Kettner Edelmetalle
16.01.2026
17:30 Uhr

90 Milliarden Euro fĂŒr Kiew: EU pumpt Steuergeld in einen Krieg ohne Ende

90 Milliarden Euro fĂŒr Kiew: EU pumpt Steuergeld in einen Krieg ohne Ende
Symbolbild: KI-generiert

Die EuropĂ€ische Kommission hat einen neuen Vorschlag prĂ€sentiert, der selbst hartgesottene Kritiker der BrĂŒsseler Geldverteilungsmaschinerie sprachlos zurĂŒcklĂ€sst. Satte 90 Milliarden Euro sollen als zinsloses Darlehen in die Ukraine fließen – und der Löwenanteil davon ist nicht etwa fĂŒr humanitĂ€re Hilfe oder den Wiederaufbau zerstörter StĂ€dte vorgesehen. Nein, 60 Milliarden Euro sollen direkt in die Kriegsmaschinerie gepumpt werden.

Von der Leyens Weihnachtsgeschenk an Selenskyj

KommissionsprĂ€sidentin Ursula von der Leyen verkĂŒndete in BrĂŒssel mit der ihr eigenen SelbstgefĂ€lligkeit, dass die Mittel der Ukraine helfen sollen, ihre "VerteidigungsfĂ€higkeit auf dem Schlachtfeld zu stĂ€rken". Die restlichen 30 Milliarden Euro sind als HaushaltsunterstĂŒtzung gedacht, damit der ukrainische Staat und seine "grundlegenden öffentlichen Dienstleistungen" aufrechterhalten werden können. Man fragt sich unweigerlich: Welche öffentlichen Dienstleistungen genau? Die Zwangsrekrutierung junger MĂ€nner auf offener Straße?

Der Beschluss geht auf eine Einigung der EU-Staats- und Regierungschefs kurz vor Weihnachten zurĂŒck. Ein wahrhaft großzĂŒgiges Geschenk – allerdings nicht aus der eigenen Tasche der EntscheidungstrĂ€ger, sondern aus den Portemonnaies der europĂ€ischen Steuerzahler. Die Kreditsumme soll fĂŒr die Jahre 2026 und 2027 bereitgestellt werden, als ob der Krieg noch jahrelang weitergehen mĂŒsste.

Das MĂ€rchen von der russischen RĂŒckzahlung

Besonders pikant ist die Frage der RĂŒckzahlung. Die EU-Kommission plant allen Ernstes, eingefrorene russische Vermögenswerte heranzuziehen, "falls Moskau keine EntschĂ€digung fĂŒr KriegsschĂ€den leistet". Man muss sich diese Formulierung auf der Zunge zergehen lassen: Der Sieger eines Konflikts soll dem Verlierer auch noch EntschĂ€digung zahlen? In welcher Parallelwelt leben die BrĂŒsseler BĂŒrokraten eigentlich?

Die militĂ€rischen Mittel sollen vorrangig fĂŒr den Kauf von AusrĂŒstung verwendet werden – und zwar mit einer "europĂ€ischen PrĂ€ferenz". Das bedeutet im Klartext: EuropĂ€ische RĂŒstungskonzerne dĂŒrfen sich die HĂ€nde reiben. Unter bestimmten UmstĂ€nden sei aber auch die Beschaffung außerhalb Europas möglich. Man darf gespannt sein, wie viel davon letztlich in amerikanischen Waffenschmieden landet.

Ein Fass ohne Boden

Was bei dieser ganzen Diskussion völlig untergeht: Kein einziger Cent der bisherigen Milliardenhilfen wurde jemals zurĂŒckgezahlt. Die Ukraine gehört nach wie vor zu den korruptesten LĂ€ndern der Welt – ein Umstand, der in BrĂŒssel offenbar niemanden zu stören scheint. WĂ€hrend in deutschen StĂ€dten die Infrastruktur verfĂ€llt, Schulen marode sind und Rentner Flaschen sammeln mĂŒssen, fließen Abermilliarden in ein Land, dessen PrĂ€sident Friedensverhandlungen konsequent blockiert.

Die Frage drĂ€ngt sich auf: Warum sollte Wolodymyr Selenskyj ĂŒberhaupt Frieden wollen? Solange der Krieg andauert, fließt das Geld in Strömen. Die EU hat sich in eine Situation manövriert, in der sie den Konflikt faktisch am Laufen hĂ€lt, anstatt auf eine diplomatische Lösung hinzuarbeiten. Jeder weitere Euro, der in Waffen investiert wird, bedeutet mehr Tote auf beiden Seiten – und eine weitere Eskalation des Konflikts.

Die Stimme des Volkes wird ignoriert

Was die europĂ€ischen BĂŒrger von dieser Politik halten, interessiert in BrĂŒssel offenkundig niemanden. Umfragen zeigen seit Langem, dass ein Großteil der Bevölkerung die endlosen Waffenlieferungen und Finanzhilfen kritisch sieht. Doch demokratische Volksentscheide ĂŒber solch weitreichende Entscheidungen? Fehlanzeige. Die EU-Kommission regiert am Volk vorbei – arrogant, ignorant und mit einer SelbstverstĂ€ndlichkeit, die erschreckt.

Diese Politik der unbegrenzten Kriegsfinanzierung ist nicht nur fiskalisch unverantwortlich, sie ist auch moralisch fragwĂŒrdig. Generationen von EuropĂ€ern werden die Schulden abtragen mĂŒssen, die heute fĂŒr einen Konflikt aufgenommen werden, dessen Ende nicht absehbar ist. Die neue Bundesregierung unter Friedrich Merz, die eigentlich versprochen hatte, keine neuen Schulden zu machen, trĂ€gt diese Politik mit. Ein weiterer Beweis dafĂŒr, dass Wahlversprechen in der Politik wenig zĂ€hlen.

Gold als Schutz vor politischer WillkĂŒr

In Zeiten, in denen Regierungen Milliarden fĂŒr fragwĂŒrdige Zwecke ausgeben und die Inflation durch immer neue Schulden anheizen, gewinnt der Schutz des eigenen Vermögens an Bedeutung. Physische Edelmetalle wie Gold und Silber haben sich ĂŒber Jahrhunderte als Wertaufbewahrungsmittel bewĂ€hrt – unabhĂ€ngig von politischen Entscheidungen und wĂ€hrungspolitischen Experimenten. Als Beimischung zu einem breit gestreuten Portfolio können sie einen wichtigen Beitrag zur Vermögenssicherung leisten.

Hinweis: Dieser Artikel stellt keine Anlageberatung dar. Jeder Anleger ist selbst fĂŒr seine Investitionsentscheidungen verantwortlich und sollte vor einer Anlageentscheidung eigene Recherchen durchfĂŒhren oder einen qualifizierten Finanzberater konsultieren.

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