wahlkampfzeiten harte Töne anschlug, in der Praxis aber vor allem verwaltet, was ohnehin schon existiert. Wer die Migrationswende versprochen hat, muss sich daran messen lassen – und nicht an verlängerten Provisorien.

Warum das jeden Sparer betrifft

Man mag fragen, was ein Grenzzaun in Nordafrika mit dem Ersparten eines deutschen Bürgers zu tun hat. Sehr viel. Denn jede weitere Aufnahmewelle bedeutet zusätzliche Milliarden für Unterbringung, Versorgung und Sozialtransfers – finanziert über Schulden, die letztlich durch die Notenpresse und die Steuerzahler bedient werden. Zusammen mit dem 500-Milliarden-Sondervermögen und den milliardenschweren Klimaverpflichtungen entsteht eine Lastenpyramide, deren Fundament die Kaufkraft des Euro ist. Wer sein Vermögen schützen will, kommt an Sachwerten kaum vorbei. Physisches Gold und Silber kennen keine Haushaltslöcher, keine Sondervermögen und keine politischen Wunschträume – sie sind schlicht da, unabhängig davon, welche Forderungen in Berlin erhoben werden.

Dass ein Großteil der Bevölkerung diese Politik nicht mehr mitträgt, ist längst kein Geheimnis mehr. Es ist nicht allein die Meinung unserer Redaktion, sondern die Überzeugung vieler Bürger, die schlicht erwarten, dass für Deutschland und nicht gegen Deutschland regiert wird.

Hinweis: Dieser Beitrag stellt keine Anlageberatung dar. Er gibt ausschließlich die Einschätzung unserer Redaktion auf Basis der uns vorliegenden Informationen wieder. Jeder Anleger ist verpflichtet, eigenständig zu recherchieren und trägt die Verantwortung für seine Anlageentscheidungen selbst. Eine Rechts- oder Steuerberatung findet ebenfalls nicht statt.

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