Kettner Edelmetalle
13.03.2026
13:58 Uhr

ARD-Moderatorin Reschke verwandelt Sendeplatz in feministische Kampfarena gegen MĂ€nner

ARD-Moderatorin Reschke verwandelt Sendeplatz in feministische Kampfarena gegen MĂ€nner

Was passiert, wenn eine öffentlich-rechtliche Moderatorin ihren Sendeplatz zur persönlichen Abrechnung mit dem mĂ€nnlichen Geschlecht nutzt? Man schalte ein bei Anja Reschke in der ARD – und staune. In ihrer jĂŒngsten Ausgabe hat die Journalistin eine Sendung abgeliefert, die man getrost als ideologisch aufgeladene MĂ€nnerbeschimpfung bezeichnen darf. Bezahlt, wohlgemerkt, vom GebĂŒhrenzahler.

„Heterofatalismus" – ein neues Modewort fĂŒr eine alte Agenda

Das Thema der Sendung: der sogenannte „Heterofatalismus". Gemeint sei damit die angeblich wachsende Unlust von Frauen, sich ĂŒberhaupt noch auf heterosexuelle Beziehungen einzulassen, weil MĂ€nner als Partner schlicht zu enttĂ€uschend seien. Ein Begriff, so sperrig wie die These dahinter fragwĂŒrdig ist. Reschke bemĂŒhte zur Untermauerung ihrer Argumentation diverse weibliche Influencerinnen – darunter Katja Krasavice –, die in Podcasts verkĂŒndeten, keinen Mann mehr zu brauchen, weil diese „irgendwie alle blöde" seien. Man fragt sich unwillkĂŒrlich: Ist das der intellektuelle Anspruch, den der öffentlich-rechtliche Rundfunk an seine Sendungen stellt?

Die Moderatorin zeichnete sodann die Emanzipationsgeschichte der Frau im vergangenen Jahrhundert nach und kam zu dem Schluss, dass die finanzielle UnabhĂ€ngigkeit der Frau den Wunsch nach einem Ehepartner fĂŒr viele obsolet gemacht habe. Soweit, so diskutabel. Doch dann wurde es wirklich befremdlich.

MĂ€nner als kollektives Feindbild

Reschke rĂ€umte zwar ein, dass eine Beziehung mehr sei als eine wirtschaftliche Zweckgemeinschaft. Doch auch beim Zusammenleben seien MĂ€nner – so die steile These – derart unfĂ€hig, uninteressiert und lernfaul, dass es fĂŒr Frauen schlicht unertrĂ€glich werde. Als vermeintlichen Beweis fĂŒhrte sie eine Studie an, wonach Frauen am glĂŒcklichsten seien, wenn sie Single blieben. Wie viele unglĂŒckliche Single-Frauen ihr UnglĂŒck allerdings tatsĂ€chlich eingestehen wĂŒrden, ließ die Sendung wohlweislich offen. Statistik ist eben nur dann willkommen, wenn sie ins eigene Narrativ passt.

Man stelle sich nur einen Moment lang vor, ein mĂ€nnlicher Moderator hĂ€tte im gleichen Format eine Sendung ĂŒber die vermeintlichen UnzulĂ€nglichkeiten „der Frau" produziert. Der Aufschrei wĂ€re ohrenbetĂ€ubend gewesen. Hashtags wĂŒrden trenden, Petitionen zirkulieren, und der Rundfunkrat hĂ€tte vermutlich eine Sondersitzung einberufen. Doch wenn es gegen MĂ€nner geht, herrscht offenbar eine bemerkenswerte Toleranz im Hause ARD.

Persönliche Seitenhiebe gegen Reichelt und Poschardt

Besonders pikant wurde es, als Reschke ihre allgemeine MĂ€nnerverachtung auf konkrete Personen zuspitzte. Nius-Chef Julian Reichelt und Welt-Herausgeber Ulf Poschardt schienen es ihr besonders angetan zu haben. In einer Passage, die wohl als humorvoll gemeint war, blendete Reschke eine vermeintliche E-Mail-Adresse von Julian Reichelt ein – MĂ€nner, die sich zu Unrecht kritisiert fĂŒhlten, sollten sich doch bitte dort beschweren. SpĂ€ter wiederholte sie den fragwĂŒrdigen Scherz mit Poschardt: Wer als Mann jemanden brauche, der ihn verstehe, solle doch ihm schreiben.

Dass ausgerechnet zwei konservative Medienmacher als Zielscheibe herhalten mussten, dĂŒrfte kaum Zufall sein. Es offenbart vielmehr, wie tief die ideologischen GrĂ€ben im deutschen Medienbetrieb mittlerweile verlaufen. Wer nicht auf Linie ist, wird öffentlich vorgefĂŒhrt – und das mit ZwangsgebĂŒhren finanziert.

Der „moderne Mann" nach Reschkes Gnaden

Zum krönenden Abschluss formulierte die Moderatorin dann ihr Rezept fĂŒr den idealen modernen Mann. Dieser mĂŒsse „zuhören, mitdenken, mitfĂŒhlen, aufmerksam sein und natĂŒrlich sonntags auch gerne mal einen Kuchen backen". Dann, ja dann wĂŒrden die Frauen auch wieder Interesse zeigen. Die Ironie scheint Reschke selbst entgangen zu sein: Was sie da als Idealbild des Mannes beschreibt, ist im Grunde eine Frau. So viel also zum Thema „Heterofatalismus" – wenn Frauen angeblich keine MĂ€nner mehr wollen, dann vielleicht auch deshalb, weil ihnen von Sendungen wie dieser eingeredet wird, dass MĂ€nnlichkeit an sich das Problem sei.

Der öffentlich-rechtliche Rundfunk als Therapiecouch

Was bleibt von dieser Sendung? Der schale Nachgeschmack einer ideologisch motivierten Veranstaltung, die mit seriösem Journalismus so viel zu tun hat wie ein Kochbuch mit Quantenphysik. Man gewinnt zunehmend den Eindruck, dass manche Moderatoren des öffentlich-rechtlichen Rundfunks ihre SendeplĂ€tze als persönliche Therapiestunden missbrauchen – fĂŒrstlich entlohnt vom GebĂŒhrenzahler, versteht sich.

Es ist genau diese Art von Sendungen, die das Vertrauen der BĂŒrger in den öffentlich-rechtlichen Rundfunk weiter erodieren lĂ€sst. Über 8 Milliarden Euro fließen jĂ€hrlich in ein System, das sich offenbar mehr der Umerziehung als der Information verpflichtet fĂŒhlt. Statt gesellschaftlichen Zusammenhalt zu fördern, werden GrĂ€ben vertieft, Geschlechter gegeneinander ausgespielt und konservative Stimmen lĂ€cherlich gemacht. Dass die Einschaltquoten des linearen Fernsehens seit Jahren im freien Fall sind, verwundert vor diesem Hintergrund niemanden mehr.

Die traditionelle Familie, einst Grundpfeiler unserer Gesellschaft, wird in solchen Formaten systematisch dekonstruiert. Dass Ehe, Partnerschaft und gegenseitiger Respekt zwischen Mann und Frau ĂŒber Jahrhunderte das Fundament einer funktionierenden Gesellschaft bildeten, scheint in den Redaktionsstuben der ARD lĂ€ngst vergessen. Stattdessen wird ein Narrativ bedient, das Frauen einredet, sie brĂ€uchten keine MĂ€nner – und MĂ€nnern, sie seien grundsĂ€tzlich defizitĂ€r. Wem genau damit gedient sein soll, bleibt das Geheimnis von Frau Reschke und ihren Redakteuren.

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