Kettner Edelmetalle

Goldbarren 20 g

20g Goldbarren Degussa
Nur noch 6 bestellbar

20g Goldbarren Degussa

2.872,38 €
MwSt.-frei und kostenfreier Versand
Lieferbar in 3-4 Werktagen
20g Goldbarren Valcambi
Nur noch 10 bestellbar

20g Goldbarren Valcambi

2.785,55 €
MwSt.-frei und kostenfreier Versand
Lieferbar in 2-3 Werktagen
Angebot
20 g Goldbarren Friedenstaube
Nur noch 3 bestellbar

20 g Goldbarren Friedenstaube

2.786,96 €2.806,96 €
MwSt.-frei und kostenfreier Versand
Lieferbar in 2-3 Werktagen

Gramm und Unze in einer Reihe.

Goldbarren zwischen 5 und 50 Gramm gibt es in zwei Maßen, in Gramm und in Unzen. Eine Unze Gold wiegt 31,1 Gramm. Bei den großen Scheideanstalten stehen beide Größen seit Jahrzehnten in derselben Reihe.

„[Argor] gilt allgemein als erste von der LBMA anerkannte Scheideanstalt, die eine Reihe geprägter Barren hergestellt hat, im Jahr 1952.“

Gold Bars Worldwide über Argor‑Heraeus, 2014, übersetzt
Ein flacher Holzkasten mit gemustertem Deckel und einem Verschluss aus Metall, geschlossen, auf grauem Grund
Kasten für Münzgewichte und eine kleine Waage, gebaut von Jacob l’Admiral in Amsterdam, 1755. Rijksmuseum Amsterdam, gemeinfrei.

Argor sitzt in der Schweiz und heißt heute Argor‑Heraeus. Seine erste Reihe von 1952 reichte von 5 bis 100 Gramm. 1979 kamen dort die Unze, die halbe und die viertel Unze dazu.

Bei PAMP, ebenfalls in der Schweiz, kamen 1979 sieben rechteckige geprägte Barren heraus: 5, 10, 20, 50 und 100 Gramm, dazu eine Unze und eine halbe Unze. Gramm und Unze standen dort in derselben Reihe.

Die Grammreihe 5, 10, 20 und 50 liegt auf demselben Raster wie die Gewichtstücke, mit denen Waagen geprüft werden: 1, 2 und 5, dann jeweils das Zehnfache. So legt es die internationale Empfehlung OIML R 111 für Gewichtstücke fest. Die Unze liegt mit 31,1 Gramm neben diesem Raster.

Die Grammreihe auf dem Raster der Gewichtstücke

Auf dieser Skala hat jedes Zehnfache gleich viel Platz: Von 1 bis 10 Gramm ist es so weit wie von 10 bis 100 Gramm. Raster nach OIML R 111‑1 von 2004, Abschnitt 4.2. Die Unze gerechnet mit 31,1035 Gramm.

Zwei Seiten, zwei Aufgaben.

Auf der Vorderseite steht, was ein Barren sagen muss: wer ihn hergestellt hat, wie schwer er ist, wie fein sein Gold ist und wer ihn geprüft hat. Heute kommt meist eine Nummer dazu. Auf der Rückseite darf ein Bild stehen.

„Vorder‑ und Rückseite der Barren können nach den Wünschen eines Kunden gestaltet werden, sofern die Pflichtangaben gewahrt bleiben …“

Valcambi, Website „Minted bars“, übersetzt
Vorne die Angaben, hinten das Bild

Produktfotos des Shops: die Vorderseite eines Barrens zu 20 Gramm, die Rückseiten von Barren zu 10 Gramm, bei Valcambi von einem Barren zu 50 Gramm in seiner Karte. Nicht im selben Maßstab.

Bei Valcambi zeigt die Vorderseite eines geprägten Standardbarrens das Logo, das Gewicht, das Metall, die Feinheit, das Zeichen „Essayeur Fondeur“ und die Barrennummer. Auf der Rückseite steht „Valcambi Suisse“.

PAMP prägt seit 1979 ein Motiv auf die Rückseite seiner geprägten Barren. Das erste war Fortuna, eine Bildfigur der römischen Antike. Bis 2014 kamen mehr als 50 Motive zur Auswahl dazu.

Die Perth Mint in Australien zeigte auf ihren ersten geprägten Standardbarren von 2008 die Figur „Oriana“. Seit 2010 tragen ihre geprägten Standardbarren Kängurus auf der Rückseite.

Auf den Barren der Rand Refinery aus Südafrika im Shop laufen Elefanten über die Rückseite. Darunter steht LOXODONTA, der Gattungsname der Afrikanischen Elefanten.

Gewogen, geprüft, versiegelt.

Ein geprägter Barren zwischen 5 und 50 Gramm steckt meist in einer versiegelten Karte. Auf ihr bestätigt der Hersteller, was der Barren wiegt und wie fein er ist, unter einer Nummer, die meist auch auf dem Barren steht.

„Jeder Barren wird einzeln in einem versiegelten Blister verpackt. … Bei 100 g und weniger sind die Zertifikate im Blister eingeschlossen.“

Gold Bars Worldwide über Valcambi, 2014, übersetzt

Vier Angaben stehen auf jeder dieser drei Karten, so verschieden sie aussehen: die Nummer, die Feinheit, das Gewicht und der Prüfer. Dieselben vier zeigen auch die Karten von Argor‑Heraeus, der Perth Mint und Umicore auf ihren Produktfotos im Shop.

Bei PAMP und bei der Rand Refinery unterschreibt ein Prüfer des Hauses, bei der Rand Refinery als „Chief Assayer“. Valcambi braucht keine Unterschrift: Die Lizenz als Prüfer und Schmelzer gilt dort dem Haus und nicht einer einzelnen Person, schreibt das Unternehmen. Auf der Karte des Barrens zu 50 Gramm steht deshalb nur das Prüferzeichen. Die Karten zu 10 und 20 Gramm und zur Unze tragen auf ihren Produktfotos im Shop noch eine Unterschrift.

Die Karte bleibt beim Barren. Argor‑Heraeus stellt nach eigenen Angaben kein zweites Zertifikat aus, und allein anhand einer Seriennummer könne das Haus die Echtheit oder Herkunft eines Barrens nicht bestätigen.

Drei Karten, vier gleiche Angaben

Produktfotos des Shops, Karten von Barren zu 50 Gramm. Bei der Rand Refinery und bei Valcambi zeigt der Barren im Fenster seine Rückseite, seine Nummer ist hier nicht zu sehen.

Die Oberfläche als Fingerabdruck.

Unter dem Mikroskop ist die Oberfläche eines Barrens eine feine Landschaft aus Höhen und Tiefen. Bei Barren mit dem Zeichen VERISCAN erfasst PAMP diese Landschaft schon bei der Herstellung und speichert sie in einer Datenbank.

„VERISCAN ist eine kostenlose App für die sofortige, sichere und vertrauliche Echtheitsprüfung jedes Edelmetallprodukts von PAMP, das das Zeichen VERISCAN auf der Verpackung oder dem Zertifikat trägt.“

App Store, Eintrag „VERISCAN Bullion Security“ von PAMP SA, übersetzt
Die weiße Rückseite einer Karte von PAMP mit einem Barren zu 5 Gramm im Fenster, Nummer, QR‑Code und dem Schriftzug VERISCAN, daneben eine Lupe auf dunklem Holz
Die Karte eines PAMP‑Barrens zu 5 Gramm mit Nummer, Prüfer und dem Schriftzug VERISCAN. Karte: Produktfoto des Shops, Lupe und Hintergrund mit KI erzeugt.

Die App vergleicht die Oberfläche mit den gespeicherten Daten, die Verpackung kann dabei geschlossen bleiben. So beschreibt es PAMP selbst, im Eintrag der App und in einer Mitteilung von 2023.

Auf den Karten der PAMP‑Barren zu 5, 10, 20 und 50 Gramm im Shop stehen der Schriftzug VERISCAN und ein QR‑Code, so zeigen es ihre Produktfotos.

Die Nummer kam spät.

PAMP schlug Seriennummern von 1984 bis 2012 regelmäßig nur in seine großen Barren zu 400 und 100 Unzen, andere Barren bekamen sie nur auf Wunsch. Seit 2012 trägt fast jeder kleinere Barren des Hauses einen Buchstaben und eine Seriennummer. Bei Valcambi trugen von 2005 bis 2012 viele geprägte Standardbarren eine Rose auf der Rückseite, und diese Barren bekamen keine Seriennummer.

Für das Auge glatt, unter dem Mikroskop eine Landschaft

Die Höhenlinien sind gezeichnet, kein Mikroskopbild. Barren: Produktfoto des Shops, PAMP zu 50 Gramm.

Fünf Goldbarren von PAMP nebeneinander auf dunklem Filz, von links 5, 10 und 20 Gramm, eine Unze und 50 Gramm, jeder mit den Prägungen SUISSE, FINE GOLD 999.9 und einer Nummer
Fünf Barren von PAMP im selben Maßstab, von links 5, 10 und 20 Gramm, eine Unze und 50 Gramm. Barren: Produktfotos des Shops, Hintergrund mit KI erzeugt.

Von der Seite gesehen.

Ein geprägter Barren ist dünn. Ein einzelner Barren von PAMP zu 5 Gramm ist 0,83 Millimeter dick, einer zu 50 Gramm 2,06 Millimeter. Nach diesen Maßen wächst mit dem Gewicht vor allem die Fläche.

Fünf Barren von PAMP von der Seite: die Unze dünner als 20 g

Maße nach PAMP, Produktangaben von 2019: Länge und Dicke im selben Maßstab. Die Breite ist von der Seite nicht zu sehen.

Bei PAMP ist die Unze dünner als der Barren zu 20 Gramm, obwohl sie mehr wiegt. Sie misst 41 mal 24 Millimeter und ist 1,66 Millimeter dick. Der Barren zu 20 Gramm ist mit 31 mal 18 Millimetern kleiner und mit 1,88 Millimetern dicker.

Viele Häuser prägen fast dieselben Formate. Den Barren zu 20 Gramm geben PAMP, Valcambi und Degussa mit 31 mal 18 Millimetern an, die Perth Mint mit höchstens 31,8 mal 18,8. Bei der Unze gehen die Formate auseinander: PAMP nennt 41 mal 24 Millimeter, Valcambi 38 mal 22. Eine gemeinsame Norm nennen die Häuser nicht.

Zwischen 5 und 50 Gramm ist ein Goldbarren meist geprägt, versiegelt und genau beschrieben: ein kleines Stück mit zwei Seiten, einer Karte und einer Nummer.

Quellen: Gold Bars Worldwide, Supplements 2014, Blätter zu PAMP, Valcambi, Argor‑Heraeus, The Perth Mint und Degussa; Valcambi, Website „Minted bars“; Argor‑Heraeus, Fragen und Antworten auf der Website; OIML R 111‑1, Ausgabe 2004, Abschnitt 4.2; App Store, Eintrag „VERISCAN Bullion Security“ von PAMP SA; PAMP, Faltblatt zu VERISCAN, 2015, und Produktseiten der Fortuna‑Barren, Stand 2019; MKS PAMP, Mitteilung vom 1. März 2023; The Perth Mint, Produktseiten der Kangaroo‑Barren; Produktfotos des Shops, alle abgerufen im Oktober 2026. Bilder: Kasten für Münzgewichte von Jacob l’Admiral, Amsterdam 1755, Rijksmuseum Amsterdam, NG‑2001‑16‑D‑7, gemeinfrei; fünf Barren und eine Karte von PAMP aus Produktfotos des Shops auf Hintergründen, die mit KI erzeugt wurden.

Der 20 g Goldbarren trifft einen Nerv: schwer genug, um im Depot spürbar Gewicht zu haben, und dennoch handlich genug, um flexibel zu bleiben. Wer physisches Gold als greifbaren Wert schätzt, findet in dieser Stückelung einen ausgewogenen Kompromiss aus günstigem Aufpreis, Wertdichte und Alltagstauglichkeit. In den folgenden Abschnitten geht es um Herstellung, Hersteller, Feingehalt, Echtheitsmerkmale, steuerliche Behandlung, Aufbewahrung und die Frage, für wen sich der 20-Gramm-Barren besonders lohnt.

Mehrere 20 g Goldbarren aus Feingold, teils in Blisterverpackung, auf dunklem Untergrund
20-Gramm-Feingoldbarren mit einer Feinheit von 999,9 – geschützt im versiegelten Blister mit Seriennummer und Zertifikat.

Was einen 20 g Goldbarren auszeichnet

Ein 20 g Goldbarren enthält exakt 20 Gramm Feingold mit einer Feinheit von 999,9/1000 – also nahezu reines Gold. Damit reiht sich diese Größe in die klassischen Anlagestückelungen zwischen dem 10 g Goldbarren und dem 50 g Goldbarren ein. Der Reiz liegt im Verhältnis von Prägeaufschlag zu Materialwert: Je größer ein Barren, desto geringer fällt der prozentuale Aufpreis gegenüber dem reinen Goldwert aus. Der 20-Gramm-Barren gilt hier als vernünftiger Mittelweg für Einsteiger wie erfahrene Anleger.

Anders als vergleichbar schwere Goldmünzen tragen Barren dieser Größe in der Regel eine individuelle Seriennummer und werden mit einem Echtheitszertifikat ausgeliefert. Wer physisches Gold als soliden Baustein der Vermögenssicherung versteht, schätzt genau diese Kombination aus dokumentierter Herkunft und kompakter Wertdichte – 20 Gramm Gold passen in jede Handfläche und repräsentieren dennoch einen erheblichen Gegenwert.

Geprägt statt gegossen: Herstellung und Formen

Bei 20 g Goldbarren gibt es eine technische Gemeinsamkeit: Sie werden geprägt, nicht gegossen. Für einen klassischen Gussbarren ist diese Größe schlicht zu klein. Stattdessen stanzt und prägt man die Barren aus gewalzten Goldplatten – das Ergebnis sind saubere Kanten, ein feiner Glanz und ein präzise erhabenes Prägebild mit Herstellerlogo, Gewichts- und Feingehaltsangabe.

Klassischer Prägebarren

Der klassische, rechteckige Prägebarren ist die verbreitetste Form. Er wird meist in einer versiegelten Blisterkarte geliefert, die ihn dauerhaft vor Kratzern, Feuchtigkeit und Berührung schützt. In dieser Verpackung bleibt der prägefrische Zustand über Jahre erhalten – ein wichtiger Aspekt für den späteren Wiederverkauf.

Tafelbarren und Combibarren

Eine praktische Sonderform ist der Tafelbarren (auch Combibarren genannt): Er besteht aus 20 einzelnen 1-Gramm-Barren, die entlang vorgeprägter Sollbruchstellen sauber abgeteilt werden können – ähnlich einer Tafel Schokolade. So lässt sich bei Bedarf ein einzelnes Gramm abtrennen und verkaufen, ohne den gesamten Barren einlösen zu müssen. Diese Flexibilität macht Tafelbarren zu einem beliebten Baustein für den Krisenschutz. Wer sich gezielt für diese Variante interessiert, findet im Sortiment Gold-Tafelbarren in verschiedenen Kombinationen.

Hersteller und LBMA-Zertifizierung

Die Qualität eines Goldbarrens steht und fällt mit dem Hersteller. Renommierte Scheideanstalten wie Heraeus, Valcambi, Heimerle + Meule, PAMP Suisse, C. Hafner, Degussa und Umicore prägen 20-Gramm-Barren, ebenso staatliche Münzstätten wie die Perth Mint oder die britische Royal Mint. Ein Blick auf die Herstellerübersicht zeigt die ganze Bandbreite an Marken.

Entscheidend ist das Siegel der LBMA (London Bullion Market Association): Barren von LBMA-zertifizierten Herstellern gelten weltweit als handelsüblich und werden ohne erneute Prüfung akzeptiert. Das erleichtert den Wiederverkauf erheblich. Alle im Sortiment geführten 20 g Goldbarren stammen von solchen zertifizierten Prägestätten – ein Qualitätsversprechen, das über den reinen Goldwert hinausgeht.

  • Heraeus – deutscher Traditionshersteller, bekannt für die Kinebar-Technologie
  • Valcambi – Schweizer Präzision, führend bei Tafel- und Combibarren
  • Heimerle + Meule – älteste Scheideanstalt Deutschlands, auch als Kettner-Edition erhältlich
  • PAMP Suisse & C. Hafner – hochwertige Prägungen mit dekorativen Motiven
  • Perth Mint & Royal Mint – staatliche Münzstätten mit weltweitem Renommee

Echtheitsmerkmale und Sicherheit

Physisches Gold ist ein sensibles Gut – umso wichtiger sind verlässliche Echtheitsmerkmale. Ein moderner 20 g Goldbarren bietet mehrere Sicherheitsebenen, die eine Fälschung erschweren und den Werterhalt sichern.

Besonders ins Auge fällt der Kinebar von Heraeus: Auf seiner Rückseite prangt ein vielfarbiges, kinematisches Hologramm, das sich technisch praktisch nicht kopieren lässt und je nach Lichteinfall die Farbe wechselt. Ergänzend sorgen die individuelle Seriennummer, das beigelegte Echtheitszertifikat und die versiegelte Blisterverpackung dafür, dass Herkunft und Feingehalt lückenlos dokumentiert sind.

Tipp zur Echtheitsprüfung

Der Barren sollte im Original-Blister verbleiben, bis ein Verkauf ansteht. Ein unversehrtes Siegel und die passende Seriennummer auf dem Zertifikat sind für Ankäufer das wichtigste Vertrauenssignal. Bei Kettner Edelmetalle durchläuft jeder Barren zusätzlich eine ISO-konforme Echtheitsprüfung.

Steuerliche Behandlung von Anlagegold

Ein zentraler Vorteil gegenüber anderen Edelmetallen: Anlagegold ist in Deutschland gemäß §25c UStG umsatzsteuerbefreit. Ein 20 g Goldbarren mit einer Feinheit von mindestens 995/1000 erfüllt die gesetzlichen Kriterien für steuerfreies Anlagegold und wird ohne Mehrwertsteuer verkauft. Damit fließt praktisch der gesamte Kaufpreis in den Materialwert – anders als etwa bei Silberbarren oder Silbermünzen, die der Differenzbesteuerung unterliegen und dadurch beim Kauf spürbar teurer im Verhältnis zum reinen Metallwert ausfallen.

Auch beim späteren Verkauf zeigt sich Gold von seiner steuerfreundlichen Seite: Wird der Barren nach einer Haltedauer von mehr als zwölf Monaten veräußert, ist ein möglicher Gewinn nach aktueller Rechtslage einkommensteuerfrei. Diese Regelungen machen Gold zu einem der attraktivsten physischen Sachwerte – ein Grund, warum es fester Bestandteil vieler Strategien zum Inflationsschutz und zur Altersvorsorge ist.

Aufbewahrung und Werterhalt

Ein 20 g Goldbarren ist kompakt – das macht die Lagerung angenehm unkompliziert. Für die sichere Verwahrung stehen mehrere Wege offen, die sich auch kombinieren lassen.

  • Heimlagerung in einem zertifizierten Tresor oder Dosensafe – jederzeit griffbereit und diskret.
  • Bankschließfach – räumlich getrennt vom Zuhause, gegen Aufpreis oft zusätzlich versicherbar.
  • Ordnung und Schutz durch passendes Zubehör wie Münzkassetten, damit mehrere Barren geschützt und übersichtlich aufbewahrt werden.

Wichtig ist, den Barren möglichst wenig zu berühren und in seiner Originalverpackung zu belassen. Fingerabdrücke und Kratzer mindern zwar nicht den Goldwert, können aber den optischen Zustand und damit den emotionalen wie ideellen Wert beeinträchtigen.

Für wen sich der 20 g Goldbarren eignet

Der 20-Gramm-Barren ist ein Allrounder. Er richtet sich an alle, die einen substanziellen Goldwert erwerben möchten, ohne gleich zum 100 g Goldbarren oder 1 kg Goldbarren zu greifen. Genau in dieser mittleren Stückelung liegt sein Charme: bezahlbar, wertdicht und im Zweifel leichter zu veräußern als ein sehr großer Barren.

Ein Goldbarren ist gespeicherte Kaufkraft in ihrer reinsten Form – unabhängig von Banken, Systemen und Zeitläuften.

Wer regelmäßig kleinere Beträge anlegen möchte, kombiniert den 20-Gramm-Barren häufig mit anderen Größen aus dem Goldbarren-Sortiment oder nutzt strukturierte Sparplan-Produkte, um über die Zeit ein Fundament aufzubauen. Als klassische Alternative zum Barren bieten sich zudem bekannte Anlageprägungen wie der Krügerrand oder der Maple Leaf an – beide vereinen Anlage- und Sammlerreiz.

Häufig gestellte Fragen zu 20 g Goldbarren

Warum sind 20 g Goldbarren umsatzsteuerfrei? +

Anlagegold mit einer Feinheit von mindestens 995/1000 ist in Deutschland und der EU von der Umsatzsteuer befreit. Ein 20 g Goldbarren mit 999,9er Feingehalt erfüllt diese Voraussetzung und wird daher ohne Mehrwertsteuer gehandelt. Der Kaufpreis orientiert sich damit fast vollständig am aktuellen Goldwert zuzüglich eines geringen Prägeaufschlags.

Was ist der Unterschied zwischen geprägten und gegossenen Barren? +

Geprägte Barren entstehen durch Stanzen und Prägen aus gewalzten Goldplatten und besitzen ein feines, klar definiertes Prägebild. Gegossene Barren werden aus flüssigem Gold in Formen gegossen und wirken rustikaler. Bei 20 Gramm sind praktisch alle Barren geprägt, da diese Größe für den klassischen Gussprozess zu klein ist.

Was ist ein Tafelbarren oder Combibarren? +

Ein Tafelbarren besteht aus mehreren kleinen Einzelbarren – bei 20 Gramm typischerweise aus 20 einzelnen 1-Gramm-Barren –, die entlang vorgeprägter Linien abgeteilt werden können. So lässt sich bei Bedarf ein Teilbetrag abtrennen und verkaufen, ohne den gesamten Barren einzulösen. Das macht diese Form besonders flexibel.

Woran erkenne ich einen echten 20 g Goldbarren? +

Echte Barren tragen eine individuelle Seriennummer, die Angabe von Gewicht und Feingehalt sowie das Logo des Herstellers. Modelle wie der Kinebar von Heraeus besitzen zusätzlich ein fälschungssicheres Hologramm. Das mitgelieferte Echtheitszertifikat und die versiegelte Blisterverpackung dokumentieren die Herkunft lückenlos. Barren von LBMA-zertifizierten Herstellern gelten weltweit als vertrauenswürdig.

Lohnt sich ein 20 g Goldbarren oder besser mehrere kleine? +

Größere Barren haben einen geringeren prozentualen Prägeaufschlag als viele kleine Barren – ein 20-Gramm-Barren ist also günstiger im Materialverhältnis als zwanzig einzelne 1-Gramm-Barren. Kleinere Stückelungen bieten dafür mehr Flexibilität beim Teilverkauf. Der 20-Gramm-Barren gilt als guter Mittelweg. Wer maximale Teilbarkeit wünscht, greift zum Tafelbarren.

Wie bewahre ich einen 20 g Goldbarren am besten auf? +

Ideal ist die Lagerung in der Originalverpackung – etwa im versiegelten Blister – innerhalb eines zertifizierten Tresors zu Hause oder in einem Bankschließfach. Der Barren sollte möglichst nicht mit bloßen Händen berührt werden, um den prägefrischen Zustand zu erhalten. Passendes Zubehör wie Münzkassetten hilft, mehrere Barren geschützt zu verwahren.